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Sommerliebe Teil 3 - von scrittore, 10.08.2009
Sommerliebe


Teil 3

„Nein“, murmelte sie schlaftrunken, „ich bin gerade trocken. Wir ziehen uns um, dann gehen wir essen. Ich habe einen Bärenhunger.“
„Was haltet ihr vom Mario“, rief Hannes.
„Top!“, rief ich aus, als Eva nickte. „Gehn wir zu Mario. Der hat prima Lasagne, und der Wein ist erstklassig.“
„Ich lade euch ein“, schlug Eva vor, „ein paar arme Studenten in ihrer Not zu unterstützen ist ein gutes Werk.“
Lachend zogen wir uns an und fuhren zu unserer Wohnung.
Während Hannes und ich uns in unsere besten Anzüge warfen, wollte Eva uns überraschen. Und uns blieb der Mund offen, als Eva endlich hereinkam, so zauberhaft sah sie aus.
Eva zupfte verlegen an dem knallengen, schulterfreien, schwarzen Minikleid, das ihre attraktiven Rundungen mehr unterstrich als bedeckte. Sie sah einfach umwerfend aus.
„Für das Kleid brauchst du einen Waffenschein“, brachte Hannes endlich hervor. Evas Gesicht wurde dunkelrot vor Verlegenheit. Ich nahm sie einfach in meine Arme und küsste sie lange und intensiv. Dann lösten wir uns voneinander und schauten uns verliebt an.
„Wenn wir jetzt nicht losgehen, mag ich nicht mehr“ seufzte ich glücklich. Eva legte ihren Arm um mich und wir gingen zum Auto.
Alle Leute schauten auf Eva, als wir das Restaurant betraten, die Männer voller Bewunderung und die Frauen..., nun ja, man muss sagen, ziemlich missbilligend.
Mario kam gleich auf uns zu, und versuchte ziemlich schamlos mit Eva zu flirten. Ich muss ziemlich grantig geschaut haben, denn er entschuldigte sich sofort, als er meinen Blick sah, lächelte und sagte, „Entschuldigen sie, aber bei einer so schönen Frau geht mein Temperament mit mir durch.“ Er führte uns zu einem wunderbaren Ecktisch, gab uns die Speise- und die Weinkarte und verschwand wieder in der Küche.
Hannes bestellte eine große Portion Lasagne und dazu einen Pinot Grigio. Eva und ich bestellten eine Platte Frutti de Mare, dazu tranken wir einen Vernaccia, einen trockenen Weißwein aus der Toskana. Wir fütterten uns gegenseitig und alberten herum. Eva trank etwas hastig und hatte schon bald einen leichten Schwips. Nach dem Essen tranken wir alle einen Grappa, den Mario spendierte und hinterher einen Cappucino. Dann setzte sich Mario zu uns an den Tisch und wir kamen ins Reden. Er erzählte von seinem Heimatort bei Siena und lud uns alle drei ein, ihn dort einmal im Frühling zu besuchen. Seine Familie hätte dort einen Bauernhof, sie bauten Oliven, Obst und Wein an.

Er brachte noch eine Flasche Wein an unseren Tisch und sagte: „Den müsst ihr trinken, der ist von unserem Hof. Den kriegt kein Tourist, den trinken wir nur in der Familie.“
Der Wein war würzig, etwas herb, schmeckte uns aber vorzüglich. Wir stießen an und unterhielten uns angeregt. Eva stupste mich an und sagte, „Da fahren wir im Spätfrühling hin. Wir besuchen Mario und seine Familie, vielleicht eine Woche oder so, dann bist du wieder rechtzeitig zu den Klausuren hier. Ich höre dich ab und gebe dir Nachhilfe.“
„Wozu brauchst du noch Nachhilfe“, brummte Hannes, „du hast dir schon die beste Frau Wiens unter den Nagel gerissen. Und wer küsst mich?“
Eva lachte laut auf, beugte sich zu Hannes herüber und drückte ihm einen dicken Kuss auf den Mund.
