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Prosa => Phantasy & SciFi


Menosgada - von sicbro, 13.11.2007
Hallo zusammen. Ich bin ganz neu und versuche mich an einem Kinder- Fantasy- Roman.
Hier mein erstes Kapitel von "Menosgada".
alle Rechte by sicbro!
Ich würde mich über Kommentare zum Schreibstil und zum ganzen Kapitel freuen:

Menosgada

Endlich Ferien

Finni schaute auf die Uhr. Der letzte Schultag wollte einfach nicht vorbei gehen. Eigentlich verstand sie es sowie so nicht, warum man an diesem Tag überhaupt noch in die Schule musste. Den ganzen Vormittag über versuche ihr Klassenlehrer Herr Utzmann die Zeit mit dämlichen Spielen tot zu schlagen. Und jetzt, eine halbe Stunde vor eins, kam er endlich zum interessanten Teil: Die Zeugnisvergabe stand an! Gelangweilt hörte sie zu, wie Herr Utzmann einen ihrer Mitschüler nach dem anderen nach vorne holte, um ihn bzw. ihr die unumstößliche Wahrheit zu verkünden.
Jan, der „Trottel“, mit dem sich Finni einen Tisch teilen durfte, kaute ungeduldig auf seinem Bleistift. Finni mochte ihn überhaupt nicht. Meistens kam er mit strähnigen Haaren in die Schule und, wie sie meinte, roch auch immer komisch. Sie ist felsenfest der Meinung, dass Herr Utzmann sie nur zu Jan an den Tisch zwangsversetzt hatte, weil er sie nicht leiden konnte.
Naja – sie musste schon zugeben, dass sie nicht die einfachste Person war: Immer in schwarz gekleidet, mit schwarz gefärbten Haaren, einem dicken Armreif um ihre dünnen Oberarme und einem Anhänger mit einem roten Stein um ihren Hals, legte die 15 jährige meistens eine melancholische Stimmung an den Tag. Nicht viele Lehrer konnten mit dieser Haltung etwas anfangen –und schon gar nicht Herr Utzmann.
Gleich zu Beginn des Schuljahres gab es Ärger -und als Strafe musste sie sich ganz nach vorne setzen, direkt neben den Klassentrottel Jan. Auch jetzt lag sie wieder gelangweilt mit dem Kopf auf ihrem Tisch, als Herr Utzmann mit einem etwas genervten Unterton ihren Namen aufrief: „Finola Susann Hanning, du bist dran. Hättest du die Güte nach vorne zu kommen?“ Sie mochte es gar nicht, wenn man ihren vollen Namen aussprach. „Finola, kommst du bitte?“, bekräftigte der Lehrer seinen Wunsch. Finni erhob sich auffällig gemächlich von ihrem Sitz und schlürfte die zwei Schritte nach vorne zum Pult.
„Finola, ich weiß nicht, was ich mit dir machen soll. Deine Noten sind im Vergleich zum letzten Jahr wieder schlechter geworden. Du warst doch früher eine so gute Schülein. Und jetzt hast du gerade noch das Klassenziel erreicht. Ich werden mich wohl oder übel beim nächsten Elternabend mit deiner Mutter einmal ausführlich über dein Verhalten auseinander setzen müssen.“
Mit diesen Worten gab er Finni ihr Zeugnis und sie ging wortlos zurück an ihren Platz. Natürlich stimmte es, was Herr Utzmann sagte. Sie war eine gute Schülerin. Seit sie mit 6 Jahren mit ihrer Mutter, einer gebürtigen Deutschen, von Nord Irland hierher kam, ging sie immer gerne in die Schule. Doch vor zwei Jahren änderte sich das.
Sie weiß nicht warum, aber eines Tages fand sie alles nur noch öde. Als Kind fand sie es toll nach den ersten sechs Jahren in einer irischen Großstadt nun in einer kleinen Stadt im Fränkischen zu wohnen. Viel Platz zum Spielen, wenig Verkehr und gleich das Schwimmbad in der Nähe ihrer Wohnung – aber nun als Teenager ist sie der Meinung, dass man in Staffelstein ja überhaupt nichts machen kann, was einem Teeny spaß macht. Und allgemein ist das Leben einfach öde. Dass man da dann auch keine Lust auf Schule hat, ist doch verständlich - meinte jedenfalls Finni.
