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der träumende Tod - von ScharkaliScharri, 27.06.2009
Achtung: TRIGGER-GEFAHR, da Inzest thematisiert wird.

der träumende Tod


Es gibt Augenblicke, in denen man sich fragt, was der Sinn dessen sei, was man gerade tut. Schaut man zum Fenster hinaus, sieht man tief unter sich den Ozean im sommerlich lauen Dämmerlicht der untergehenden Sonne. Sie wirft ihr goldenes Gewand über das ruhende Wasser. Gleich einer zartengliedrigen Brücke, die den Weg zu einem findet, egal, wie man den Kopf auch wenden mag. Ein Weg. Nein, der einzige Weg hinaus. Und man ist versucht, sich am Fensterbrett hochzuziehen, die Beine hinauszuschwingen, sich abzustoßen – wissend, daß das Wasser unter einem nachgibt. Nachgeben muß. Trotzdem ist da der Traum, daß sie einen trägt – diese Brücke – bis hinter den Horizont. Ein weiter Weg, über das Meer. Unendlich weit, da die Grenze unerreichbar ist, wenn man selbst kein Ziel hat und sich sagt: „Hier bleibe ich stehen, hier beginne ich zu leben.“ Oder man sich entschließt, die Brücke zu verlassen, um sich dem Wasser zu ergeben. Ein schweigender Organismus, das Meer. Nicht schlafend, sondern träumend. Wie ein Kind in den Armen seines Vaters auf einer Sommerwiese. Wenn sich im Hintergrund die Berge erheben. So hoch, als stützten sie den Himmel. Und Stille. Wenn man es möchte, beugt man sich von der Brücke herab, taucht die Hand ins Naß und spürt, wie sich die einzelnen Tropfen an die Haut schmiegen. Blinzelt man aber in der Hoffnung, das eigene Spiegelbild auf der glatten Oberfläche zu erkennen, ist gespannt, wer man ist, blickt einem doch nur Dunkelheit entgegen. Wie ein Schatten, der sich über einen beugt und einen aufsaugt. Der Vater. Kein Gesicht – man selbst. Erkenntnis nur im Fühlen des Wasser, das seidig weich die Finger umspielt. Wie zärtlich sind diese Berührungen. So zärtlich wie die des eigenen Vaters. Schon verlangt's einen, den ganzen Arm hineinzutauchen, dann die Schulter. Dann die Schläfe, das Ohr. Träumend ergibt man sich dem Augenblick. Und doch ist etwas anders als mit dem Vater. Denn plötzlich öffnet man den Mund, beginnt zu atmen. Man blickt sich um, ist allein. Zu baden, sich zu waschen. Endlich rein zu sein. Und neugeboren aus dem Wasser heraustretend.

Welchen Sinn aber soll es haben, zu leben?

Es nicht zu wissen. Es einfach zu tun. Sich abzustoßen vom Fenster und diese Brücke zu betreten. Leben. Ohren sind zum hören da. Und? Die Nase zum riechen und der Mund zum Schmecken. Und? Der Sinn: Die Sinne. Fünf an der Zahl. Noch ehe man's aber erfahren kann, wird man am Kragen gepackt und zurückgezogen.

Man wendet sich um, starrt in zwei funkende Augen. Der Vater. Man wird sich bewußt, daß man im Begriff war, diese Sonnenbrücke tatsächlich zu betreten, tief unter sich. Der Vater schüttelt den Kopf.

„Bist du verrückt? Du kannst doch nicht ...“

In seinen braunen Augen ein grauer Schimmer und er deutet auf den Wald ganz rechts, der sich gegen die Dämmerung wie eine grauschwarze Schlange abhebt. Man zuckt zusammen, spürt in sich dumpfe Angst. Etwas regt sich in einem, wird stärker, drängt nach draußen. Mehr und mehr. Die Ahnung wird zur Gewißheit, daß die Brücke einen tragen kann, wenn man nur schnell genug ist und rennen kann. Wegrennen.

