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Der Herrscher von Arcoluun - von Aabatyron, 18.05.2007
Der Herrscher von Arcoluun

Exposè


. Arcoluun ist ein Großreich, bestehend aus dem Volk der Arcoonen und dem Volk der Luuaner. Ahamed, der Sohn des momentan regierenden Arcoluunherrschers soll einmal die Nachfolge antreten. Bei einem Jahreswendefest will er die Vermählung mit der Tochter aus dem Hause der Luuaner verkünden. Durch diese Heirat werden die Arcoonen und die Luuaner für eine weitere Generation zu dem Großreich Arcoluun vereinigt bleiben.
. Doch es kommt anders. Mitten während den Feierlichkeiten überfällt eine wilde Horde der Thoors die Feiergemeinde und töten Ahamed, während sie Vallory, seine junge Braut, in die Sklaverei entführen.
. Sorkar, der jüngere Bruder von Ahamed ist das genaue Gegenteil eines vom Kampf gestärkten Kriegers wie sein Bruder. Er verabscheut Gewalt und hat sich bisher nur den Naturwissenschaften gewidmet. Er muß jetzt als nächster Tronnachfolger die entführte Prinzessin von der Gefangenschaft befreien und sie zu seiner Frau nehmen. Allerdings kann er sich mit der ungestümen Wildheit von Vallory absolut nicht anfreunden.
. Für die Befreiungsaktion bekommt er von seinem Vater zwar eine sehr gute Mannschaft, aber wird als Anführer kaum respektiert. Nur sehr langsam lernt er, mit Waffen umzugehen und sich gegen den Spott der Männer zu verteidigen. Erst als der stärkste von ihnen auch gegen seinen getöteten Bruder wagt zu lästern, platzt ihm buchstäblich der Kragen und er schlägt dem Riesen seine Faust ins Gesicht. Dass der Hüne dabei zu Boden geht ist die erste Überraschung. Sorkar hat sich die Hand verletzt und ist sich gewiss, dass nun seine letzte Stunde geschlagen hat wenn der Hüne sich wieder aufgerappelt hat. Allerdings kommt nun die nächste Überraschung - der Hüne ist sichtbar von der Wehrhaftigkeit Sorkars beeindruckt.
. Jetzt wird Sorkar endlich von den Männern ernst genommen und er strengt sich an, die Kampftechniken zu lernen, die man versucht ihm beizubringen.
. Als sie auf ihrer Reise in das Land der Thoors an einem verlassenen Lagerfeuer ein junges Mädchen, angebunden an einen Baum, entdecken, stellen sie fest, dass sie zuvor von den Thoors grausam gefoltert wurde und dann angebunden an einen Baum den Kress zu Fraß ausgesetzt wurde. Trotz allem warnt einer der Männer Sorkar davor, sie von ihren Handfesseln zu befreien - die Thoors seien sehr listig und auch so eine hilflose Sklavin könnte manchmal nach ihrer Befreiung den Tod bringen.
. Sorkar schenkt ihm keinen Glauben und hat Mitleid mit dem gemarterten Mädchen. Als er plötzlich in der Nacht von Kampflärm erwacht, muß er leider feststellen, dass die Sklavin doch versucht hatte, ihn zu töten. Nur Fauskan, sein besonderer Leibwächter hatte in letzter Sekunde verhindert, dass sie ihr Vorhaben ausführen konnte. Die Thoors hatten ihr die Freiheit versprochen, wenn sie den Sohn des Herrschers von Arcoluun töten würde.
. Angebunden an einem Packpferd muß nun die Sklavin den weiteren Weg zu Fuß laufen. Als das Pferd auf einem schmalen Bergpfad nicht mehr weiterlaufen will und plötzlich einen Sprung macht, wird das Mädchen über den Rand der Pfades geschleudert und stürzt in die Tiefe. Sorkar schnappt sich im letzten Moment die gerissene Leine, wird aber durch das Gewicht des Mädchens ebenfalls über den Rand in die Tiefe gerissen. Nur mit einer Hand kann er sich geistesgegenwärtig an dem Zügel eines Pferdes festhalten. Beide drohen samt Pferd in die Tiefe zu stürzen - die Männer von Sorkar drängen ihn, das Seil mit dem Mädchen loszulassen um sein Leben zu retten.
. Als Sorkar in die Augen dieser jungen Frau blickt, kann er das Seil allerdings nicht loslassen - dort steht nur noch das blanke Entsetzen geschrieben - keine Spur mehr von der vorangegangenen Mordlust.
. Fauskan hat Kräfte wie ein Bär und zieht auf Befehl Sorkars zuerst das Mädchen, dann Sorkar von der Felswand hoch. Davon ausgehend, dass er endlich vor den Mordgedanken dieser Sklavin befreit ist, schläft Sorkar in der Nacht in seinem Zelt.
. Erst als er durch den seltsamen Geruch der Heilsalbe, mit der Antar die Wunden des Mädchens behandelt hat, erwacht, stellt er fest, dass diese Sklavin mit einem Dolch in der Hand über ihm kniet. Sie will wissen, warum er sie trotz ihres Mordanschlages gerettet hat und beteuert ihm jetzt, dass sie ihm bestimmt nicht mehr nach dem Leben trachten werde. Zum Beweis will sie den Dolch aus der Hand legen.
. Nacasar kommt in das Zelt gestürmt - das Fehlen der Sklavin wurde inzwischen bemerkt und jeder befürchtet, dass sie schon wieder Sorkar nach dem Leben trachtet. Nacasar ist der beste Schwertkämpfer im Reich und bevor die Sklavin mit dem Dolch zustechen kann will er sie enthaupten. Sorkar reisst das Mädchen blitzschnell zu Boden - Nacasar trennt ihr nur ein paar der langen Haarsträhnen ab.
. Jetzt hat Sorkar das Leben des Mädchens noch ein weiters Mal gerettet. Anynca gibt sich jetzt zu erkennen - sie ist die Tochter vom Herrscher der Nordier und wurde als Kind von den Thoors entführt. Bei den Thoors lernte sie die Kunst mit den Waffen umzugehen und kämpfte Jahrelang in den Arenas mit anderen um ihr Leben.