Ihre Gedanken wurden unterbrochen, als die „Schnepfen“ hinter ihr das tuscheln anfingen: „Und? Was ist nun heute mit der Party auf dem Staffelberg?“, fragte Anne, das Mädchen hinter ihr. „Geht klar. Steffen hat das Auto von seinem Bruder bekommen und fährt alles nach oben. Um zehn geht’s los.“ Eine Party? Finni lauschte. Das war ja wieder typisch. Es findet eine Party statt und ihr sagte mal wieder keiner bescheid. ´´Sollen sie sich doch ihre blöde Party sonst wohin stecken``, dachte Finni.
Herr Utzmann war gerade dabei seine altbekannte Mahnung auszusprechen: „Denkt bitte daran, nächstes Schuljahr finden euere Abschlussprüfungen statt, also faulenzt nicht die ganzen Ferien und lernt etwas!“, als die Schulglocke endlich klingelte. Ferien. Endlich. Das war aber auch langsam nötig. Endlich Pause von den nervigen Lehrern, Pause von den doofen Mitschülern und vor allem aber Pause vom frühen Aufstehen. Denn wenn es eines gab was Finni überhaupt nicht mochte, mal davon abgesehen, dass jemand sie „Finola“ nannte, war es der ewige Kampf mit dem Wecker. Sie war ein bekennender Morgenmuffel.
Sie packte ihre Mappe in ihren Rucksack und ging aus der Klasse. Auf dem Gang herrschte eine gelöste Stimmung. Alle waren froh, dass nun sechs Wochen Unbeschertheit vor ihnen lagen. Finni ging in gewohnt cool- langsamen Tempo in Richtung Treppe. Sie verstand nicht, warum alle immer so eilig zum Bus sprinteten, obwohl sie doch wussten, dass er erst in fünfzehn Minuten fuhr. Sie ging die Treppe hinunter und durch den Haupteingang ins Freie in Richtung Bushaltestelle. Dort stand schon eine große Meute vor den unterschiedlichen Bussen, welche in die verschiedenen Richtungen des Landkreises fuhren.
Finni musste nicht mit dem Bus fahren. Sie wohnte nur einen zehn menütigen Fußmarsch von der Realschule entfernt. Sie ging an den wartenden Schülern vorbei. „Na Finni, was hast du denn vor in den Ferien? Eine kleine satanische Messe feiern vielleicht?“ Finni wollte auf die Anspielung auf ihr Äußeres nicht antworten und ging einfach weiter. ´´Blöde Kühe, Gott bin ich froh, wenn ich die jetzt sechs Wochen nicht sehen muss!``, dachte sie.
Auf dem ganzen Nachhauseweg musste sie an die Party denken, von der Anne heute gesprochen hatte. Nur zu gerne würde sie dort hin gehen. Aber die anderen dachten nicht daran sie zu fragen. Für die war Finni nur das komische, schwarz angezogene Mädchen, dass meistens still auf ihrem Platz in der Schule saß.
Aber Finni war, trotz ihrer melancholischen Grundstimmung, immerhin ein Teeny. Und damit scharf auf alles, was irgendwie nach Party aussah. Nur hatte sie noch nie die Gelegenheit das den anderen mitzuteilen. Es ist eben schwer aus seiner Haut zu gehen. Kurz vor ihrer Wohnung fasste sie einen Beschluss: ´´So kann es nicht weiter gehen. Ich will nicht mehr die Außenseiterin sein. Ich gehe heute Abend auf diese Party. So groß ist der Staffelberg ja auch nicht, die werde ich schon finden! Was hat Anne gesagt? Um zehn fängt die Party an.``
Aber jetzt hatte sie erst einmal Hunger und musste sich dann etwas hinlegen. Schließlich hatte der Wecker auch an diesem Morgen wieder so früh geklingelt. Sonst würde sie die Party heute Abend nicht durchhalten. Finni stecke den Haustürschlüssel in die Tür und wollte ihn gerade herumdrehen, als die Türe surrte und von selbst aufging. Finni wunderte sich. Normalerweise ist doch um diese Zeit keiner daheim! Ihre Mutter kommt immer erst so gegen 18.00 Uhr nach Hause.