Boshaft grinste ich ihn an, „Die Frau Vacek lauert schon auf so ein gestandenes Mannsbild wie dich. Ich gebe ihr morgen mal einen Tipp.“
„Untersteh dich, bevor die mir an die Wäsche geht, dann geh ich lieber ins Kloster“, heulte er beinahe auf.
„Außerdem, wenn die alte Vacek merkt, dass ihr zwei da die ganze Nacht unter ihrem Dach turtelt und werweißwas veranstaltet, schmeißt die uns alle raus. Übrigens, vorhin habe ich dein Höschen aus der Dusche geholt, das ist ja ein heißer Fetzen. Ein Hauch von Nichts. Die Alte kriegt einen Herzschlag, wenn sie so was sieht, direkt jugendgefährdend“, grinste Hannes bis über beide Ohren. Dann grinsten wir alle und prusteten wie auf Kommando los.
Ich beobachtete Eva von der Seite, wie sie leicht erhitzt und etwas beschwipst mit Mario diskutierte. Mein Verlangen wuchs von Minute zu Minute. Mit einer Hand kraulte ich Evas Nacken und drehte ihr kleine Löckchen ins Haar. Mario starrte ihr beim Reden immer wieder verstohlen in ihren Ausschnitt. Als er merkte, dass ich ihn dabei beobachtete, grinste er etwas verlegen und streckte den Daumen nach oben. Ohne das ich es bemerkte, hatte der Kellner die leere Flasche geholt und eine neue auf den Tisch gestellt. Der Wein schmeckte wirklich lecker. Der Kellner hatte noch einen Teller mit verschiedenen Käsesorten und in Olivenöl getränkten Baguettescheiben dazu gestellt. Wir langten eifrig zu. Ich legte meine Hand neben Evas Oberschenkel und schob sie langsam unter ihren Rocksaum. Ich streichelte mit meinen Fingern ihr warmes, weiches Fleisch und verging fast vor Sehnsucht. Verstohlen sah ich auf meine Uhr. Es war bald halb eins. Plötzlich rief Hannes „Mensch Leute, wisst ihr wie spät es ist, gleich halb eins. Lasst uns austrinken und ans aufbrechen denken.“ Leicht angeheitert brachen wir auf, Mario bestellte uns noch ein Taxi und wir fuhren heim.
„Seid bloß ruhig“, protestierte Hannes im Treppenhaus, „die alte Vacek schmeißt uns raus wenn sie merkt, dass ihr ein Liebesnest in ihrer Wohnung habt.“
“Wir gehen jetzt in unser Nest, rollen uns zusammen und schlafen wie die Bären”, krähte Eva vergnügt. “Du bist mein liebster Bär, mein lieber Peter.” “Sei bloß still”, flüsterte ich, “lass uns ganz ruhig ins Bett gehen.”
Vorsichtig steckte Hannes den Schlüssel ins Schloss und öffnete die Tür. Wir schlichen uns hinein, Eva drückte Hannes noch einen Kuss auf die Wange und wir verschwanden in meinem Zimmer.
“Zieh mich aus, ich bin zu müde”, murmelte Eva. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Ich bemühte mich, Evas hautenges Kleid über ihren Kopf zu ziehen und mit vereinten Kräften schafften wir es, ohne zuviel Radau zu machen. Dann nestelte ich an ihrem BH, um die Ösen aufzubringen, schaffte es endlich, legte meine Hand auf ihre Hüften und streifte diesen winzigen schwarzen Slip ab.
Eva drückte sich an mich und murmelte, “Liebster, ich bin soo müde.” Ich nahm sie vorsichtig auf meine Arme und legte sie sanft aufs Bett, wo sie sich sofort zusammenrollte. Schnell streifte ich meine Kleidung ab, warf sie über den Sessel, und eilte unter die Decke. Ich drückte mich ganz eng an ihren Rücken und spürte die Wärme ihres Körpers. Mein Bauch presste sich an Evas Po, und mit meinen Händen streichelte ich ihre Brüste. Dann musste ich eingeschlafen sein.
