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Drachenkönigin Epos 01-04 - von Aabatyron, 03.10.2021
„Kampf der Drachen vor der Stadt“

Vier wilde Drachen waren aufgebrochen, sich auf der Insel der Menschen zuerst ihre Bäuche zu füllen und dann hernach Jagd auf diese zweibeinigen Wesen zu machen.

Vor der Stadtmauer hatten sich je 25 Soldaten rechts und links des Eingangs platziert und mitten unter dem Torbogen des Stadttores konnte Thannahery einen noch recht jungen Mann von vermutlich edler Herkunft erkennen.

„Das ist ja eine richtig nette Begrüßung von ankommenden Fremden“, staunte sie über diese neue Kultur.

Sie ritt mit Donner der Truppe voran und war in Gedanken bereits in einer gemütlichen Herberge, wo man sich waschen, neu einkleiden, erholen konnte und gutes Essen bekam.

„Achtung, die wilden Drachen greifen uns an“, schrie plötzlich Sanshyrey mit Panik in ihrer Stimme.

„Schnell, eilt durch das Tor der Stadt und bringt euch in Sicherheit“, befahl Thannahery ihrer Truppe und dirigierte Donner, ihr Pferd in genau die entgegengesetzte Richtung. Mit dieser Taktik wollte sie die herannahenden Drachen von der Stadtmauer weglocken.

Der Trick funktionierte wie geplant – drei der vier wilden Drachen verfolgten Donner und flogen von der Stadtmauer weg.

„Tagonar!“, rief Thannahery gen Himmel wo sie ihre sieben Beschützer hoch über der Landschaft kreisend wusste, „Enora!“.

Man sah die großen Drachen zuvor als kleine schwarze Punkte hoch in der Luft über den drei Angreifern fliegen.

„Sturm!“, war der nächste den Thannahery zu Hilfe rief, gefolgt von „Blitz!“.

Thannahery wusste, dass die großen Drachen ein sehr gutes Gehör besaßen - „Syryma, zu Hilfe“, rief sie trotzdem so laut sie konnte.

„Thora, schnell, eile dich“, lies Thora sofort im freien Fall auf die drei Angreifer herabstürzen.

„Taucher, hilf Thora die Angreifer abzuwehren“, befahl sie dem siebten ihrer Drachen die gefräßigen Kleindrachen anzugreifen.

Der erste wilde Drache wusste gar nicht wie ihm geschah, als plötzlich wie aus dem Nichts drei der großen und weit kräftigeren Artgenossen über ihm auftauchten und sich in seinem Hals und seinen Flügeln verbissen. Er schrie vor Schmerz auf, als die Muskeln seines Halses von den scharfen Zähnen gnadenlos durchtrennt wurden. Er war bereits tot, als er mit lautem krachenden Geräusch in einem nahegelegenen Wald durch die Baumkronen brach und dabei Stämme geknickt und Äste abgerissen wurden.

Die vier anderen großen Drachen hatten sich den zweiten und dritten Angreifer vorgenommen und ihre Krallen zerfetzten deren Flughäute innerhalb weniger Sekunden so dass die wilden Drachen ihren Flugkünsten beraubt in einem steilen Sturzflug auf die Erde fielen.

Es war ein recht kurzer Kampf bei dem es drei wilde Drachen als Verlierer gab. Zwei der Körper lagen zerschmettert am Boden und der letzte Rest Leben der noch in ihnen steckte brachte ihre Flügel – oder das was davon noch übrig geblieben war – immer wieder in wilde Zuckungen.

„Wo war der vierte Angreifer verblieben?“, schoss ein Gedanken Thannahery jetzt durch den Kopf.

Der vierte Angreifer war auf das Ablenkungsmanöver offensichtlich nicht hereingefallen und hatte sich gleich den Menschen vor dem Eingangstor zur Stadt zugewendet.