Sie ging die Treppen hoch. Warum nur mussten sie in eine Wohnung im sechsten Stock wohnen? Und dann auch noch ohne Aufzug. Als Finni etwas außer Atem oben ankam, war die Wohnungstüre offen. Sie ging durch sie hindurch: „Mama? Bis du das? Warum bist du schon daheim?“ „Hallo mein Schatz, einen kleinen Moment, ich komme gleich.“, hörte sie es aus dem Bad. Finni ging in die Küche und öffnete die Schranktüre, wo ihre Mutter das Brot aufbewahrte. Sie schnitt sich mit der Brotschneidemaschine zwei Scheiben herunter und ging dann an den Kühlschrank. Viel war nicht darin. Aber Finni war auch mit Butter und Marmelade zufrieden. Als sie gerade die erste Scheibe Brot mit Butter beschmierte, kam ihre Mutter mit nassen Haaren herein.
„Hallo Finni, wie war der letzte Schultag?“, fragte sie. „Ging so, war halt ätzend wie immer.“ „Na? Gab es denn keine Zeugnisse?“ Finnis Mutter grinste. Sie wusste, dass ihre Tochter nicht unbedingt gut war in diesem Schuljahr und sie wusste, dass es ihr auch etwas peinlich war. Deshalb war sie auch der Meinung, dass sie keine Standpauke halten muss, weil Finni früher oder später selbst darauf kommen würde, dass sie etwas ändern muss.
Finni druckste etwas herum und zog dann ihr Zeugnis aus dem Rucksack. „Drei Vierer und ein Fünfer? Sag mal, willst du deinen Abschluss nächstes Jahr auch so hinlegen? Naja, du musst selbst wissen, was du tust.“ Finni Blickte betreten zu Boden. Sie wollte jetzt nicht über ihre Noten reden, schon gar nicht jetzt am letzten Schultag, am Beginn der Ferien.
„Ich muss dich leider an deinem ersten Ferienwochenende alleine lassen. Die Firma schickt mich nach Irland. Ich hoffe du kommst auch mal ein paar Tage ohne mich aus. Ich fahre in einer Stunde.“ Finni dachte: ´´Super, dann muss ich sie ja gar nicht fragen, ob sie mich heute auf den Staffelberg lässt``. Sie sagte: „Ach ich denke schon. Und wenn du am Montag wieder kommst und ich verhungert bin, dann ist es halt deine Schuld.“ „Haha, sehr komisch Madame!“ „Ich werde mich dann etwas hinlegen, wenn ich mein Brot gegessen habe. Weckst du mich, bevor du gehst?“
Mit diesen Worten verschwand Sie mit den beiden Brotscheiben in der Hand in ihrem Zimmer. Sie setzte sich auf ihr Bett, machte den Fernseher an und aß ihre Marmeladenbrote. Es war mal wieder nichts Gescheites im Fernsehen. Wieder nur Gerichtssendungen und Talkshows. Finni legte den leeren Teller auf ihren Schreibtisch, schaltete den Fernseher wieder aus und warf sich auf ihr Bett. Sie war wirklich sehr müde und schlief augenblicklich ein. Nach einer Weile meldete sich ihre Blase.
Sie hätte noch einmal auf die Toilette gehen sollen. Sie versuchte das Gefühl zu unterdrücken, aber dadurch war ihr Schlaf auch nicht mehr so tief. Nichts desto trotz träumte Finni: Ein kleiner Mann griff nach ihr und sie versuchte ihn mit ihren Füßen zu treten. Dabei war die Umgebung in einem komischen rötlichen Licht getaucht.
Es half nichts. Finni musste auf Toilette. Etwas verschlafen tappte sie aus ihrem Zimmer in Richtung Bad. ´´Komischer Traum``, dachte sie. Aber Finni war zu verschlafen, um genauer über den Traum nach zu denken. Mit halb geschlossenen Augen trottete sie anschließend wieder in Richtung Zimmer. Finni erschrak. Was war denn das? Die Zimmertüre hatte sie vorhin geschlossen, aber durch den Schlitz unter der Türe sah sie eindeutig ein rotes Schimmern.