Ich wachte auf, weil mich Evas Haare an der Nase kitzelten. Sie war schon munter und eifrig dabei mich in Schwung zu bringen. Ich ließ mich nicht lange bitten, und schon bald waren wir ineinander versunken. Eva saß rittlings auf mir und meine Hände krallten sich in ihre weichen Pobacken. Mit meinen Lippen knabberte ich an ihren Brüsten. Eva strahlte mich an und wir bewegten uns im gleichen Rhythmus, steigerten uns in einen förmlichen Wirbel, bis wir gemeinsam den Gipfel erreichten.
Erschöpft sanken wir uns wieder in die Arme, flüsterten uns Liebkosungen ins Ohr und waren einfach glücklich miteinander. Wir kuschelten uns ganz eng aneinander und schliefen miteinander verschlungen wieder ein.
Plötzlich hämmerte jemand an die Tür, “He ihr Langschläfer aufwachen, es ist halb zehn vorbei. Die Räder warten.”
Dann öffnete sich die Tür einen Spalt und Hannes Kopf schaute herein.
“Das ist ein Anblick für die Götter” grinste er. Und er hatte recht. Die zerwühlte Decke bedeckte uns nur recht notdürftig. Evas roter Schopf lag auf meiner Brust, ihre Haare kitzelten mich unter der Nase. Ihre Beine hingen halb aus dem Bett heraus. Ich konnte die Decke gerade noch über ihren Po ziehen, das ging Hannes ja nun wirklich nichts an.
“Hör zu großer Meister”, protestierte ich, “in einer halben Stunde sind wir beim Frühstück. Und jetzt verschwinde, sonst steh ich auf und schmeiß dich eigenhändig raus.”
Dann warf ich unter Evas Protestgeschrei die Decke auf den Boden und gab ihr einen Klaps auf ihr süßes Hinterteil. Wir schwangen uns aus dem Bett und saßen auf der Bettkante. Es war noch genügend Zeit für einen langen heißen Kuss, dann schnappte sich Eva ihre Wäsche, streifte eines meiner langen T-Shirts über und verschwand im Bad. Ich reckte mich, machte ein paar Dehnungsübungen, zog mir eine Sporthose über und ging in die Küche.
Die alte Vacek war nicht da, Hannes hatte bereits Kaffee gekocht und den Tisch gedeckt. Die Sonne schien zum Fenster herein, und es schien ein strahlender, warmer Sommertag zu werden. Ich nahm einen Schluck Kaffee und wartete darauf, dass Eva im Bad fertig würde. Hannes las in der Zeitung und grinste von Zeit zu Zeit über den Rand zu mir herüber.
“Bei euch muss es ganz schön heiß hergegangen sein, heute Nacht,” grinste er, “da wird man direkt neidisch.”
Ich seufzte nur auf, ich hatte noch nie ein so starkes Gefühl für einen Menschen empfunden, wie für Eva. Ich wusste nur, das ich Eva liebte, sie begehrte und mir ein Leben ohne sie nicht mehr vorstellen konnte. Endlich kam Eva aus dem Bad, in meinem T-Shirt sah sie einfach süß aus. “Darf ich so mit euch frühstücken”, lachte sie, “ich ziehe mich dann nach dem Essen zum radeln um.”
Nachdem der Kaffee unsere Lebensgeister geweckt hatte, verschwand ich im Bad und Eva in meinem Zimmer.
Ich duschte ausgiebig, band mir dann ein Handtuch um die Hüften und schlurfte in mein Zimmer. Eva war schon fertig und bürstete sich gerade ihre mahagonifarbenen Haare. “Ich muss mich nur noch etwas schminken, mit den Haaren bin ich gleich fertig” sagte sie über ihre Schulter. Ich verschlang sie förmlich mit meinen Augen. Eva trug eine hautenge schwarze Radlerhose mit bunten Streifen an den Seiten und dazu ein rosafarbenes T-Shirt mit Spaghettiträgern, rosa Söckchen und schwarze Turnschuhe.
“Gefalle ich dir”, schaute sie mich fragend an.
“Am liebsten würde ich dich gleich wieder ausziehen. Du schaust so sexy aus und strahlst eine derartige Erotik aus, dass mir ganz schwindlig wird.” Dabei nahm ich sie in meine Arme.
“Willst du so gehen,” deutete Eva auf mein Handtuch und grinste.