„Heute Nacht durchfliegen wir wieder den Wald. Beide miteinander, so wie früher. Freust du dich?“

Man nickt. Nickt mit zusammengepreßten Lippen. Seit langer Zeit schon diese Flüge entlang des Waldes Bahngleisen, wie Vater das nächtliche Beisammensein nennt. Man solle es sich vorstellen: Von ihm am Kragen gepackt, dicht unter ihm und mit einem Finger das in der untergehenden Sonne golden glänzende Eisen streifend. Wie durch einen Tunnel geht's. Rasend schnell. Die Umgebung ein tiefes Loch. Und die Sinne – ein Sinn, der Finger, der Bodenkontakt, während einen der Vater am Kragen gepackt hält und durch die Luft zieht. So das Bild, das er sich erdachte, um mit einem fliegen zu können. Man selbst nahm die ersten Flugstunden bei ihm. So nannte er's. Flugstunden nehmen, um auf das Leben vorbereitet zu werden. Er müsse einem doch zeigen, wie man's anstellt. Man glaubte ihm. Hätte er einen fallen lassen, wäre man auf den Steinbohlen zerschmettert worden. Das sagte er einem und man glaubte ihm wieder. Doch egal, wie tief er einen hinabdrückte, die eigene Nase beinahe schon die Erde berührte, achtete er doch stets darauf, daß nur der Finger den Boden berührte. Und keine Spuren am Körper zurückblieben. Seine Liebe: Geborgenheit, Schutz. Manchmal tilgten seine Worte die Angst, daß er einem wehtun könnte. Und im Flug meinte man, sich selbst aufzulösen, eins zu werden mit diesem unergründlichen Schlund, dem Wald, diesem Bild im Kopf, das der Vater gepflanzt hatte und dem Vater selbst, der einen hielt, weil er fliegen wollte, wie er's nannte. Fand's schön. Bis man plötzlich hochgerissen vom Vater in die Weite geschleudert wurde. Über ihr schwebend – allein im Augenblick. Und eine Freiheit erahnend, die einen den Mund aufreißen ließ. Luft! Tief unter sich das Meer, in dem die untergehende Sonne badete. Wie eine Pfütze so klein, das Wasser, von Felsen umgeben. Aber sah man genau hin, spiegelte sich nur das Land in ihm. Ein Trugbild also. Das Meer zu groß, um vom Auge erfaßt sich werden. Und man selbst noch immer eins mit dem Vaters. Von ihm am Kragen gepackt hoch oben schwebend.

„Wenn alles vorbei ist, öffne ich meine Hand und du darfst so lange planschen, wie du willst. Ja?“

Ein Nicken damals wie heute. In stiller Erwartung ein Blick zum Himmel. Er wie ein Gewölbe, dessen Anfang und Ende man nicht kennt. So hoch, weit und doch von Finsternis durchwoben, drückt er herab, wie krachendes Gebälk. Durchsetzt von kleinen hellen Lämpchen, Sterne genannt. Auch sie sind Trugbilder, die sich auf Knopfdruck abschalten lassen.

Man steht im Arbeitszimmer des Vaters. Klein und düster ist's. Und keine Tür, die nach draußen führt. An den Wänden – Regale, mit Büchern vollgestopft. Davor in einer Ecke der Notenständer. Die Geige in ihrem Kasten an ihm lehnend. Auf dem Schreibtisch rechts neben dem Fenster zum Meer hinaus – ein Bücherstapel, daneben Notizpapier und eine Kerze. Der Vater mag elektrisches Licht nicht. Es hindere ihn daran wissenschaftlich zu arbeiten und zu musizieren. Wenn er auf der Violine spiele und die Augen schließe, sehe er manchmal einen Abgrund vor sich. Und tief unter sich eine Wiese. Er sehe das Bild so deutlich vor sich, als wäre er da schon einmal gewesen. Wie er da stehe mit einem selbst vor sich. Ein Schritt von der Ewigkeit entfernt. Und man ahnt, der Vater war schon einmal da. Mit wem? Allein? Doch er spricht nicht darüber. Und man fragt nicht. Sonst würde das Spiel stocken und abbrechen. Und dann ... Man beobachtet ihn. Seine ruhigen Bewegungen, wie er sich langsam zur Musik wiegt, sich ihr hingibt, schließt dann selbst die Augen, spürt die sommerlich laue Luft im Gesicht und es drängt einen:

