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Die Überraschung (in Siena) Sommerliebe Teil 10 - von scrittore, 10.08.2009
Paola und Bruno waren schon in aller Herrgottsfrühe abgereist und wir anderen saßen um den rustikalen, großen alten Eichenholztisch herum, der mitten in der Küche stand.
„Ich liebe diesen Orangensaft“ schwärmte ich und goss mir ein weiteres Glas davon ein.
„Probier einmal die Salami“ Maria war hellauf begeistert und schob Hannes ein Scheibchen davon in seinen Mund.
„Mögt ihr noch einen Kaffee?“ Benedetta ging mit der Kanne um den Tisch herum und schenkte uns nach. Ich streichelte mit einer Hand Evas Knie während ich mit der Anderen meinen Kaffeebecher heranzog.
Mario kam herein, zog Benedetta an sich und gab ihr einen dicken Kuss auf den Mund. Mit seinem Dreitagebart sah er verwegen aus und war sich seiner Wirkung auf die anwesenden Frauen bewusst.
„Habt ihr gut geschlafen?“ Er zwinkerte uns zu „und seid ihr ausgeruht? Heute laufen wir viel herum. Siena wartet auf uns.“
„Siena ist eine wundervolle Stadt, mehr noch als Florenz. Ihr werdet sehen“ warf Benedetta ein.
„Kein Wunder, dass Benedetta von Siena schwärmt. Schließlich ist sie dort geboren und aufgewachsen.“ Mario lachte und drückte seine Frau an sich.
„Aber die Stadt ist wirklich wunderschön. So macht euch fertig. Bruno kommt in einer knappen Stunde und lädt euch ein.“
Eva stopfte sich noch schnell ein Stückchen der köstlichen Salami in den Mund, dann griff sie nach meiner Hand und wir liefen die Treppe hinauf.
„Was soll ich anziehen?“ Eva stand grübelnd vor dem Schrank und studierte mit gerunzelter Stirn das Angebot.
„Wie wäre es mit den weißen Shorts? Es wird warm werden und du kannst deine schönen Beine zeigen.“
Eva grinste, nickte dann und zog die Shorts heraus. „Was meinst du Peterl, ganz in weiß, oder soll ich die rostfarbene Bluse nehmen?“
„Willst du dich nicht umziehen?“ Lachte sie dann, gab mir einen Klaps auf den Hintern und verschwand in der Dusche.
Ich entschied mich für die schwarzen, dünnen Bermudas und ein schwarzes Shirt mit Gianna Nanninis Konterfei darauf. Wenn wir schon in Siena waren, war es gerade recht.
Ich ging zum Bad, streckte meinen Kopf durch die Tür und sah, dass Eva sich stirnrunzelnd gerade die Lippen nachzog. Die Haare waren kunstvoll zerzaust.
„Finger weg“ Ich zog meine Hand, die ihr über den Kopf streichen sollte schnell wieder zurück.
„Hm, dreh dich mal um Peterl.“ Ich tat ihr den Gefallen und brachte beinahe eine kunstvolle Pirouette zustande.
„Genehmigt. Geh schon mal nach unten, ich bin gleich fertig.“ Eva zwickte mich in den Po und schob mich dann aus dem Bad.
Bruno war mit dem Wagen schon eingetroffen und unterhielt sich angeregt mit seiner Schwester. Das malvenfarbene Seidenkleid stand ihr ausgezeichnet und betonte ihre weibliche Ausstrahlung. Maria sah ebenfalls sehr beeindruckend aus. Sie hatte lindgrüne Bermudas an und trug dazu eine gelbe dünne Bluse. Hannes hatte sich für eine khakifarbene Hose und ein weißes Shirt entschlossen.
Wir hatten uns für das Erlebnis Siena landfein gemacht.
„Habt ihr gewartet?“ Eva grinste und griff nach meiner Hand. Ein wunderbarer Kontrast zwischen ihrer braunen Haut und den weißen Shorts.
„Ich liebe dich“ flüsterte ich meiner Schönen ins Ohr.
Dann stiegen wir ins Auto ein und Bruno fuhr los.
„Mario muss noch ein paar Dinge regeln. Wir treffen ihn dann in Siena.“ Benedetta hatte sich vom Beifahrersitz zu uns herumgedreht. Sie sah sehr glücklich aus.
Nach kurzer Zeit erreichten wir Siena. Bruno lenkte den Wagen die Steigung zur Festung hoch und suchte uns einen schattigen Platz.