Ich brummte nur, warf das Handtuch aufs Bett und suchte meine Sachen heraus, während Eva mich aufmerksam beobachtete. Ich nahm ein dunkelblaues T-Shirt aus dem Schrank und zwängte mich in meine schwarze Radlerhose.
“Du schaust auch ganz schön sexy aus,” strahlte Eva und zwickte mich dabei in mein Hinterteil.
“Seid ihr endlich fertig,”, rief Hannes und schlenderte in unser Zimmer. Er trug eine bunte Turnhose, ein ebenso buntes kurzärmeliges Hemd und ein schwarzes Stirnband.
“He ihr schaut ja rasant aus, damit könnt ihr glatt die Tour de France gewinnen,” spottete er.
Wir Männer luden die Räder aufs Autodach und dann fuhren wir drei ganz entspannt in die Donauauen. Dort machten wir unsere Fahrräder reisefertig, schwangen uns auf die Sättel, und los ging es.
Die Strecke war ziemlich eben, wir waren gut drauf, so dass wir ziemlich flott vorwärts kamen. Nach ungefähr einer Stunde während wir unseren Gedanken nachhingen, unterbrach mit einem Male Hannes die friedliche Stille.
“Sagt mal, habt ihr eigentlich keinen Durst? Etwas zu beißen könnte ich auch brauchen. Da vorne müsste bald eine Wirtschaft kommen. Lasst uns einkehren.”
Ich wollte gerade etwas wie ganz schön verfressen antworten, als Eva ihm zustimmte.
“Ja, wir machen eine Pause, außerdem tut mir mein Hinterteil schon ganz schön weh.”
“Ich creme dir deinen Po heute Abend schon ein”, grinste ich.
Da blieb mir ja wohl nichts anderes übrig, als auch zuzustimmen. Jetzt merkte ich, dass mein Magen knurrte, das meine Kehle langsam trocken wurde, und wenn ich ehrlich bin, fühlte sich mein Hintern auch schon recht weichgeklopft an.
Wir stellten unsere Fahrräder am Zaun ab und marschierten durch die vollbesetzten Reihen bis zu einem freien Tisch.
Als wir uns gesetzt hatten, sagte Eva leise zu uns “Habt ihr gemerkt, wie die uns angestarrt haben.”
“Ja, die Männer haben dich halb ausgezogen mit ihren Blicken” knurrte ich finster.
“Du musst gerade was sagen, die Weiber hätten dich auch ganz gern vernascht”, grinste Eva mich an.
“Seid nicht so eitel. Ich hole mal die Kellnerin” stutzte Hannes uns zurecht, “wer weiß wie lange wir warten müssen.”
Das erste Glas Weißbier zischte förmlich in unseren Kehlen und verdunstete schneller als wir schauen konnten. Wir wischten uns den Schaum vom Mund und grinsten uns an. Als das Essen kam, war der erste und schlimmste Durst gelöscht, und wir bestellten schleunigst unser zweites Bier.
Hannes und ich hatten Currywurst und Pommes bestellt, während Eva eine große Portion Gulasch und Nudeln vertilgte und hinterher dazu noch einen Eisbecher bestellte. Dann schnaufte sie und seufzte zufrieden. Hannes betrachtete Eva ganz neidisch und sagte ganz melancholisch “Wo lässt du das bloß, wenn ich soviel esse, nehme ich schneller zu, als ich schauen kann. Und du hast nirgends ein Gramm zuviel. Du bist beneidenswert schlank, im Gegensatz zu mir.” Dabei klopfte er sich auf seinen Bauch.
Jetzt neckte ich Eva. Ich schaute sie von Kopf bis Fuß an, machte ein kritisches Gesicht und sagte ganz ernst “Tja, langsam setzt du Speck an, Eva. Das habe ich heute nacht schon gespürt.”
Wütend sprang sie auf und funkelte mich an “Wenn ich dir nicht mehr gefalle....wo bin ich dir zu dick?”
Ich zwickte sie noch in den Po und runzelte die Stirn.
Jetzt fingen Hannes und ich an zu grinsen und loszuprusten. Eva schaute mich mit blitzenden Augen an, dann merkte sie, dass ich sie nur aufgezogen hatte.
