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Prosa => Erotik


Wie Müller Müllerchen wurde - von Darc.S.Rowa, 21.08.2018
Die nachfolgende Geschichte ist nicht für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren geeignet und darf Kindern und Jugendlichen auch nicht in irgendeiner Form zugänglich gemacht werden.




















Vorwort

Die Handlung, Orte und alle handelnden Personen sind frei erfunden. Jegliche Ähnlichkeit mit lebenden oder realen Personen wäre rein zufällig und ist vom Autor nicht beabsichtigt.

Die Handlungen, Einstellungen, Vorlieben, Abneigungen und Neigungen der in der Geschichte beschriebenen Personen werden vom Autor weder in irgendeiner Form gutgeheißen, geteilt noch missbilligt oder irgendwie moralisch bewertet, sie dienen lediglich der Fortführung der Handlung.

Es soll hier aber nicht verschwiegen werden, dass es dem Autor ein diebisches Vergnügen beim Schreiben der Geschichten bereitet seinen Figuren Fallen zu stellen, in die sie tappen, ihre Pläne in letzter Minute zu vereiteln oder sie scheitern zu lassen, sie in ein Netz von Intrigen einzuspinnen und ihnen allerlei Fallstricke in den Weg zu legen.


Frank Müller, ein Mann wie ein Ekel, Chef einer großen Baumarktfiliale am Stadtrand von D., Hassobjekt seiner meisten Mitarbeiter aber der Liebling seines Regionalleiters und des obersten Bosses. Erfolgsmensch, begeisterter Wintersportler, 48 Jahre alt, einmal geschieden und aktuell verheiratet mit der Tochter des obersten Chefs, zwei Kinder aus erster Ehe die aber nicht bei ihm wohnten, mit schütter werdendem Haar und leichtem Bauchansatz. Eigentlich war Müller nur die Zweitbesetzung seines Schwiegervaters, hatte sich aber durch exzellente Verkaufszahlen, hartes Durchgreifen gegenüber den Mitarbeitern, Arschkriechereien bei seinen Vorgesetzten nach oben gebuckelt und so nebenbei erfolgreich bei einer Gartenparty an die Tochter des Big Bosses rangemacht. Natürlich war ein Ehevertrag auch für Müller nicht abzuwenden gewesen.
So ein großes Haus mit riesigem Garten, großem Pool, gigantischer Garage für seine geliebte Oldtimersammlung machte schon was her und das in absoluter Traumlage. Ohne das Geld seiner jetzigen Frau und den Einfluss seines Schwiegervaters hätte sich Müller so einen Lebensstil niemals leisten können und hätte auch die Baugenehmigung für sein Haus nie bekommen.
Er war das Protegé seines Schwiegervaters und fühlte sich mächtig und fast unangreifbar und so liebte er es seinen Mitarbeitern dies auch überdeutlich zu zeigen und ihnen kleine Fallen zu stellen um sie gegebenenfalls herabstufen oder entlassen zu können. Diskrete Zuträger wurden gönnerhaft belohnt und dafür auch oft befördert.
Der alte Ferdinand N., den alle Mitarbeiter nur Ferdy nannten, ein recht dürrer, kleingeratener, gutmütiger und freundlicher Mann, der kurz vor seiner Rente stand, auf den hatte es Müller besonders abgesehen. Er war im stillen Eingeständnis einfach nur Eifersüchtig auf Ferdys Beliebtheit bei seinen Mitarbeitern. Mit einer kaputten Schaufel hatte er ihn den Parkplatz vor dem Markt Schnee fegen lassen. Die Garage war vollgestellt mit Schneefräsen aber Ferdy sollte die Arbeit mit der Hand erledigen als Strafe für seine Langsamkeit bei der Arbeit. Er hatte natürlich darauf bestanden, dass Ferdy seinen zu engen Baumarktkittel tragen musste, der viel zu eng war um einen wärmenden Pullover darunter tragen zu können. Sein gehässiger Kommentar lautete, „der soll sich mal richtig warm arbeiten, dann wird dem schon nicht kalt!“ Als Müller genug hatte Ferdy ständig zu schikanieren, da mahnte er ihn ab wegen Kleinigkeiten und entließ ihn schließlich.