„Zuerst schauen wir uns San Domenico an. Ganz im Gegensatz zum Dom lebt sie von ihrer imposanten gotischen Architektur. Innen ist sie sehr beeindruckend.“
Langsam schlenderten wir an der hohen Mauer der Festung entlang und schon lag die Basilika vor uns.
Vom Vorplatz der Kirche bot sich ein beeindruckend schöner Blick auf die Altstadt.
Innen war es angenehm kühl. Die hohe Decke bestand aus Holzbalken, die ein schwach geneigtes Spitzdach bildeten. Wir wanderten durch das Kirchenschiff, bewunderten die Banner, die die einzelnen Stadtbezirke repräsentierten und nahmen mit allen Sinnen die Atmosphäre in uns auf.
„So schaut noch einmal auf Siena hinunter. Ich finde, das ist der schönste Blick auf meine Heimatstadt.“ Benedetta lächelte versonnen.
Die engen steilen Gassen, mit ihren malerischen Häusern lagen im kühlenden Schatten. Die meisten Fenster hatten grüne Läden und waren jetzt weit geöffnet um frische Luft hereinzulassen.
Bruno konnte wunderbar erklären. Wir waren begeistert über seine malerischen, teils poetischen Beschreibungen der einzelnen Sehenswürdigkeiten. Man merkte ihm an, wie sehr er seine Stadt liebte. Plötzlich öffnete sich das Blickfeld, und wir hatten einen grandiosen Blick auf die sich unseren staunenden Augen öffnende Piazza del Campo, das pulsierende Herz Sienas.
„Hier findet demnächst der Pallio statt. Morgen wird der Campo gesperrt und die Tribünen aufgebaut. Ganz Siena ist schon aus dem Häuschen. Die Contraden trainieren schon seit Wochen intensiv. Es ist für jeden Sienesen eine Ehre die Farben seines Viertels beim Pallio zu repräsentieren.“ Bruno redete voller Eifer, und seine Augen glänzten dabei.
„Ihr müsst wissen, dass Bruno vor zwei Jahren Sieger war und seiner Contrada zu großen Ehren verholfen hat, nach vielen Jahren des Misserfolges.“ Benedetta lächelte ihren Bruder an und strich ihm übers struppige, wuschelige Haar.
„Ich glaube, es ist Zeit fürs Mittagessen. Mario hat dort drüben einen Tisch reserviert unter den Markisen, vor dem gelben Haus. Er will auch dazu kommen“ Benedetta gab Bruno zum Abschied einen Kuss auf die Wange. Er lächelte uns zu, dann verschwand er schon in einer der schmalen Gassen, die sich vom Campo entfernten.
„Bruno hat eine Fuhre für Giancarlo. Hotelgäste vom Flughafen in Florenz abholen. Das lohnt sich.“
Entspannt und erwartungsvoll liefen wir über die ovale Piazza und ließen uns von einem der Kellner zu unseren Plätzen führen.
Der Kellner flüsterte Benedetta etwas zu. „Mario kommt ein paar Minuten später. Er hat noch eine Überraschung für euch.“ Dabei schaute sie auf mich und zwinkerte mir zu.
Jetzt waren wir natürlich alle gespannt.
Der Kellner servierte Weißbrotscheiben und stellte das obligatorische Ölfläschchen und die Salzschälchen dazu.
„Was möchtet ihr trinken? Oder vertraut ihr dem, was Mario mit dem Padrone ausgesucht hat?“
„Wir lassen uns gerne überraschen“ sagte ich überzeugt, Eva, Maria und Hannes nickten dazu.
„Also, dann lasst euch überraschen.“ Benedetta wandte sich dem wartenden Kellner zu, der quittierte ihre Worte mit einem Schmunzeln und eilte ins Ristorante.
Schon standen ein paar Platten Sott`olios, Bruschetta, dazu etwas Schinken und Salami, sowie Crostinis auf dem Tisch. Wir bekamen schon wieder große Augen.
Die Frauen waren besonders vom lecker ausschauenden Salat begeistert.
Mozzarella di bufala di Campana, das ist ein saftiger Büffelmozzarella im leckeren Paprikamantel und die Salatgarnitur dazu mit hausgemachtem Dressing“ erklärte Benedetta.