Thannahery sah, dass der Drache versuchte sich durch das Stadttor zu zwängen weil er vermutlich seinen Flug zuvor nicht mehr rechtzeitig hatte bremsen können und in den Eingang gerutscht war.

Sie sah einige verletzte Soldaten auf dem Boden liegen, die der Herrscher dieser Stadt zuvor zu ihrer Begrüßung vor dem Tor in Reih und Glied aufgestellt hatte. Die Flügel des Drachens hatten sie wie Grashalme umgemäht und zur Seite geworfen.

Der Drache strampelte und zappelte mit all seiner Kraft und Wut über diese missliche Lage, so dass immer mehr Steine aus dem Torbogen brachen und er bald frei sein würde.

Nun erlebte Thannahery das erste mal seit sie Donner geschenkt bekommen hatte, wie schnell dieses Pferd wirklich laufen konnte. Bevor sich der Drache vollends befreit hatte, musste sie das Tor erreicht haben. Sie presste ihre Knie kräftig gegen den Körper von Donner und befahl ihm laut: „Lauf!“ – für ihn das Zeichen, dass er so schnell er konnte, losstürmen sollte.

Thannahery hatte ernsthaft Mühe sich im Sattel halten zu können als Donner schneller als ein Drachen fliegen konnte auf das Stadttor zuraste.

Kaum angekommen, hatte sich der Drachen von seinem unfreiwilligen Gefängnis befreit und drehte sich nun nach dem heranstürmenden Angreifer um.

Thannahery sah den vermutlichen Hauptmann dieser Stadt genau vor dem Drachen hilflos auf dem Boden liegen. Der Drachen blies seine Nüstern auf – das war der letzte Augenblick bevor er gleich sein Höllenfeuer auf seine Feinde speien würde. Thannahery sprang von ihrem Pferd, ihr Valconschwert mit beiden Händen fest umklammert und zum Schlag erhoben.

Thoran sah nun genau in den Rachen des Drachens, und wie sich dort die Feuerkugel seines höllischen Atems bildete. Gleich würde er das Schicksal seines Bruders teilen. Verbrennen bei lebendigem Leib bedeutete unsägliche Schmerzen – er presste die Augen ganz fest zu wie wenn er dadurch den gleich folgenden Schmerz ohne Aufschrei ertragen könne.

Thannahery landete genau neben dem Hals des Drachens und ihr Hieb mit dem Schwert trennte dessen Kopf komplett vom Hals ab. Der Körper des Drachens zuckte in wilden Bewegungen während das Blut aus den durchtrennten Adern des Halsstumpfes spritzte.

Thoran spürte plötzlich, dass etwas seine Beine traf, die sich sofort taub anfühlten, und gleichzeitig eine warme klebrige Flüssigkeit in sein Gesicht spritzte. Diese Flüssigkeit hatte den typischen eisenartigen Geruch von Blut. Dazu kam noch der übelst riechende Atem des Drachens, der Thoran in die Nase stieg.

Thoran hatte schon öfters nach blutigen Schlachten Erzählungen von Soldaten gehört, die felsenfest behaupteten, eine Amputation eines Armes oder der Beine mit dem Schwert erst nach einiger Zeit realisiert zu haben und dass der Schmerz erst dann eingetreten ist.

Sein Schock verstärkte sich immer mehr bei dem Gedanken, dass der Drache ihm beide Beine abgebissen hatte und das Blut in seinem Gesicht sein eigenes war. Der üble Geruch des Atems des Drachens war direkt vor seiner Nase und er wusste, gleich würde dieses Monster noch einmal zuschnappen und seinen Tod besiegeln.

Starr vor Angst konnte er sich nicht mehr bewegen – auch nicht, als er von einer Hand an der Schulter berührt und geschüttelt wurde.

Der Schmerz wird gleich einsetzen – wie konnte er ohne Beine weiterleben? Er hörte das Blut bei jedem Schlag seines Herzens in seinen Ohren rauschen als sein Bewusstsein sich langsam aus der Schockstarre anfing zu befreien.