„Nur Müller macht‘s!“, war Müllers Lieblingsspruch in Anlehnung an eine hier nicht zu erwähnende Marke. Es war nach den Weihnachtsfeiertagen während der allseits beliebten Umtauschzeit und so kam es, das sein Hautzuträger Franz K., Franz- Joseph nannten ihn alle wegen seines prägnanten Backenbartes und seiner Glatze, schnurstracks in sein Büro gestürmt kam und triumphierend verkündete, „Chef ich habe wieder eine erwischt!“ Müller schaute kurz zu ihm hin, er wollte aber auch nicht das Ende des Pornos verpassen der gerade auf seinem Laptop lief und fragte, „Wer ist es denn?“, „Na die Peggy, die hat Ware nicht bezahlt und sie einfach in ihren Garderobenschrank im Keller gebunkert“, antwortete Franz-Joseph hämisch. „Ach du Scheiße!“, rutschte es Müller raus, denn Peggy S. war Müllers heimlicher Schwarm aber so ein Ehevertrag schwebte ständig wie ein Richtschwert über seinem Kopf, was aber auch der Grund war warum er sich ausschließlich in dem Bereich der ehelichen Treue doch sehr zurückhalten musste. Ja bei Tagungen und Geschäftsreisen, wenn man nicht ständig unter Beobachtung wer, da war schon mal die eine oder andere leckere Dame von der pekuniären Fraktion drin aber im Markt ging das natürlich gar nicht. Schließlich wusste er ja selbst nicht so genau wer der vermutete Zuträger seines Schwiegervaters war. Im Verdacht hatte er da so einige Mitarbeiter.
Seine Frau die hatte schon wirklich Klasse aber Peggy, mit ihren Sommersprossen, ihren langen, meistens zu einem Pferdeschwanz gebundenen rötlichen Haaren, ihrer sportlichen Figur und ihrem mädchenhaftem Lachen war einfach sein heimlicher Traum. Was sollte er nun tun, überlegte er und sagte zu Franz-Joseph, „Das ist Chefsache, ich kümmere mich selbst darum und sagen sie Frau S., dass sie in mein Büro zu kommen hat.“ Franz-Joseph erwiderte kurz, „Ja Chef!“ Müller überlegt wie er nun vorgehen sollte. Einerseits konnte er nun nicht plötzlich Laxheit an den Tag legen wo er sonst gnadenlose Strenge walten ließ. Er musste sich also was überlegen und da kam ihm ein genialer Gedanke, ein wahrer Meisterschachzug wie er selbst meinte. So ein Betriebsdiebstahl ist keine leichte Sache und die Peggy war als alleinerziehende Mutter einer Tochter auf das Geld angewiesen. Was wäre wenn er sie offiziell entlassen würde, sie aber inoffiziell nur in einen andere Filiale versetzen würde. Würde Jemand von Ihm die Entlassungspapiere sehen wollen? Bestimmt nicht und Johannes B. vom Betriebsrat, den nicht geouteten Schwulen mit Frau, Kindern und Reihenhäuschen, na den hatte er doch im Sack, den konnte er doch nach Lust und Laune erpressen. Wie gut war es doch überall so seine Zuträger und Lakaien zu haben. Peggy S. stand vor der Tür seines Büros, er sah ihre Silhouette durch die Milchglasscheibe seines Büros. Ein zaghaftes Klopfen war zu hören. „Herein!“, rief Müller der Tür entgegen. Peggy öffnete die Tür langsam und steckte den Kopf vorsichtig durch einen Spalt der Tür, „Chef ich äh…“, sprach sie ihren Chef an. „Ich weiß schon alles“, entgegnete ihr Müller „und wir müssen nun sehen wie wir aus der Situation herauskommen.“ fügte er mit einem Lächeln hinzu, das irgendwie vertrauenerweckend und jovial wirken sollte, was aber überhaupt nicht zu ihm passte. „Wir?“, fragte Peggy mit einem ungläubigen Gesichtsausdruck. Mit einem breiten Lächeln fügte Müller noch hinzu, „Setzen sie sich doch bitte.“ und kam gleich zur Sache, „Ja ich bin doch kein Unmensch und ich weiß doch wie schwer sie es als alleinerziehende Mutter mit ihrer Tochter haben, bin ja selbst Vater von zwei Töchtern und in Anbetracht ihrer bisherigen guten Leistungen habe ich mir etwas überlegt.“ Peggy stammelte, „Chef aber ich habe doch nur vergessen zu bezahlen, ich wollte doch…“ Ja weiß ich doch alles.“, Müller war langsam mit seinem Rollsessel zu ihr rumgerutscht und legte seine Hand ganz behutsam auf Peggys Unterarm und flötete sanft von der Seite, „Ich mag dich irgendwie und du darfst Frank zu mir sagen.