„Und das sind Il tagliere per due, eine bunte, toskanische Vorspeisenvariation, garniert mit eingelegtem Gemüse auf dem Holzbrett serviert. Original toskanischer Aufschnitt, verschiedene Crostini, Prosciutto Toscano (luftgetrockneter Landschinken) und Käse am Stück mit gereiftem, süßen Balsamessig.“ Benedetta lächelte Hannes zu „das wird dir schmecken.“
Uns lief das Wasser im Munde zusammen.
„Oder mögt ihr lieber Fisch?“ Benedetta deutete auf eine andere Platte
Das ist ein Insalata tiepida di mare. Hausgemachter, lauwarmer Fischsalat mit Polpo bzw. Sepia, Garnelen und ein paar anderen Meeresfrüchten. Sehr delikat. Das schmeckt mir am besten.“
Wir hatten die Qual der Wahl und konnten uns kaum entscheiden, wo wir zuerst zulangen sollten. Eva hatte ganz große Augen und probierte von allem. Dann beugte sie sich mit einer Garnele zwischen den Zähnen zu mir und ließ mich abbeißen. „Probier mal Peterl.“ Das endete natürlich wieder mit einem langen Kuss.
Benedetta gab den erwartungsvoll dastehenden Kellnern einen Wink. Flink räumten sie den Tisch ab. Hannes ergatterte noch ein Stück Salami, bevor der Tisch leer war.
Schon tauchten wieder Kellner mit dampfenden Schalen auf.
„Strozzapreti del contadino. Das sind selbst gemachte Bauernnudeln mit
pikantem Mett von toskanischer Bratwurst, Kirschtomaten und Spinat
zubereitet, und alles schön in Weißwein geköchelt“. Sie fuhr mit der Hand über ihren Bauch und lachte. „Das mag ich auch mit am Liebsten.“