“Ihr doofen Kerle, ihr habt nur Blödsinn im Kopf. Bin ich dir wirklich nicht zu dick,” murmelte sie kleinlaut.
Ich nahm Eva ganz fest in meine Arme und beruhigte sie wieder, “Du bist eine attraktive sexy Frau. Du hast eine wunderschöne Figur, kein Gramm zuviel. Alles an der richtigen Stelle” und tätschelte ihren süßen Po.
Ich streichelte sie ein paar Minuten bis sie auch anfing zu grinsen.
Wir marschierten wieder durch die Tischreihen, spürten die neidischen Blicke der anderen und kletterten auf unsere Räder.
Nach ca. vier weiteren Stunden, von ein paar kurzen Verschnaufpausen unterbrochen, hatten wir unser Quartier für die Nacht erreicht. Ein idyllisch gelegener Gasthof war da, etwa hundert Meter vom Ufer der Donau entfernt, ein Biergarten mit großen alten Kastanien zum verschnaufen, einfach himmlisch, am Ufer ein schmaler Sandstrand, der zum Bade einlud, genau das richtige zum entspannen. Wir kleideten uns in den alten, etwas vom Zahn der Zeit gezeichneten Kabinen am Ufer um und ließen uns ins Wasser plumpsen. Wir balgten uns ausgelassen, wie kleine Kinder und amüsierten uns. Zwischendurch schwammen wir ein paar Züge und genossen die Urlaubsstimmung. Wir cremten uns gegenseitig ein und legten uns dann faul in die Sonne.
Abends zogen wir uns unsere mitgebrachten Jeans an, setzten uns im Garten an einen freien Tisch, legten die Füße hoch und tranken ausgelassen ein paar Viertel Grünen Veltliner. Dazu servierte uns die Wirtin eine Hausplatte vom Feinsten, mit Schinken, Salami und verschiedenen Sorten Käse, die wir mit Mühe vertilgten. Viel später legte ich Eva eine leichte Jacke um die Schultern und wir betrachteten versonnen den Sternenhimmel. Hier draußen funkelten viel mehr Sterne als in Wien, und eine ganz romantische Stimmung überkam uns. Eva legte ihren Kopf auf meine Schulter und wir streichelten uns ganz sanft und zärtlich. Hannes verabschiedete sich mit neidvollen Blicken und ging etwas schwankend auf sein Zimmer.
Wir genossen die laue Sternennacht und schauten uns verliebt in die Augen. Plötzlich stand die Wirtin vor uns und sagte, sie wolle schließen. Ich schaute auf meine Uhr und erschrak beinahe, es war kurz vor zwölf. Wir zahlten, tranken unser Glas aus und gingen engumschlungen auf unser Zimmer. Müde zogen wir uns aus und sanken ins Bett. Kaum hatten wir uns zusammengekuschelt schlief Eva schon fest. Ich zog die Decke bis unter unsere Nasenspitzen küsste Eva vorsichtig und legte meinen Arm um sie. Dann schlief auch ich ein. Ich wachte davon auf, dass mein Arm eingeschlafen war und Evas Haare mich unter der Nase kitzelten. Vorsichtig um Eva nicht zu wecken, zog ich meinen Arm unter ihrer Taille hervor. Sie brummte nur kurz und rollte sich auf die Seite, die Decke glitt herab und ihr weicher, braungebrannter Körper lag nackt vor meinen Augen. Nur am Po und um die Hüften war ein kleiner weißer Bereich, der einen unbeschreiblich sinnlichen Kontrast für meine Augen bot. Mit einer Hand tastete Eva suchend nach der Bettdecke und schimpfte im Schlaf leise vor sich hin.
Ich legte Eva die Decke wieder über ihren Körper und drängte mich ganz eng an sie heran. Dieses feste, pralle Fleisch ihrer Pobacken schmiegte sich nahtlos an meinen Bauch und ich spürte, wie meine Lebensgeister mit aller Macht erwachten. Eine Hand lag unter Evas Körper und war dadurch lahmgelegt, mit der anderen Hand fing ich langsam an, ihre Brust zu liebkosen. Mit meinen Lippen knabberte ich an Evas Nacken und biss immer wieder ganz zärtlich in ihre Haut.