“ Sie zog ihren Arm nicht weg und er spürte irgendwie, dass er sie ganz langsam in die Hand bekam. Er musste jetzt um zum Erfolg zu gelangen und nichts alles zu verpatzen, mit einer wohl dosierten Mischung aus Vorsicht, Sanftheit und Schlauheit, auf der einen Seite und sanfter aber auch väterlichen Strenge, auf der anderen Seite vorgehen. „Peggy, also ich kündigen dich offiziell ohne dich zu kündigen und für einige Zeit wirst du in unserer Tochterfiliale arbeiten bis Gras über die Sache gewachsen ist aber das funktioniert nur wenn die Sache unter uns bleibt und zu keiner Person außerhalb dieses Büros ein Wort über diese Angelegenheit sagst.“, verkündete Müller mit einem verschwörerischen Lächeln und fügte noch hinzu, „Um den Betriebsrat musst du dir keine Sorgen machen der tanzt sowieso nach meiner Pfeife und die Formalitäten regle ich höchst selbst, wofür ist man eigentlich Chef?“ Peggy lächelte Müller an und es war ein warmes und freundliches Lächeln was nicht Falsches an sich hatte. Müllers Plan wurde also in die Tat umgesetzt und Peggy S. arbeitete fortan rund 60 Kilometer von ihrer alten Filiale entfernt. Müller hatte natürlich nicht versäumt die neue Mitarbeiterin in höchsten Tönen beim anderen Filialleiter zu loben und ihn zu bitten Peggy erst zur stellvertretenden und dann zur Abteilungsleiterin zu machen. Wie es so kam telefonierten Peggy und Frank öfter und immer öfter miteinander. Die Themen wurden persönlicher. Dann und wann trafen sie sich zum Mittagessen in kleinen Lokal am anderen Ende der Stadt und dabei klagte er ihr sein Leid von seiner hartherzigen und gefühlskalten Frau die ihn ja so anwidern würde. Irgendwann kam es wie es kommen musste und Peggy verliebte sich auch in Frank und die beiden landeten in Peggys kleiner 1 ½ Zimmer Wohnung im Bett. Zuerst konnten sie nicht voneinander lassen. Der liebe Onkel Frank brachte natürlich für Peggys Tochter, zwischendurch, an Geburtstagen und zu Weihnachten tolle Geschenke mit, musste aber immer dann plötzlich wieder gehen wenn die Tochter mit ihm mal spielen wollte. Es kamen Puppen, Puppenhäuser und Kutschen für die Puppen in Peggys kleine Wohnung. Irgendwann wachte Frank auf, Peggy war gerade im Badezimmer und man hörte durch die dünne Zimmerwand, wie die Toilettenspülung betätigt wurde. Müller sah sich im Bett liegend um, sah die billigen Vorhänge aus seinem eigenen Baumarktsortiment, das abgewohnte Mobiliar und fragte sich was mache ich eigentlich hier? Die Liebe oder war es Verliebtheit gewesen, die er für diese Frau empfunden hatte? Sie war ganz langsam verflogen und von der anfänglichen Faszination war nichts mehr übrig geblieben. Das Gefühl war wie ein morgendlicher Nebel im Gebirge, der sich nach und nach aufzulösen beginnt sobald die Sonne aufgeht. Der Nebel war nun für immer verflogen! Die beiden Planeten um die sich sein Leben drehte waren seine Frau, deren Geld ihm so manchen Spaß und Luxus erst ermöglichte und der Einfluss seines Schwiegervaters, der ihm viele gesellschaftliche Türen öffnete. So beschloss er sich also von Peggy ganz langsam zu entfernen um sich schließlich von ihr zu trennen. Er rief sie immer seltener an, rief sie aber zurück, so ließ er sich immer öfter verleugnen. Dann erfand er diese in seinen Augen geniale Geschichte, dass seine Frau ihn durch einen Privatdetektiv überwachen lies und sie sich nicht mehr sehen dürften und so trennten sie sich also schließlich. Auch leise erzählte und fein gesponnene Geschichten haben die Eigenschaft, dass man sie sich irgendwann zuraunt, wenn auch ganz leise und hinter vorgehaltener Hand. Als gestählter Wintersportler freute sich Frank schon auf seinen verdienten Winterurlaub in den Dolomiten zusammen mit seiner Frau. An dem ersten Urlaubsmorgen in Italien blieb seine Frau noch im Bett aber Müller fuhr mit dem Skilift zur höchsten Piste. Er liebte die pfeilschnellen und riskanten Abfahrten im Gegensatz zu seiner Frau die es an dem Tag