Plötzlich tauchte Mario auf „Lasst euch nicht stören, esst nur erst. Mann habe ich einen Hunger.“ Er umarmte seine Frau, zog sich einen Stuhl heran und grinste geheimnisvoll in die Runde. Dann nahm er sich einen Teller vom Nebentisch und füllte ihn reichlich mit den köstlichen Nudeln. Wir waren alle so angetan von dieser Köstlichkeit, dass das Gespräch ein paar Minuten verstummte.
Der Wein dazu war ebenfalls ein Genuss. „Ein eher einfacher, aber sehr gut gelungener Wein“ lachte Mario, als er sah wie ich den Wein beschnupperte.
„Das ist ein Morellino di Scansano, von der Küste. Du wirst gemerkt haben, dass er eine schöne Frucht hat, viel Charakter und Fülle. Im Sommer sammelt er Energie, da liegen die Temperaturen im Schatten schnell mal bei 40°C.“

„Und jetzt kommt der Fleischgang.“ Mario klatschte in die Hände.
Es duftete köstlich, als die beiden Kellner die Platten absetzten.
Mario erhob sich feierlich “La strappata con gli odori mit Fagioli Lessi. Das sind ganz dünne Scheiben von magerem Rindfleisch, im Ofen gegart mit Olivenöl, frischen Gartenkräutern, wie Salbei, Rosmarin, Lorbeer und Knoblauch, dazu weiße Toscanelli-Bohnen.“
Der Wein, den der Kellner dazu kredenzte, war von einem dunklen, kräftigen Rot, einem leuchtenden rubinrot. Ich sog den Duft ein, schöne Nuancen von Veilchen, Iris und Vanille. Der Geschmack war äußerst gehaltvoll, kräftig und hocharomatisch.
Mario beobachtete mich aufmerksam.
Ich war mir nicht sicher, sog nochmals das Aroma ein, schmeckte wieder einen kleinen Schluck. Dann war ich mir ziemlich sicher, hatte aber trotzdem Angst, mich zu blamieren.
„Ich weiß nicht genau, aber es ist ein großer Wein. Lass mich raten, aus dem Süden, ein Rosso di Montalcino. Nein warte, der wäre leichter, nicht ganz so gehaltvoll. Also kann es nur der König der Weine sein, ein Brunello. Habe ich recht?“
Mario grinste und hob den Daumen. „Du hast es genau getroffen. Es ist sogar ein Riserva. Und nun genießt den Wein.“
„He, du Banause, trink nicht so schnell. Du musst jeden Schluck genießen.“ Maria schimpfte mit Hannes, der auch gleich schuldbewusst seinen Kopf senkte.
„Du alberner Kerl“ grinste Maria dann und gab ihm einen Kuss.

„Ein Eis passt doch noch rein?“ Wollte Mario wissen, als der Tisch wieder abgeräumt war.
Der Kellner stellte uns jedem ein flaches Schälchen mit einer braunen Köstlichkeit hin.
„Semifreddo al Moca e cioccolato con fragole. Ein Eisparfait mit Kaffee, Schokolade und Erdbeeren.”
Wir löffelten genüsslich das leckere Eis, bis Mario endlich mit der Überraschung herausrückte.
„Ich habe vor ein paar Tagen mit Allessandro gesprochen, und er hat uns Karten besorgt für den Barone Rosso, einem Nachtclub nur wenige Minuten von hier. Gianna ist ein paar Tage in der Stadt und gibt ein kleines Konzert nur für geladene Gäste.“
Ich schaute ihn ungläubig an und stotterte bald. „Gianna, du meinst doch nicht etwa Gianna Nannini? Du hast Karten bekommen?“ Ich war ganz aus dem Häuschen und muss gestrahlt haben.
„Muss ich jetzt eifersüchtig sein?“ Eva lachte und zog mich am Ohr.
„Jetzt brauche ich noch einen Schnaps“ konnte ich nur sagen.
Mario grinste bis über beide Ohren. „Der Grappa kommt gleich. Ich kenne Allessandro schon lange. Und als ich ihm erzählt habe, dass Freunde aus Wien zu Besuch sind, und das einer davon der größte Fan seiner Schwester ist, hat er spontan gesagt, ihr seid eingeladen. Am Sonntagabend.“
Ich war ganz aufgeregt und ließ den Grappa die Kehle hinuntergleiten.

„Komm lasst uns noch ein wenig bummeln“ meinte Benedetta, nachdem Mario dem Kellner gestenreich gedankt hatte und ihm dabei einen Umschlag zusteckte.
Ich fühlte mich, als ob ich träumte, doch meine Süße sorgte dafür, dass ich wieder Bodenhaftung bekam. „Jetzt schau dir diesen wunderbaren Schwarzweißkontrast an, und das Bild oben in der Spitze.“ Eva deutete auf die Fassade des Domes.
„Was sind denn das für Ruinen?“ Hannes zupfte Benedetta am Ärmel, da sich Mario schon wieder von uns verabschiedet hatte. Benedetta lachte „das sind keine Ruinen, das ist, wie sagt ihr, ein Rohbau. Meine Vorfahren wollten den Dom viel, viel größer bauen. Er sollte dreimal so groß werden. Sie wollten Florenz ausstechen. Aber dann kamen Probleme mit der Statik und das Geld ging aus. Außerdem litt Siena unter der Pest. Aber ihr müsst zugeben, dass es trotzdem großartig geworden ist.“ Man merkte Benedetta den Stolz auf ihre Heimat an.
„Lasst uns hineingehen, überzeugt euch selbst und schaut euch den Fußboden an.“