Gleich fühlte sie sich an ihrem Traum erinnert. Finni stockte kurz, schüttelte dann aber ihren Kopf und dachte: ´´Quatsch, Finni reiß dich zusammen. Du schläfst ja noch halb. Das ist bestimmt nur die Sonne oder so was!`` Sie fasste sich ein Herz und öffnete die Türe. In diesem Augenblick war das Schimmern verschwunden. ´´Hmm, komisch, die Sonne scheint aber auch nicht durch das Fenster``, dachte sie. „Egal, wo ist denn eigentlich Mama? Die sollte mich doch wecken, wenn sie geht.“, murmelte Sie vor sich hin und dann mit lauterer Stimme: „Mama? Bist du noch da?“ Anstatt einer Antwort fand sie in der Küche einen Zettel:
„Liebe Finni. Ich wollte dich wecken, aber du hast nicht reagiert. Da habe ich dich schlafen lassen. Ich habe dir 50 Euro dagelassen, damit du dir etwas zum essen kaufen kannst. Ich bin Montag gegen 21.00 Uhr wieder da. Sollte was sein, ich habe mein Handy dabei. Hab dich lieb, Mama.“
Finni schaute hinter sich auf die Küchenuhr. ´´18.00 Uhr? Na super. Viel zu lange geschlafen``, dachte sie. Was hatte ihre Mutter geschrieben? 50 Euro? Finni schaute in den Küchenschrank, wo ihre Mutter normaler weise Geld hinterlegte, und tatsächlich lag da ihr „Taschengeld“ für dieses Wochenende. Finni freute sich gerade noch über den unerwarteten Geldsegen, als sie aus dem Augenwinkel wieder ein rötlichen Schimmern war nahm.
Sie ging aus der Küche in den Flur. Das Schimmern kam wieder aus ihrem Zimmer. Langsam näherte sie sich ihrem Schlafgemach und drückt vorsichtig die Türe auf. Diesmal blieb das Schimmern.
Erst als sie ihren Fuß ins Zimmer setzte verschwand es genauso plötzlich, wie schon vorhin. Finni war es schon etwas mulmig, aber nachdem sie sich nicht zusammen reimen konnte, wo denn das Schimmern herkommen könnte, verwarf sie ihre Gedanken. ´´So, jetzt werde ich mich erst einmal für heute Abend fertig machen``, dachte sie. Sie zog sich aus und brachte ihre Kleidung ins Bad. Sie legte ihren Armreif ab und … „Wo ist denn meine Halskette?“, murmelte sie zu sich. Sie schaute sich in ihrem Zimmer um, konnte sie aber nicht entdecken.
Sie überlegte, ob und wo sie sie abgenommen haben könnte. Die Kette war ihr sehr wichtig. Sie hatte sie von ihrem Vater geschenkt bekommen – einen Tag, bevor er mit dem Auto verunglückte. Das war auch der Grund, warum sie nach Deutschland umgezogen sind. Ihre Mutter wollte nicht mehr dort wohnen, wo sie alles an ihren Mann erinnerte und außerdem brauchte sie die Hilfe von Oma. Alleine hätte sie es nicht geschafft ihre Trauer zu verarbeiten und Finni alleine groß zu ziehen. Ihr Vater sagte an dem Abend, als er Finni die Kette schenkte: „Kleines, ich möchte dir diese Kette geben. Du musst mir aber versprechen sehr gut darauf aufzupassen. Du musst wissen, dass diese Kette schon sehr lange in unserer Familie ist und der Träger sie immer an seine Kinder weiter vererbt.“
Finni dachte in den letzten Jahren oft an diesen Abend. Und jetzt ist die Kette weg – jedenfalls fand sie sie im Moment nicht, erst als sie ihre Bettdecke zurück schlug. Anscheinend ist sie ihr beim Schlafen aufgegangen. Erleichtert legte sie die Kette zu ihrem Armreif und stieg danach unter die Dusche.
Das Wasser prasselte an ihr herunter. Das war das entspannendste, was sie heute erlebt hatte. Sie drehte den Duschkopf auf „Regentropfen“ und genoss, wie diese auf ihren Nacken prasselten. Finni hatte ihre Augen geschlossen. Plötzlich war sie der Meinung, dass etwas oder jemand ganz leise ihren Namen rief: „Finola,…. Finola, … Finola“. Finni schüttelte sich. Das kann doch nicht sein. Erst sieht sie ein schimmern, jetzt hört sie Stimmen. Wird sie verrückt?