Er versuchte die Augen zu öffnen, sah aber nur eine tief rote Farbe und seine Augen fingen sofort an zu brennen wie wenn dort bereits das Drachenfeuer wirken würde. Schnell kniff er seine Augenlider wieder zusammen um den Schmerz zu lindern.

„Hey, bist du ernsthaft verletzt oder nur eingeschlafen“, fragte eine Stimme dicht an seinem Ohr. Er wurde noch einmal an der Schulter gepackt und geschüttelt. „Ich lebe noch“, stöhnte er, „aber meine Beine sind verletzt – da hat mich der Drache voll erwischt.“

„Schnell, bringt Wasser um seine Augen auszuwaschen, sonst schläft uns dieser Bursche wirklich noch ein“, befahl wieder diese Stimme die er zuvor dicht an seinem Ohr gehört hatte.

Das kalte Wasser linderte sofort die zuvor verspürten Schmerzen und nach mehrmaligem auswaschen seiner Augen mit klarem Wasser konnte er langsam wieder die um ihn herumstehenden Personen erkennen.

„Los, gemeinsam anheben“, befahl wieder diese Stimme. Er blickte nun zu der Befehle gebenden jungen Frau, die er zuvor hatte allen voran auf das Stadttor zureiten sehen. Dann wagte er einen Blick auf seine Beine welche bestimmt bis zu den Knien abgerissen worden waren. „Das ist doch nicht möglich“, stammelte er laut – „da liegt ein Drachenkopf auf meinen verletzten Beinen“. Die Augen des toten Drachen starrten ihn immer noch mordlüstern an und jagten ihm einen Schauer über den Rücken.

Nachdem der schwere Drachenkopf von seinen Beinen gehoben worden war, sah sich Thannahery seine Verletzungen genauer an.

„Das sind nur harmlose Quetschungen und ein paar kleine Verletzungen“, beruhigte sie ihn, als sie die Wunden gesehen hatte.

„Da hast du richtig viel Glück gehabt dass dich der Drache nicht gefressen hat“, versuchte sie Thoran aufzumuntern, der immer noch halb in einem Schockzustand gefangen war.

„Besser einen Drachenkopf auf den Beinen, als die Beine in dem Drachenkopf“, erklärte sie ihm grinsend, während sie gemeinsam mit zwei seiner Soldaten versuchte, ihn aufzurichten um zu sehen, ob er auf seinen Beinen stehen konnte.

„Ihr müsst mit dieser jungen Frau Nachsicht haben, sie kennt leider wenig Regeln im Umgang mit dem Respekt gegenüber Landesherren und Königen“, rezitierte Thoran nun in Gedanken den Rat von Soran, der dies in seiner letzten Nachricht geschrieben hatte.

Er versuchte nun, seine Beine wieder zu bewegen. Das taube Gefühl wich zunächst einer wohligen Wärme.

Dann kam das Leben in seinen Beinen zurück als das Blut nun wieder ungehindert zirkulieren konnte. „Das kribbelt wie tausend Ameisen“, freute sich Thoran trotz allem laut, weil er jetzt wusste, dass der Drache ihn doch nicht voll erwischt oder schwer verletzt hatte.

Einige der Soldaten benötigten dringendere Hilfe – sie hatten teilweise sehr schwere Verletzungen erlitten als der Drache sie einfach wie welkes Laub von seiner „Landebahn“ gefegt hatte.

„Du bist wirklich eine Drachentöterin?“, wollte Thoran nun von Thannahery wissen.

„Nein, nicht wirklich – ich bevorzuge den Titel Drachenkönigin“, antwortete Thannahery mit ungewöhnlichem Ernst. „Die großen Drachen sind meine Kinder – im Gegensatz zu diesen wilden Drachen, welche alle nur maßlose mordgierige Räuber sind und nur Leid und Elend unter den Menschen anrichten“, erklärte sie Thoran.

„Dann war die Nachricht von Soran doch keine Fantasterei“, murmelte er laut genug um von Thannahery verstanden zu werden.

