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UNSER WEG INS ELSASS - von medinicky, 03.08.2005
Wie alles anfieng ( Kapitel 1 )


Montag Abend ich höhre wie mein Mann den Schlüssel ins Schloss steckt und die Tür öffnet. Er kommt ins Wohnzimmer mit einem Brief in der Hand schon geöfnet, was mich verduzt da er das sonst nie macht. Ich trau mich gar nicht fragen, das kann nicht gutes sein so wie er schaut. Aber ich frage totzdem. " Schatz, was ist das, doch nicht schon wieder eine Rechnung" Er schaut mich an und schüttelt den Kopf " da, lies selbst " Ich nehme den Brief und schau als erstes auf den Absender, er ist von der Vermietgesellschaft.

Sehr gehrte Mieter/innen,
hiemit teilen wir Ihnen mit das wie das Gebäude veräusert haben, der neue Inhaber wird die Wohnungen in Eigentumswohnungen umwandeln. Bitte setzen Sie sich mit Ihrem neuen Vermieter in verbindung um genaueres zu Erfahren.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Vermietgesellschaft.

Uff, na toll was soll ich davon jezt halten?  Ich schaue meinen Mann an und frage Ihn was wir jetzt machen sollen. Und er zuckt mit den Schultern. Den ganzen Abend reden wir darüber, zum Kaufen fehlt uns das Geld, und bald ist das nächste Kind da, nur noch 8 Monate bis zur Geburt. Am Schluss fällen wir die Entscheidung einfach mal ab zu warten. Warten auf das ungewisse.

Etwa einen Monat später, ich habe schon fast nicht mehr an das schreiben gedacht komme ich von der Arbeit nach hause und finde eine Brief im Briefkasten. Vom neuen Inhaber der Gebäudes.

Sehr gehrte Damen und Herren,
hiermit teilen wir Ihnen mit das alle Wohnungen der Gebäudes im laufe den kommenden Jahres in Eigentumswohnungen umgewandelt werden. Aus diesem Grund wird jede Wohnung in den nächsten Tagen besichtigt und ein Gutachten über den Wert erstellt. Bitte teilen Sie Ihrem Hausmeister mit an welchen Tagen es Ihnen am besten passt.
Mit freundlichen Grüßen
Inhaber........
Wie ich nach oben in die Wohnung komme ist mein erster gedanke, wie wollen die diese Bruchbude eigentlich verkaufen. Naja erst mal mit Andy reden. Als er von der Arbeit kommt zeige ich Ihm den Brief, und frage Ihn was wir machen können. Wieder dikutieren wir hin und her. Aber diesmal mit ergebniss. Wir machen eine Liste, eine mit allen mängeln. Und in den nächsten zwei Tagen laufen wir durch die Wohnung und suchen nach mängeln. Der Parketboden löst sich, die Balkontrenwand ist kaputt, im Bad ist ein Spalt hinter den Fliesen wo Wasser eindringt, die Wohnung überträgt extrem stark Schall, die Farbe am Balkon löst sich, und die Fenster sind nicht mehr ganz dicht. Am ende waren es um die 15 Mängel.
Ich gieng dann zum Hausmeister und sagte Ihm das ich am Freitag und am Wochenende Zeit hätte, alle andere Tage bin ich Arbeiten. Schon am Sonntag klingelte es an der Tür, um 8.00 Uhr Morgens... die sind ja nicht ganz sauber. Ich war noch nicht mal Angezogen. Also schnell in die Hose und das T-Schirt... wie ich das hasse. Und ab zur Tür.
Vor der Tür steht unser neugieriger Hausmeister... den mag ich auch nicht, schon gar nicht so früh am Morgen. Und dann ist da noch jemand, ein Junger Mann um die 30 und eine Frau muss wohl irgendwass verschluckt haben so wie die kuckt. Der Hausmeister stellt mir die Beiden vor, Herr Schneider und Frau Poslovski... na so schaut die Dame auch aus. Es sind die zwei gutachter. Und kaum habe ich Sie rein gebeten wollen die auch gleich ins Schlafzimmer, ich stell mich vor die Tür und sage Ihnen das mein Mann noch drin ist und schäftl Beide sehen mich an als wäre ich von einem anderen Stern. Ich bitte beide ins Wohnzimmer und Entschuldige mich denn ich gehe jetht erst mal meinen Mann aufwecken.

Wie ich zurück komme sind beide dabei Fotos zu machen und die Wände ab zu klopfen. Eine weile sehe ich einfach nur zu, das soll mein Mann regeln, der ist vom Fach. Sie laufen durch die ganze Wohnung, als Sie ins Kinderzimmer wollen schreite ich ein. " Augenblick, da ist meine Tochter drin, und die Schläft noch. Wenn Sie dieses Zimmer ansehen wollen müssen Sie schon später wieder kommen, oder warten bis sie auf wacht." Die zwei bestehen auf die Begutachtung, und ich gebe mich geschlagen und gehe meine Tochter wecken. Inzwischen ist auch mein Mann da. Jezt nimmt er die sache in die Hand.
Er geht mit den Gutachtern durch die Wohnung und weist auf alle Mängel hin, lässt alle Fotografieren. Und für jeden mangel finden die Gutachter eine Schuld bei uns.
Na toll, jetzt kann ich die Mängel villeicht auch noch Bezahlen oder wie? Nein aber sie werden nicht zum Gutachten gezählt...hä...wie bitte. Aber es bleibt dabei, ob ich es verstehe oder nicht.
Die Gutachter teilten uns mit das wir in den nächsten Wochen eine Kaufoferte bekommen würden die sich am Gutachten Orientieren würde. Ich war von dem Ergebniss der Begutachtung nicht sonderlich begeistert. Und nun hies es wieder warten.