Finni versuchte dieses schaurige Gefühl zu unterdrücken. Sie schaltete die Dusche aus, stieg aus der Wanne und trocknete sich ab. In ihrem Zimmer wieder angekommen, legte sie zunächst die Kette, dann den Armreif wieder an. Anschließend tat sie das, was Teenys in ihrem Altern nur all zu gerne machen: Sie stelle sie vor den Schrank und überlegte, was sie denn bloß heute anziehen sollte. Es darf nicht zu knapp sein, denn schließlich kann es selbst um diese Jahreszeit am Staffelberg nachts ziemlich kühl werden.
Sie wollte gerade gewohnheitsgemäß nach einer schwarzen Kombination greifen, als sie zurück zuckte. Sie wollte doch etwas an sich ändern. Es ist noch keine fünf Stunden her, als sie das beschlossen hatte und schon hatte sie es fast wieder vergessen. ´´Hmm, da muss doch noch ein weißes Oberteil im Schrank sein``, dachte sie und kramte in den Tiefen ihres Schrankes. Und tatsächlich hing ganz hinten auf einem Bügel eine weiße Tunika. Eigentlich wollte sie das Ding nie wieder anziehen, aber etwas anderes, was nicht schwarz war, hatte sie leider nicht. Sie entschied sich außerdem für eine blaue Jeans.
Als sie sich angezogen im Spiegel betrachtet dachte sie: ´´Bin das ich? So habe ich mich schon lange nicht mehr gesehen. Sieht aber gar nicht so schlimm aus.`` Danach verschwand sie im Bad, um sich zu schminken, wobei sie peinlichst darauf achtete, dass das Gesamtwerk nicht zu dunkel wurde. Nach einer Stunde war sie ausgehfertig. „So, noch zwei Stunden, ich denke ich fahre gegen viertel vor zehn mit dem Rad los, sonst bin ich bloß zu früh da.“, sagte sie zu sich selbst.
Finni ging ins Wohnzimmer, setzte sich auf das Sofa und schaltete den Fernseher ein in der Hoffnung, dass nun ein besseres Programm dran wäre, als es am frühen Nachmittag der Fall war. Sie zapte sich durch die Kanäle, bis sie bei einer Dokumentation stehen blieb. ´´Besser, als gar nichts``, dachte sie. Kurz nach halb zehn schaltete sie das Gerät aus, zog sich ihre Schuhe an und steckte das Geld, das ihre Mutter da gelassen hatte, in ihren Geldbeutel. Zusammen mit einer Flasche Wasser, ein paar Taschentücher und einer Taschenlampe kam er in den Rucksack. Finni schnappte sich noch ihren Schlüsselbund, und verlies die Wohnung. Sie ging in den Keller zu ihrem Fahrrad. Leider war der Reifen platt. „Mist, das war ja nicht anders zu erwarten. Einmal wenn ich mit dem Rad fahren will!“, schimpfte sie. Es half nichts. Finni begab sich auf die Suche nach einer Luftpumpe und nach einer kurzen Weile, fand sie sogar eine. Der Reifen war auch schnell aufgepumpt. Ein prüfender Blick – jawohl das Fahrradschloss war vorhanden – und Finni fuhr los.



(co)by sicbro 2007


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Kommentare


Von sicbro
Am 20.11.2007 um 15:38 Uhr

Hallo. Danke für den Kommentar.
Ja es ist mein erster. Kapitel zwei folgt bald. Ist schon fertig und ich bin gerade beim korrigieren.


Von Aabatyron
Am 15.11.2007 um 19:22 Uhr

Wie aus dem Leben gegriffen - trotzdem geheimnisvoll. Bin mal gespannt wie es weitergeht....

Ist dies wirklich Dein erster Roman?

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Bewertung: 2.3/6
(8 Stimmen)

Es gibt 2 Kommentare


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