„Du kennst Soran, den Fürst der ersten Provinz“, staunte Thannahery ob diesen Worten.

„Recht gut – er verwaltet für unsere Familie immerhin eine ganze Provinz“, erklärte er Thannahery.

Die junge Frau wurde ob dieser Information plötzlich sehr nachdenklich. „Dann gehörst du offensichtlich zur Familie des Königs dieses Landes“, vermutete Thannahery.

„Thoran, jüngerer Sohn von Rookan und Lysera – König und Königin dieses Landes mit all seinen Provinzen“, bestätigte Thoran ihre Vermutung.

Thannahery überlegte eine Weile. „Und du hast vorher alles gehört was ich gesagt habe?“, fragte sie leise damit sie nicht von den anderen gehört wurde.

„Alles, jedes Wort – ich konnte alles hören, nur nichts sehen“, bestätigte Thoran immer mehr amüsiert darüber, dass diese junge Frau zwar mehr Leben in einer Stunde retten konnte als eine Armee in einem Jahr – aber sonst noch viel lernen musste um auch die anderen Kämpfe im Leben bestehen zu können - aber in der Nachricht von Soran war er ja bereits über ihre Manieren vorgewarnt worden.

„Und werde ich jetzt wegen erwiesener Unhöflichkeit in dein Verlies gesperrt?“, wollte sie noch mit einem verschmitzten Grinsen wissen.

„Das muss ich mir erst ernsthaft überlegen – und bis dahin bist du und deine Begleiter meine Gäste“, kam für Thannahery die erlösende Antwort.

Sechs kräftige Soldaten hoben den Drachenkopf auf einen Karren um ihn mit auf das Schloss der Königsfamilie als Trophäe und Beweis der Besiegbarkeit dieser Drachenmonster transportieren zu können. Auf drei weiteren Karren hatte man die verletzten Soldaten und Thoran gebettet um sie ebenfalls schnellstens zum Schloss transportieren zu können wo man ihre Wunden und Knochenbrüche versorgen konnte. Die Drachenflügel hatten bei einigen Soldaten Rippenbrüche und offene Verletzungen verursacht, aber alle hatten den Angriff überlebt. Thoran stöhnte ab und zu unterwegs wegen der Schmerzen in seinen Beinen – aber er war sich sicher, dass diese Wunden bald verheilen würden.

Seine Eltern hatten sich große Sorgen gemacht als die Nachricht vom Angriff gleich vier wilder Drachen kam und sie wussten, dass sich ihr Sohn genau im Zentrum des Angriffs befand.

Die vier Karren, welche von Pferden gezogen sich langsam dem Schloss näherten, und die reiterlosen Pferde die dem Tross müde mit gesenkten Köpfen hinterher trabten, verhießen nichts Gutes. So hatte man vor ein paar Wochen auch Nakan, den älteren Bruder von Thoran, - oder das, was von ihm übrig geblieben war – den Eltern nach hause gebracht.

Alle waren auf den Hof gelaufen um auf die Ankunft der Truppe zu warten. Thorans Mutter weinte vor Glück als sie sah, dass ihr Sohn offensichtlich nicht lebensgefährlich verletzt worden war. Der Vater nahm gleich beide in seine Arme um seine Freude über den glücklichen Ausgang dieses Kampfes zu bekunden.

„Allmächtiger“, entfuhr es Lysera als sie den riesigen Drachenkopf erblickte, „gegen dieses Monster hast du gekämpft?“, fragte sie ihren Sohn.

„Nein, nicht ich habe gegen ihn gekämpft und ihm den Kopf abgeschlagen“, er deutete auf Thannahery, „diese junge Drachenkönigin aus einem fernen Land hat gegen ihn und noch drei weitere Drachen gekämpft und uns alle gerettet“.

„Was, sie hat wirklich diese Bestie getötet?“, staunte Lysera mit ungläubigem Gesichtsausdruck, als sie die zierliche junge Frau eingehender betrachtete.