“Was ist los, mein Liebster, ich schlafe doch noch,” murmelte Eva verschlafen.
“Schlaf schön weiter liebe Traumfrau und lass dich streicheln”, flüsterte ich in ihr Ohr.
“Wie soll ich schlafen, wenn du so an mir rumspielst”, protestierte Eva. Dann rollte sie sich herum, und plötzlich saß sie auf meinem Bauch und krähte vergnügt, “Guten Morgen, mein Liebster.”
Dann beugte sie sich zu meinem Gesicht herunter und küsste mich zärtlich. Meine Hände fassten ihre Brüste, streichelten und massierten sie und, langsam bewegten wir uns in unserem Rhythmus, das Verlangen wurde immer größer und kurz bevor ich es nicht mehr aushielt, war ich in ihr. Unser Rhythmus steigerte sich, bis wir in einer wahren Explosion den Gipfel erreichten. Dann sank Eva erschöpft auf meine Brust und wir lagen ganz einfach da, ohne uns zu trennen und genossen die Gegenwart des anderen. Meine Hände streichelten sanft Evas Rücken, kneten zärtlich ihre Pobacken, und ich flüsterte ihr viele liebe Worte ins Ohr. Wir lagen lange ganz einfach nur so da und waren glücklich und entspannt. Dieser unbeschreiblich süße Duft ihres Körpers hielt meine Energie weiter aufrecht. Plötzlich spürte ich ein paar Tränen auf mein Gesicht tropfen. Ich schaute Eva an, ihr Gesicht war nass, aber ihre Augen glänzten.
“Warum weinst du Liebes?”, flüsterte ich.
“Weil ich so glücklich bin. Ich muss immer weinen, wenn ich glücklich bin”, entgegnete sie leise und ernsthaft.
Dann richtete Eva sich wieder auf und wir fielen in unseren Rhythmus. Diesmal war der Höhepunkt eher sanft und verhalten, aber dadurch nicht weniger schön. Als wir uns dann voneinander lösten waren wir erhitzt und unsere Gesichter glühten. Wir standen auf, nahmen uns in unsere Arme und küssten uns, bis wir erschöpft Luft holen mussten. Dann gab Eva mir einen Klaps auf den Po und verschwand im Bad. Ich glaube nicht, dass ich schon jemals vorher ein so intensives Gefühl für eine Frau verspürt hatte. Eva hatte von jeder Faser meines Körpers und meiner Seele Besitz ergriffen. Während ich so vor mich hin träumte, kam Eva in Radlerkluft aus dem Bad, fiel mir um den Hals und flüsterte mir “Ich liebe dich” ins Ohr. Dann zwickte sie mich in mein Hinterteil und schob mich ins Bad.
“Ich mache meine Haare hier zurecht. Du kannst in aller Ruhe duschen”, lachte sie.
Ich betrachtete mich von allen Seiten im Spiegel und war relativ zufrieden mit meiner Figur. Eine leichte Rolle in der Taille und etwas Speck auf den Hüften, aber sonst ganz passabel. Mit etwas Sport würde ich meinen Körper schon wieder hintrimmen. Dann duschte ich kalt und warm und stieg in meine Radlerhose und mein T-Shirt. Jetzt konnten wir frühstücken, es war schon beinahe neun. Unten saß Hannes schon am Tisch und mampfte sein Hörnchen und trank seinen Kaffee.
“Na, ihr Turteltauben, habt ihr euch nicht voneinander trennen können”, grinste er anzüglich.
Eva strahlte mich nur an und streckte Hannes kurz die Zunge heraus. Dann frühstückten wir ausgiebig und gemütlich. Jetzt ging es mit neuem Schwung wieder heimwärts.
Am Abend erreichten wir den Parkplatz, luden die Räder aufs Dach und fuhren müde aber zufrieden wieder nach Hause.




















©2009 by scrittore. Jegliche Wiedergabe, Vervielfaeltigung oder sonstige Nutzung, ganz oder teilweise, ist ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Autors unzulaessig und rechtswidrig.

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