mit Wellness gemächlicher angehen lassen wollte. Er schoss die Piste hinunter, da plötzlich ein dunkler Schatten und nichts als Dunkelheit. Als Müller seine Augen aufschlug sah er nur weiß über sich. Plötzlich kam langsam und schemenhaft etwas in sein Blickfeld, was er aber nur unscharf erfassen konnte. Sein Blick wurde schärfer und er erkannte nun das schlanke Gesicht seiner Frau, umrahmt von ihren langen blonden Haaren, die sich über sein Krankenbett beugte. Ihre grauen Augen schauten ihn an und sie sagte zu ihm, „Schatz du hattest solches Glück gehabt das du noch lebst, so ein Volltrottel hat dich auf der Piste einfach umgefahren.“ „Daddy und ich hatten beschlossen dich aus Italien ausfliegen zu lassen damit du bei uns bist.“ Sie fügte noch hinzu, „Die Ärzte sagten, dass es vermutlich fast keinen Knochen gibt den du dir bei deinem Sturz nicht gebrochen hast“ „Die haben dich jetzt hier in der Klinik erst mal für die nächsten Wochen fixiert, bis es dir dann wieder besser geht.“ Er sah in das Gesicht seiner Frau und hörte ihr noch einen Weile zu, bis die Schmerzmittel ihn schläfrig werden ließen und er langsam wegdämmerte. Mit der Zeit besuchten ihn auch Abordnungen seiner Firma und stellten ihm mit einstudierter Höflichkeit Meere an Blumensträußen um sein Bett. Auf seinem Nachttisch stapelten sich Karten mit Genesungswünschen. Gefehlt hätte jetzt nur noch ein Kinderchor, der an seinem Bett die Hymne vom guten und gerechten Chef intonieren würde. Er wusste das die Schleimer, vorausgesetzt er wäre abgekratzt, ihm in Wirklichkeit keine Träne nachgeweint hätten. Ein erleichtertes Aufatmen wäre durch die Gänge seines Baumarktes gegangen. Seinen Tod hätte außer seiner Frau, seines Schwiegervater und seiner engsten Verwandtschaft vermutlich niemand wirklich bedauert.
Langsam ging es ihm körperlich zwar besser aber seine Heilung machte nur ganz langsame Fortschritte, so dass er sich trotzdem noch nicht bewegen konnte und man die Fixierung auf anraten des Klinikleiters Professor Dr. R. weiterhin beibehielt. Ein Klopfen war zu hören. Müller öffnete die Augen und drehte den Kopf zur Tür. Wer besucht mich so spät, es ist doch keine Besuchszeit mehr, fragte er sich. Die Tür seines Einzelzimmers wurde aufgestoßen und herein stiefelten drei Krankenschwestern. Diese drei „Damen“ gehörten absolut nicht zum Personal, das könnte selbst ein leicht sehbehinderter Rentner auf 40 Meter Entfernung erkennen. Die drei öffneten mit ihren, mit langen krallenartigen Nägeln besetzten Fingern, langsam die Knoten ihrer Umhänge um diese dann synchron zu Boden gleiten zu lassen. Die eine dralle Blonde war mit hohen weißen Lacklederstiefeln einem weißen Lacklederminirock bekleidet. Die gepiercten Brustwarzen ihrer großen Brüste wurden nur unzureichend durch ein kurzes, sehr eng anliegendes, weißes Latexschürzchen mit einem überdimensionierten roten Kreuz verdeckt. In ihrem langen blonden Haaren hatte sie eine weiße Schwesternhaube festgesteckt. Recht ähnlich waren auch die Rothaarige mit einer Knabenhaften Figur und die mollige Brünette angezogen. Die drei stellten sich nebeneinander an sein Bett und fragten wie im Chor, „Wie geht es uns denn heute Herr Müller?“ Etwas verwirrt, da er die Situation nicht so recht einzuschätzen wusste, antwortete er, „Äh, recht gut würde ich sagen.“ Die Brünette holte aus ihrer Handtasche eine Spritze und eine Fläschchen mit einer durchsichtigen leicht bläuliegen Flüssigkeit, steckte die Kanüle durch die Öffnung des Fläschchens, zog die Spritze mit der Flüssigkeit auf und spritzte die Flüssigkeit in seinen Beutel mit den Schmerzmitteln der neben seinem Bett hing. Langsam rann die bläuliche Flüssigkeit durch den Schlauch immer näher zu seinem Zugang der in seinem rechten Oberarm steckte. Die drei wandten sich zu ihm, „So Müllerchen jetzt wollen wir ein bisschen Spaß haben.“