„Den einen Drachenkopf haben wir als Beweis für unseren Sieg mitgebracht, die anderen drei Drachen liegen zerschmettert vor der Stadtmauer“, bestätigte Thoran seiner Mutter.

„Nicht ich alleine konnte Thoran retten – nur mit Hilfe des schnellen Hengstes Donner war es in letzter Sekunde möglich, den Drachen töten zu können bevor er seinen Feueratem ausstoßen konnte“, erklärte Thannahery der Königin, „und die drei anderen Angreifer welche tot vor der Stadtmauer liegen wurden von meinen Kindern, sieben großen Drachen, davon abgehalten, den Menschen Schaden zufügen zu können.“

Lysera ging auf Thannahery zu, nahm sie in die Arme und bedankte sich bei ihr für das Leben ihres Sohnes. Thannahery war völlig überrascht, dass die Wölfin Lyca keine Reaktion zeigte, als sie von Lysera so innig berührt wurde. Noch mehr aber war Thannahery überrascht darüber, dass sich eine mächtige Königin auf eine solch herzliche Art bei einer ihr völlig Fremden bedankte.

Thannahery verbeugte sich vor der Königin um auch ihr Respekt zu zeigen.

Thoran deutete Thannahery mit einer Handbewegung die Bitte an, dass sie sich zu ihm begeben sollte. „Die Strafe mit dem Verlies ist hiermit auf ewig ausgesetzt“, flüsterte er ihr ins Ohr.

Thannahery konnte sich ein entspanntes Lachen nicht verkneifen.

Vor dem Essen gab es noch ein paar wichtige Dinge zu erledigen. Ein heißes Bad stand an oberster Stelle.

Die Wunden an den Beinen von Thoran wurden von den beiden Leibärzten der Königsfamilie versorgt – sie würden schnell verheilen, das hatte nur aufgrund des verspritzten Drachenblutes viel schlimmer ausgesehen.

Der Hengst Donner hatte einen besonderen Platz im Stall der königlichen Pferde bekommen und erfreute sich bei bestem Futter und der Betreuung durch gleich vier Stallburschen von den Strapazen des „Drachenwettlaufs“ erholen zu können.

Thannahery erfuhr nun, dass der ältere Bruder von Thoran bei einem Angriff der wilden Drachen getötet worden war weil es keinen Schutzschild gegen das Drachenfeuer gab.

„Wir haben viele Kundschafter ausgesendet um nach Meteoreisen suchen zu lassen“, erklärte Rookan, König der Paramäen. „Und wir sind auf der Suche nach einem Schmied, der das Geheimnis der Kunst kennt, Drachentöterschwerter schmieden zu können“, fügte er noch hinzu.

Thannahery wurde sehr nachdenklich bei dem Gedanken, dass die Menschen planten, Jagd auf die Drachen zu machen um sie mit neuen Waffen töten zu können. Gab es jetzt bald einen unbarmherzigen Krieg zwischen den Menschen und den Drachen? Auf wessen Seite würde sie stehen müssen?

„Sie ist wunderschön“, dachte Thoran, als er Thannahery etwas eingehender betrachtete, „sie wäre die richtige Königin an meiner Seite – mutig und stark, wie keine andere junge Frau die ich kenne.“

Das mit der richtigen Etikette im Umgang mit den Landesfürsten würde sie bestimmt lernen können – war er sich sicher.

„Warum so nachdenklich?“, wollte er nach einiger Zeit des Beobachtens seines Gastes schließlich doch wissen. Thannahery konnte ihre Gedanken über die Zukunft nicht verbergen.

„Das Schicksal der großen Drachen bei einem Krieg der Menschen gegen die Drachen, wird auch mein Schicksal sein“, erklärte sie leise – so dass es nur Thoran verstehen konnte. „Wer wem zum Schluss als Feind gegenüberstehen wird – das waren gerade meine Gedanken.“






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