Ehrfurchtsvoll betraten wir den Dom. Es waren nur wenige Touristen anwesend und so konnten wir unbedrängt die Herrlichkeiten in uns aufnehmen.
Der marmorne Fußboden setzt sich, wie Benedetta erklärte, aus 56 Feldern mit den Darstellungen biblischer Szenen, Sibyllen, Tugenden und verschiedenen geschichtlichen Szenen zusammen. Sie stammen aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts bis um die Hälfte des 16. Jahrhunderts. Einer der bekanntesten Künstler, die daran mitwirkten war Matteo di Giovanni, der von 1435 bis 1465 lebte und aus Borgo San Sepolcro bei Arrezzo stammte, aber lange in Siena tätig war.
Benedetta kannte sich wirklich gut aus und freute sich sichtlich über unsere Komplimente.
Wir schlenderten noch eine Weile durch den Dom, bis Benedetta diskret auf ihre Uhr deutete und meinte, „langsam sollten wir weitergehen.“
Nach der Kühle im Dom, traf uns die Sonnenhitze besonders. Es war ein heißer Tag, aber wir waren ja leicht gekleidet und jung dazu.
Unerwartete Einblicke in malerische enge Gassen, ausgelassene Unterhaltungen aus engen, dunklen Bars, und immer wieder Touristen mit umgehängten Kameras, die in vielen Sprachen durch die engen Gassen drängten.

„Ich hoffe, ihr seid zufrieden, wenn es heute abend nur einen Salat gibt. Paola und Fiora, meine Nachbarin, bereiten den Salat vor.“ Benedetta lachte, als Maria und Eva, wie aus einem Munde tönten „Na Gott sei Dank. Wir fühlen uns die letzten Tage wie genudelt.“
„Hannes tut das fasten auch gut.“ Maria klopfte ihrem Hannes auf den Bauch. Ich musste grinsen, da lachte Eva schon, tätschelte mir liebevoll den Hintern. „Na, ich glaube, ich werde dir heute Nacht mal die Schinken klopfen Peterl.“
„Peter ist doch schlank“ lachte Benedetta. Das haben wir ja gestern genau in Augenschein nehmen können.
Eva klopfte mir noch einmal auf den Hintern „glaubst du etwa, er genießt das nicht? Peterl kann gar nicht genug davon bekommen.“ Die Frauen lachten natürlich herzhaft.
Mittlerweile waren wir wieder an der Basilika San Domenico angekommen und blickten noch einmal auf das wundervolle Panorama Sienas.
Wir waren ganz versunken in diesen Anblick. Plötzlich stand Bruno neben uns „Ich wäre bereit.“
„Dann lasst uns doch zum Auto gehen und einsteigen“ schlug Benedetta vor.

„Nennst du das nur einen Salat?“ Eva stand verblüfft vor der riesigen Schüssel mit buntem Gemüse, mit Tomaten, Paprika, Oliven, Schafskäse, Mozzarella, Peperoni und weißen Bohnen. „Das reicht ja für eine ganze Kompanie. Hast du noch Gäste eingeladen?“
„Benedetta muss doch jetzt für die Zwillinge mitessen. Und was ihr verdrücken könnt habe ich ja gesehen.“
Mario lächelte und schaute seine Frau verliebt an.
„Als Wein gibt es ausnahmsweise mal keinen Einheimischen. Probiert mal den Greco di Tufo. Er stammt aus der Campania. Ich muss neidlos zugeben, die verstehen auch was vom Wein. Er hat genug Säure, um nicht vom Salat erdrückt zu werden. Ein Weißer, der von einer ausgesprochenen Fruchtnote geprägt wird. Du wirst bestimmt die Limonen- und Minzenote bemerken, vielleicht auch noch den Hauch von Vanille. Ich muss gestehen, ich habe mir einige Flaschen in den Keller gelegt.“

















©2009 by scrittore. Jegliche Wiedergabe, Vervielfaeltigung oder sonstige Nutzung, ganz oder teilweise, ist ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Autors unzulaessig und rechtswidrig.

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Von scrittore
Am 10.08.2009 um 14:16 Uhr

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