Er bemerkte ein Kribbeln das durch seinen Penis ging. Sein Schwanz schwoll nach und nach immer mehr an, ohne das er es hätte verhindern können, selbst wenn er es gewollt hätte. Die drei begannen sich gegenseitig zu lecken und die Rothaarige schnallte sich einen Strapon um und begann die Blonde, die auf allen Vieren im Fußteil seines Bettes hockte, im Doggystyle vor seinen Augen ausgiebig zu ficken, während die Blonde dabei die Votze der neben seinem Bett stehenden Brünetten leckte, die alles mit ihrem Smartphone filmte. Als die drei fertig waren richteten sie sich mit gespieltem Mitleid an ihn, „So Süßer du musst jetzt leider ohne uns auskommen aber wir wollen ja nicht so sein und dir etwas frische Luft verschaffen.“
Sie lösten die Bremsen seines Bettes und rollten ihn aus seinem Zimmer in den Gang und vom Gang in die leere Eingangshalle. Er wollte protestieren aber die drei stopften ihm ihre Slips in den Mund mit der Bemerkung, „Damit du noch ein Andenken an uns hast, was du nicht vergessen wirst“ Angekommen in der dunklen Halle rissen sie seine Bettdecke weg. In die Dunkelheit konnte er seinen angeschwollenen Schwanz erkennen und zum Abschluss küssten die drei ihn auf seine Wangen und machten Fotos von ihm. Ihm schwanden die Sinne. Er wurde geweckt von einer Schar neugieriger Menschen die sich belustigt und amüsiert um sein Bett in der hinteren Eingangshalle verteilte. Ein Mann, er war wie ein Handwerker gekleidet mit Latzhose und Werkzeugkoffer. Der Handwerker bemerkte lauthals, „Mensch hat der en dicket Rohr!“ Die Menschen lachten und kicherten. Das Personal hatte zu spät bemerkt, dass der Patient Müller abkömmlich war und vermutlich machte sein Fall schon Schlagzeilen in den sozialen Netzwerken. Bis er gefunden und auf sein Zimmer zurückgebracht wurde verging einige Zeit. Der erste Arbeitstag nach seiner vollständigen Genesung war von einem merkwürdigen Ereignis geprägt. Als er zehn Minuten vor der Marktöffnung durch die Gänge seines Baumarktes schlenderte um zu überprüfen ob alle in Ordnung sei, sah er plötzlich auf den Großmonitoren über den Gängen, die für Werbetrailer gedacht waren, wie zwischen den Werbefilmen für Sekundenbruchteilen wie bei einer Bildstörung plötzlich Aufnahmen seines Krankenbettes mit den drei „Damen“ und seinem erigierten Schwanz zu sehen waren. Nach zehn Sekunden in denen von einem Mann in grüner Latzhose über die Vorzüge von Gartendünger der Marke Z. gefachsimpelt wurde, erschien für ein paar Sekunden wieder eine Szene auf der zu sehen war wie die Blonde von der Rothaarigen mit einem Strapon vor seinen Augen gefickt wurde. Ihm wurde schwindelig und heiß und kalt zugleich und er rannte zum Computerraum, riss die Tür auf und brüllte seinen Mitarbeiter an, „Schalten sie das sofort ab!“ Der Mitarbeiter entgegnete „Aber Chef das ist nicht von uns, jemand versucht sich in unser System einzuhacken.“ „Egal!“, brüllte Müller, „Dann muss der Markt heute eben ohne Werbefilme auskommen!“ Als Müller mit hochrotem Kopf durch den Markt zu seinem Büro ging erschien es ihm, als würden alle Augen auf ihm gerichtet sein. Hier und da war ein Gekicher und ein Geflüster zu hören und die Mitarbeiter grinsten ihn, mit gespielter Höflichkeit, frech an. Mit der Zeit begann er Fehler zu machen, wurde nachlässig, unkonzentriert, fahrig und fing an zu trinken. Seinen Mitarbeitern rutschte immer öfter ein Müllerchen raus und sie fingen an ihn respektlos zu behandeln. Sein Renommee bekam Risse, bröckelte und sein Fall war nicht mehr aufzuhalten. Seine Frau verließ ihn, schmiss ihn aus der Villa und ließ sich von ihm scheiden. Als er eines Tages auf dem Gang des Arbeitsamtes wartete aufgerufen zu werden, kam plötzlich Peggy an ihm vorüber und setzte sich fünf Plätze weiter neben ihm. Sie würdigte ihn keines Blickes und blätterte in einer der auf den Tischen ausliegenden Broschüren.