Nach vier Wochen kam der Brief, 80.000,00€ sollte unsere zwi Zimmer Wohnung kosten. Auch Monatlich zu Bezahlen, natürlich nur weil wir ja schon drin Wohnen. Und jeden Monat einen Euro Rücklage für Reperaturen am Gebäude.

Als ich meinem Mann den Brief zeigte, war das Urteil gefällt, wir würden uns was neues suchen. Kaufen konten wir uns nicht leisten und wen das zweite Kind da war würde die Wohnung eh zu klein werden. Zwar wäre es für die erste Zeit gegangen, aber unter diesen Bedingungen musste das nicht sein.

Also war jetzt zu klären wohin, wie groß, und wie teuer.

Die Suche ( Kapitel 2 )
Noch in der selben Woche kaufte ich verschiedene Anzeige Zeitungen, und strich Wohnungen an. Wir wollten mindestens vier Zimmer, Balkon oder Terasse, Garten wäre nicht schlecht muss aber nicht sein, und mehr als 750,00€ Warm darf sie nicht kosten. Immer wieder waren Wohnungen nach unseren Wünschen Inserriert, aber schon wenn ich anrief wurde gefragt: " Haben Sie Kinder, wenn ja können Sies gleich vergessen, die machen zu viel lärm!"
Endlich hatte ich mal eine gefunden wo es nicht von vornerein his keine Kinder. Ich machte einen Termin aus, Sonntag 14 Uhr.
Schon als wir vor dem Haus ankamen runzelte mein Mann die Stirn, sagte aber noch nichts. Das Haus sah schön und gepflegt aus, und einen Garten hatte es auch, sogar mit Bäumen, die Vermieterin wartete vor der Tür. Innen war alles schön ordentlich und Renoviert, alle Räume waren Hell und freundlich, nicht einmal die Tapeten hätte ich wechseln müssen. Sie zeigte uns alles, auser dem Keller, den umgieng sie ständig. Mir wäre es gar nicht auf gefallen, aber meinem Mann schon, und als er danach fragte machte die Vermieterrin ein eigenartiges Gesicht. Sie fieng an rum zu drucksen, und nach mehrfachen nachfragen gieng sie dann mit uns runter. Im Keller war es nass, es roch nach moder und fäulniss, und die Wände waren schon leicht grün. Sie meinte das würde alles noch gemacht, und bald würde es hier ganz trocken sein. Mein Mann sah die Frau, die den eindruck machte diese aussage selbst zu glauben mitleidig an, und meinte: " Gute Frau, ich bin vom Fach, ich habe Tiefbauer gelernt, und ich sage Ihnen eins, das ist Grundwasser, um das Trocken zu bekommen müssen Sie das Fundament frei legen, und alles Kernsanieren. Und das geht nicht so ohne weiteres, und oben sind die Tapeten doch bestimmt auf die Schimmligen Wände gezogen, oder? " Die Frau nickte stumm, und wir giengen, dieses Haus würde die Frau nicht bei uns los werden.
Also suchten wir weiter, aber die Zeit zog sich hin, und inzwischen war ich im fünften Monat Schwanger. Nun viel mir vieles nicht mehr so leicht, wie sollte ich so einen Umzug schaffen. Fals wir etwas finden würden.
Und dann eines Abends, wieder ein Brief von der neuen Hausgesellschaft. Ein Käufer wolle sich die Wohnung ansehen, wir sollten am Sontag 3.5. um 10.00 zuhause sein, damit der Käufer sich die Wohnung ansehen kann.
Also blieben wir an diesem tag Zuhause, als der Käufer kam um sich die Wohnung an zu sehen gieng er eine Weile herum, und fragte Schlieslich ob die Wohnung mängel hätte. Und wir zeigten Ihm alle Mängel die wir auch schon dem Gutachter gezeigt hatten. Er meinte das wäre ja nicht viel, mein Mann erklärte Ihm was alles zu machen ist und wieviel Ihn das kostet. Der mann war total baff und gieng wütend aus der Wohnung.
Gegen 15 Uhr schellte es schon wieder an der Tür, Es war der Verkäufer für die Wohnungen. Er sah nicht sehr begeistert aus, und fieng auch sofort an uns Verbal an zu greifen. Was uns denn einviele dem Käufer solche Mängel zu zeigen, an denen wären wir doch schuld. Aber mein Mann lies sich das nicht gefallen, und sagte Ihm klippt und klar das es so sogar gesetzlich vorgeschrieben ist.






©2005 by medinicky. Jegliche Wiedergabe, Vervielfaeltigung oder sonstige Nutzung, ganz oder teilweise, ist ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Autors unzulaessig und rechtswidrig.

Kommentare


Von frui
Am 28.08.2005 um 00:08 Uhr

Erst Mal wollte ich dir für deinen Kommentar zu meiner "Selbstfindung" danken. Es freut mich, dass jemand erkannt hat, wieviel Herz und eigene Persönlichkeit ich versucht habe hinein zu legen. Als ich deinen eigenen Text gelesen habe, erkannte ich schnell, dass du dir deinen eigenen Stil schon geschaffen hast, das finde ich gut. Außerdem machte es mir Spaß den Text zu lesen, weil er flüssig und lustig war. Es ist wirklich erfrischend etwas direkt aus dem Leben zu lesen, ohne dass es von verschnörkelten Wendungen unnötig verschönert wird, obwohl es gar nicht so toll ist. Ich bewundere, wie locker du mit deiner Rechtschreibschwäche umgehst, da du dich getraut hast, deinen Tex in eine, na ja, Art Öffentlichkeit zu stellen. Und ich finde, du hast bewiesen, dass es um die Kunst des Schreibens geht und nicht die Kunst der Rechtschreibung.

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