„Hartmut, bist du mein Vater?“

Er nickt. Man sieht's nicht, aber ahnt es, weil sein Spiel anschwillt, wie ein junger Bach nach dem ersten Regen seit langer Zeit. Er spielt. Spielt immer dann, wenn er spürt, daß man sich ängstigt. Nach dem Fliegen, manchmal auch davor.

„Schwester“, nennt man die Violine und bittet: „Spiel. Spiel.“

Denn solange sie spielt, der Bogen über die Saiten tanzt, man die Regungen des Vaters spürt, obwohl er in der Mitte des Raumes steht und man selbst mit hochgezogenen Füßen auf dem Arbeitsstuhl kauert und das Nachthemd mit beiden Händen über die Beine gezogen hält, geschieht nichts. Nichts. Nur, daß dieser Abgrund vor einem erscheint. Und dicht hinter einem der Vater mit der Violine auf der rechten Schulter und dem Bogen in der linken Hand.

„Spiel Schwester, spiel.“

Und sie spielt, gibt einem Zeit, sich hinter geschlossenen Augen umzusehen. Denn der Vater sagte einst zu einem: „Mach die Augen zu, dann weißt du, was dir gehört.“

Und da ist wirklich etwas. Der Himmel über einem. Man erkennt die Milchstraße. Wie ein weiß funkelndes Band zieht sie sich von Horizont zu Horizont. Verbindet Welten. Schon ist man versucht, den Arm auszustrecken und ihre Bahn mit dem Finger nachzuziehen, nach der Unendlichkeit zu greifen. Doch was, wenn das Spiel dadurch aus dem Takt geriete und ... abbräche? Wenn der Vater ...

„Schwester“, dringt's tonlos aus dem eigenen Mund, aber das Wort verweht über'm Abgrund. Man will ihm nacheilen. Der Wiese entgegen, die sich an diesen Berg schmiegt, wie ein schlafendes Kind an den träumenden Vater. Obwohls dunkel ist, meint man tief unten einen Baum zu erkennen. Einen einzelnen Baum auf der Wiese. Sommerlich grün. Im schwachen Mondlicht schimmert er silbriggrau. Gleich einem Gerippe.

„An diesem Baum haben sich deine Mutter und ich zum ersten Mal gefunden.“

Man zuckt zusammen. Der Vater spricht. Die Mutter war's, mit der er hier war. Und das Spiel gerät ins Stocken. Es stolpert, so als drohe es hinzufallen. Es ringt mit dem Gleichgewicht. Die Töne verheddern sich ineinander, purzeln. Was, wenn der Bogen die Saiten nicht mehr berührt. Er sich erhebt und über einem schwebt? Dann wird’s Zeit. Das weiß man.

„Nicht aufhören. Bitte nicht aufhören“, wispert man.

Und die Violine hat's gehört, weil sie die eigene Schwester ist. Und spielt. Spielt weiter. Zärtlich streichen ihre Töne über Stirn und Wange.

„Sie hat an diesem Baum gelehnt und ich spielte ihr etwas vor.“

Mutter – schon lange tot. Und lange dauern schon die Flüge. Aber die Schwester spielt, gibt den Vater nicht frei. Sie fordert ihn, wie eine Tochter. Wie seine Tochter. Er lächelt, gluckst. Ist glücklich mit ihr auf dem Arm. Sein Baby. Man selbst hat's im Bauch – ein hüpfendes Gefühl.

„Tanz, Mira. Tanz“, hört man den Vater da flüstern.