. Anynca hat noch eine ältere Schwester die inzwischen ausgezogen ist, ihre jüngere Schwester zu suchen. Sie ist in allen Waffentechniken ausgebildet und nicht einmal der beste Kämpfer hatte bisher eine Chance gegen sie zu gewinnen.
. Durch einen Zufall treffen die beiden Schwestern aufeinander und gemeinsam mit Sorkar und einem kleinen angeheuerten Heer versuchen sie Vallory aus den Händen der Thoors zu befreien.
. Eingeschmuggelt in die Arena als Kämpferin wollen Tronja und Sorkars Männer die Luuanerprinzessin befreien die zusammen mit der Herrscherfamilie der Thoors den Kämpfen zuschaut.
. Fast kommt es zur Katastrophe, als Vallory sich ausgerechnet mit der besten Kämpferin der Arena - Tronja - messen will. Die Zuschauer sind begeistert - aber Tronja muß ihre Gegnerin schonen. Wütend keinen richtigen Kampf zu bekommen, will Vallory jetzt ihre vermeintliche Gegnerin sogar töten. Aber Tronja kann den Kampf für sich entscheiden und betäubt die kampfwütige Vallory.
. Dann geht alles blitzschnell. Die Arenawachen werden von Sorkars Männern überrumpelt und der Sohn des Thoorsherrschers als Geisel mitgenommen. Dass Vallory die Verbindung zu Sorkar ablehnt und statt dessen ihr Herz inzwischen Karan, dem Sohn des Thoorsherrschers geschenkt hat verspricht ein großes Problem zu werden - Zumal Sorkar selbst sich in Anynca verliebt hat und sie seine Zuneigung erwidert.
. Nur mit einer List gelingt es Sorkar, die "Gesetze" über die Befugnisse der Reichsmagister zu seinen Gunsten auszulegen und eine Verbindung aller Reiche mit den "Nachfolger-Herrschern" herzustellen.
. Auch Tronja kann ihr Volk an diese Verträge binden - muß aber auf die Tronnachfolge zugunsten ihrer jüngeren Schwester verzichten damit die Bindung Gültigkeit hat.
. Als die amtierenden Herrscher fast sicher beschlossen haben, gegeneinander Krieg zu führen, müssen sie feststellen, dass ihre Nachkommen anscheinend um einiges klüger waren und alle vier Reiche schon längst miteinander verbunden hatten. Anstatt eines Krieges gegeneinander, gibt es jetzt eine Familienfeier bei der keiner mehr Angst haben muß, von einem Pfeil aus dem Hinterhalt getroffen zu werden.