©2018 by Darc.S.Rowa. Jegliche Wiedergabe, Vervielfaeltigung oder sonstige Nutzung, ganz oder teilweise, ist ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Autors unzulaessig und rechtswidrig.

Kommentare


Von Darc.S.Rowa
Am 07.12.2018 um 22:00 Uhr

Hallo Andrea,
danke für deine kritischen Zeilen. Kritik wird oftmals nur negativ bewertet aber ich sehe Kritik immer positiv. Ohne kritische Gedanken und sich daran anschließende Äußerungen anderer Menschen haben wir nicht die Möglichkeit einer Verbesserung und Vervollkommnung unserer nachfolgenden Werke. Ich muss gestehen, ich nehme im realen Leben lieber die Rolle des Beobachters und Zuhörers ein als die des Akteurs. Ich liebe es die Menschen zu studieren und oft genug fallen dann auch mal V- oder S-Wörter. Es kommt da ganz auf die Besetzung der Runde an. Ich selbst nehme das V-Wort in Zusammenhang mit einer Frau nie in den Mund, da ich es negativ und abwertend finde einen Menschen auf sein Geschlechtsteil zu reduzieren. Jeder Mensch ist ein Individuum und hat das Recht individuell und mit Respekt behandelt zu werden. Sehr oft schreibe ich meine Geschichten an einem Stück durch. Wenn ich in der Geschichte bin, dann bin ich drin und kann nicht aufhören bevor die Geschichte nicht fertig erzählt ist. Immer habe ich meine Akteure sehr genau vor meinem geistigen Auge, so dass ich sie zeichnen könnte und vermutlich würde es mir auch großen Spaß machen als Produzent und Regisseur einige aber nicht wirklich alle meiner Geschichten zu verfilmen. Um Geld würde es mir dabei nie gehen da es mich nicht interessiert aber das Recht am Drehbuch mitzuschreiben und selbstverständlich die Akteure auszusuchen, das würde ich mir sogar vertraglich zusichern lassen. Eine Geschichte und ein Film sollten nie beiläufig sein, sie müssen für meinen Geschmack intensiv sein, sollen uns überraschen und fesseln. Vermutlich würde ich als absoluter Perfektionist die Schauspieler nerven und Szenen bis zu hundert Mal wiederholen lassen, bis ich mit dem Ergebnis erst zufrieden wäre. Einige meiner Geschichten schockieren mich selbst aber ich halte Menschen im Grunde genommen für zu allem fähig. Menschen können wie Mutter Theresa oder auch wie der Hauptdarsteller Michel Piccoli in dem Film Trio Infernal sein. An Gott oder den Teufel glaube ich nicht. Alle Menschen tragen die Anlagen zu guten und zu bösen Taten in sich, es kommt nur darauf an welche Seite im realen Leben die Oberhand gewinnt.
Liebe Grüße
Darc.S.Rowa



zuletzt geändert am 07.12.2018 um 22:10 Uhr.


Von Andrea
Am 28.11.2018 um 19:15 Uhr

Ist nett geschrieben, aber das eine Wort "Fotze" finde ich in dieser Geschichte etwas hart. Da es ansonsten sehr " Sanft" und nicht datailliert beschrieben wird.

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Es gibt 2 Kommentare


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