Und man schnappt nach Luft, wagt's, sich leicht geduckt vom Arbeitsstuhl des Vaters zu erheben. Steht da im Raum und klatscht leise in die Hände zum Takt dieser Melodie, die der Vater der Violine zu entlocken vermag. Manchmal hört sich's so an, als kitzle er sie mit seinem Bogen. Sie kichert dann.

„Schwester, berührt er dich auch so? Weißt du, manchmal, wenn du schläfst, dann kniet er über mir und hält den Bogen in der linken Hand. Ich liege auf dem Bauch und er zeichnet mit ihm meine Wirbelsäule nach. Das … das ist so ein komisches Gefühl. Ich muß dann lachen. Er sagt, ich solle die Augen schließen, stillhalten und mich diesem Gefühl ergeben. Es genießen. Es sei wie Fliegen.“
„Vater, werde ich es je lernen, das Fliegen?“

„Lerne es jetzt. Wenn du möchtest, zeige ich's dir.“

Man nickt und er tut's, bringt es einem bei – das Fliegen.

„Na, war's schlimm? Hast du Angst gehabt?“

„Nein, weil du mein Vater bist. Dir kann ich bedingungslos vertrauen.“

„Schwester, hörst du mich? Mir tut der Rücken so weh.“

Die Luft im Raum scheint von Spinnweben zersetzt, trüb, nach Moder schmeckend. Wie ein Keller, tief unter der Erde. Ein Sarg. Links vom Fenster an der Wand, unter Schatten halb verborgen – eine kleine Tür. Leicht angeschrägt des Daches wegen. Unscheinbar schmiegt sie sich an eines der Regale, hängt schief in den Angeln. Man meint, sie spränge jeden Augenblick auf, geht man nur an ihr vorbei. Egal wie leise, sie hört einen doch. Immer! Und dann klappt sie tatsächlich ihr gefräßiges Maul auf. Gefangen. Der Vater muß sich bücken, um einem zu folgen. Was birgt sie? Eine Abstellkammer? Oder die Stiege zum Boden? Man könnte es meinen und es wäre einem lieber. Aber hinter dieser kleinen Tür befindet sich das Schlafzimmer. In ihm nur eine schmale Pritsche. Sie ist ein einfaches, aus Metallstäben geschweißtes Gestell. Muß man sich auf ihm niederlassen, um mit dem Vater durch den Wald zu fliegen, quietscht es. Hoch, schrill. Es wird einem kalt dabei. Manchmal, wenn der Rahmen bebt, dann kratzt's in den Ohren, so als schabe Knochen auf Knochen. Kopfkissen und Laken, auf denen man liegt, sind blau gestreift. Man weiß es, denn man schließt die Augen nicht, wenn der Vater auf einem liegt. Man muß ihn dabei sehen können. Muß wissen, was er tut. Und wenn Dunkelheit herrscht, ruft man nach der Violine.

„Schwester, komm und spiel.“

Doch die Finger des Vaters verkrallen sich in den Kragen des hochgeschobenen Nachthemdes, drücken zu. Man selbst tastet, den Mund aufgerissen. Tastet. Die Bahngleise, wie zwei orangefarbene Schlangen, grell vor Augen und im gleichen Moment im Nichts verschwindend. Erinnern sie einen doch an die Sonnenbrücke auf dem Ozean. Diese Brücke. Wenn man sie nur betreten könnte. Die Schienen würden einen dahinführen, sagt der Vater.

„Nur dieses eine Mal noch“, keucht er. „Dann bist du da.“

Das Bettzeug reibt im Nacken. Es fühlt sich trotz der Wärme im Raum klamm an. Klamm und staubig zugleich. Staub, wie Asche so fein, der am Körper haften bleibt.

Als man noch träumte, wie oft hat man hier gelegen und den Widerschein des Sonnenuntergangs an der Zimmerdecke beobachtet, während einen der Vater berührte und sagte, er fliege mit einem durch den Wald. Man solle die Augen schließen und sich vorstellen, die Bahngleise entlang zu gleiten. Ob man es nicht möge, auf's Leben vorbereitet zu werden.