Das Buch (184 Seiten) ist in digitaler Form unter "www.Aabatyron.de" als kostenloser Kapitelauszug-Erstauflage-Download verfügbar.



©2007 by Aabatyron. Jegliche Wiedergabe, Vervielfaeltigung oder sonstige Nutzung, ganz oder teilweise, ist ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Autors unzulaessig und rechtswidrig.

Kommentare


Von Aabatyron
Am 12.03.2009 um 18:25 Uhr

Die Helden sind nicht immer die großen starken gutaussehenden Hünen - da würde die Welt wahrscheinlich schon lange nicht mehr existieren. Im Gegenteil, gerade die vielleicht schwach erscheinenden wachsen in manchen Situationen über sich hinaus und vollbringen Dinge, die ihnen zuvor niemand zugetraut hätte. Ich glaube, ich darf diese Erkenntnis nach mehr als 50 Jahren "Erfahrung" offen aussprechen. In dem Schema habe ich diesen Roman geschrieben - da gewinnt derjenige als Romanheld, der im wirklichen Leben tatsächlich etwas zur gesellschaftlichen Weiterentwicklung beigetragen hätte. Und eine Erkenntnis habe ich auch gewonnen: Nicht in jedem Rauhbein steckt auch ein schlechtes Herz.
Es mag natürlich für manchen Leser etwas befremdend sein, dass nicht das allgemeine Wunschdenken nach dem Superhelden wie bei gängigen Romanen erfüllt wird, aber andererseits gibt es bestimmt auch viele Menschen, die sich mit dem "Schwächeren" als Romanheld durchaus indentifizieren können.
Allerdings muss ich dir leider rechtgeben: Die Wahrheit über die tatsächlichen Helden in der Welt ist zwar gut für manche Seele, verkauft sich aber derzeit recht schlecht.

Nun noch ein Wort zu der anscheinend nicht stimmigen Logik der Unmöglichkeit eines solchen Ereignisses:
Dass der Schwächere auch einen als unbesiegbar geltenden Hünen umhauen kann - das ist von einer persönlich erlebten Situation abgeleitet. Du kannst es glauben oder nicht - hinterher waren die beiden tatsächlich ab dem Tag die besten Freunde. Es lässt sich nicht verleugnen - in jedem Roman steckt immer ein wenig Wahrheit und Grundlagen eigener Erlebnisse.

Inhalt der Story:
Sorkar soll nicht gegen den Hünen kämpfen und herausfinden wer von beiden der Stärkere ist - er muss zusammen mit ihm eine wichtige Aufgabe erfüllen. Selbst wenn der Hüne ihm "böse" gesinnt wäre, wegen dem Fausschlag: Sorkar ist der Königssohn, der Hüne ein Soldat im Dienste des Königs der letztendlich gehorchen muss.

Die Story soll darstellen, dass man durch einen vernünftigen Umgang miteinander mehr erreichen kann als mit brutaler Gewalt. Ich denke, die Welt ist zuweilen in vielen Dingen böse genug - da sollte man interessierten Lesern auch einmal eine andere, völlig neue gewaltärmere Alternative zeigen dürfen.

Ich wünsche dir, dass du bei anderen Autoren mehr Glück hast, eine Story zu finden, die deinem Genre entspricht.

~Aabatyron~


zuletzt geändert am 12.03.2009 um 23:16 Uhr.


Von Hillerkus
Am 11.03.2009 um 12:02 Uhr

Hallo!

Als Verleger suche ich gerne mal im Internet nach Exposes. Was mich an diesem stört, sind die beiden Überraschungen. Das Problem des Helden ist, dass er kämpfen muss, aber nicht kämpfen kann. Darin steckt eine Menge Spannung. Gemeinsam mit dem Leser könnte er überlegen, wie den Kampf gegen den Hünen trotz dieses Problems gewinnen kann. Vielleicht mit einem Trick. Siehe David und Goliath. Aber was macht er? Obwohl er es nicht kann, haut er ihn einfach um. Das erscheint mir weder spannend noch logisch. Und dass dieser ihm nicht, wie erwartet, böse ist, sondern ihm Anerkennung zollt, erscheint mir ebenfalls weder spannend noch logisch. Ab da habe ich nicht weiter gelesen.

Versuch's noch mal!

Grüße

Andreas

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