„Wie kann er nur so denken und in solchen Verhältnissen wohnen?“, fragt man sich heute, nachdem auch der Sonnenuntergang auf Knopfdruck ausgeschaltet wurde.

Ja, mehr noch. Wie man selbst. Wagt man es, den Blick in diesem kleinen Raum kreisen zu lassen – der Vater dicht hinter einem stehend – starren einen kahle Wände und das winzige Fenster an. Keine Vorhänge. Und keine Tür, die nach draußen führt.

„Warum auch?“, fragt der Vater und lächelt.

Die Farbe der Wände – im Zwielicht nicht auszumachen. Und Tapete kennt dieser Raum nicht. Der Boden ist aus Brettern geschaffen. Krumm und schief sind sie aneinander gefügt und ausgetreten. Bei jedem Schritt knarrt es. Und dann der Staub, wie auf dem Bett. All das wirkt so, als wäre der Raum vor langer Zeit verlassen worden. So als wäre er tot. Und der Vater? Auch? Aber man weiß es besser, spürt's im eigenen Leib. Und das Bett ist von der letzten Nacht zerwühlt.

„Vater, welchen Sinn hat es, zu leben?“

Er zuckt mit den Schultern, lächelt.

„Das Meer … das Violinenspiel. Und zu träumen, dich irgendwann loszulassen. Doch zuvor fliegen wir beide noch ein einziges Mal miteinander. Heute Nacht.“

Und er geht zum Fenster, deutet hinaus gen Norden. Dahin, wo sich der Wald wie eine grauschwarze Schlange vom Horizont abhebt. Einen Augenblick lang ist's einem so, als habe man diesen letzten Flug schon hinter sich. Und wie oft ist man ihn schon geflogen, um vom Vater losgelassen zu werden. Aus dem Wasser aufzutauchen, prustend. Reingewaschen auf der Sonnenbrücke sitzend. Allein. Wie neugeboren.

Man tritt neben den Vater, zieht sich am Fensterbrett hoch, beugt sich hinaus, dieser rötlich goldenen Brücke entgegen. Dem einzigen Weg nach draußen. Einem auf dem Ozean treibenden Trugbild, wie man doch weiß. Und man wendet den Kopf.

„Hartmut, bist du mein Vater?“

Er packt einen beim Kragen und stößt hervor: „Bist du verrückt? Du kannst doch nicht ...“

Er schüttelt den Kopf. In seinen braunen Augen ein grauer Schimmer, als er zur Violine greift und zu spielen beginnt.

„Schwester, ich habe dich lieb.“


Die Wahrheit ist konkret. (B. Brecht)



©2009 by ScharkaliScharri. Jegliche Wiedergabe, Vervielfaeltigung oder sonstige Nutzung, ganz oder teilweise, ist ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Autors unzulaessig und rechtswidrig.

Kommentare


Von Jurewa
Am 08.08.2009 um 14:55 Uhr

Hallo ScharkaliScharri,

was für eine gewaltige Geschichte!
Mein erster Gedanke war, dass der Vater den Sohn missbraucht hat, war mir aber nicht ganz sicher. Aber die Bilder, die du aufrufst werden immer eindeutiger.
Das Bild, wo der Sohn ins Wasser schaut und kein Spiegelbild erblickt, fand ich ganz stark. Es scheint, als hätte ihm der Vater die Seele geraubt. Auch dieser Vergleich mit dem Fliegen, wo sich der Sohn am Vater festkrallt, wohl wissend, dass dieser ihn ganz fallenlassen kann. Aber es ist der Vater, der tut das doch nicht?
'Bin ich dein Sohn?'...auch dieser wiederkehrende Satz verursacht mir Gänshaut.
Ich weiß nicht, ob ich alles verstanden, wohlbemerkt richtig verstanden habe, kann nur sagen, dass mir deine Geschichte unter die Haut ging.
Lieben Gruß,
jurewa

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