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Prosa => Phantasy & SciFi


Aufzugritual - von Traumleier, 06.01.2017
Die Kombination als Screenshot auf dem Smartphon mitzunehmen hielt ich für keine so gute Idee, darum schrieb ich mir diese auf ein Zettel. Es hat geheißen man würde leicht desorientiert sein. Außerdem anscheinend funktionieren dort keine elektrische Geräte. Ich schenkte dieser Information nicht viel Aufmerksamkeit, aber sicher ist sicher.
Nur ein einziges Gebäude gab es in meiner Stadt das über zehn Stockwerke reichte, mit einem Aufzug versteht sich. Alle sprachen über den Hochhaus und jeder wusste um welches Haus es sich handelte. Ein riesiges, zwölfstöckiges Massiv im südlichen Stadtteil, erbaut ende Siebziger, glaube ich.
Ich zog mich an und verließ meine Wohnung. Es war nicht besonders kalt draußen, ich wollte nur auf Nummer sicher gehen. Keiner weiß genau Bescheid wie es dort ist, auf der anderen Seite. Darum packte ich mich in die Winterjacke und zog eine Mütze an.
Ich konnte auch das Auto nehmen, hatte aber dafür entschieden zu Fuß zu gehen. Quer durch die Stadt mit knapp über 50000 Einwohner bräuchte ich circa 45 Minuten. Es tat auch gut. Half die Gedanken zu ordnen und den Kopf frei zu bekommen.
Zu sagen dass ich aufgeregt war, ist genau so gut wie nichts zu sagen. Angst, gemischt mit Neugier. Die Sicherheit das es funktioniert war zu größten Teil da. Nur machte ich mir sorgen zu kneifen wenn ich mir zu hundert Prozent sicher sein würde. Das soll heißen das ein gewisser Anteil von Zweifel war doch noch vorhanden. Aber wobei ich mir sehr sicher war, dass ich das unbedingt durchziehen muss. Sonst würde ich mein Leben lang nicht ruhig schlafen können. Woher die Überzeugung? Eine sehr gute Freundin hatte vor zwei Wochen es gewagt. Und nur ich als einziger, wusste Bescheid dass sie es durchziehen wollte. Sie stand auf der Vermisstenliste. Ihre Familie, sehr wohlhabend, schalteten alle möglichen Ressourcen wie Kripo, Privatdetektive und weiß Gott noch was ein um sie zu finden. Kripo meinte abwartren und Tee trinken, wird schon auftauchen. Dagegen Detektive hatten selbst bei mir schon mehrmals einen Besuch abgestattet, fragten mich eigentlich die selben Sachen wie gab es einen neuen Freund und ob mir was komisch vorkam. Über den Aufzug Ritual sagte ich natürlich nichts. Sie war kurz davor bei mir und verkündete darüber dass sie anschließend das Ritual machen möchte. Ich bat ihr an mit ihr zu gehen, worauf sie meinte dass es so nicht funktionieren würde. Man muss alleine sein. Anschließend kam ein Anruf von ihr. Sie meinte sie würde vor dem Hochhaus stehen, und wäre bereit hinein zu gehen. Danach hörte ich nichts mehr von ihr. Erst am nächsten Tag meldeten sich ihre Eltern. Sie ist nicht nach Hause gekommen. Erst machte ich mir keine Sorgen und versuchte auch ihre Eltern dazu zu bringen. Aber die Tage vergingen und von meiner Freundin, keine Spuhr. Das war eher untypisch für sie. Es war klar das etwas schief gelaufen war.
Je eher ich zu dem Hochhaus kam. desto höher stieg mein Puls. Die Hände fingen an zu zittern. Ich bereute das ich schon seit vielen Jahren kein Raucher bin, sonst würde ich eine Zigarette anzünden. Es plagte mich ein Gefühl etwas falsch zu machen was aber unbedingt nötig war. Ich konnte meine Freundin nicht alleine lassen. Dafür kannten wir uns schon viel zu lange. Ich stellte mir vor, wie sie total desorientiert dort umherirrt. Nun gab es keine Garantie das es mir nicht anders ergeht. Wie, und ob ich ihr helfen konnte, vorausgesetzt ich fand sie, wusste ich nicht. Es war ein Risiko.
Zuviel Aktivität im dem Hochhaus bremsten meinen Vorhaben. Man soll ja im Fahrstuhl alleine sein. Wenn Jemand dazu steigt funktioniert es nicht. Es hieß eine Frau soll im Fünfte Stock einsteigen. Sie darf weder angeschaut noch angesprochen werden. In dem Moment wenn sie einsteigt soll man den erste Stock anwählen, der Aufzug fährt aber nach oben in den zehnten. So lange er fährt ist es noch möglich auszusteigen. Nach dem neunten Stockwerk, gibt es kein zurück mehr.
Viel Zeit und Nerven hat es gekostet, bis ich sicher war das sie Luft rein ist. Nun war es an der Zeit den Schritt zu wagen. Ich ging in den Aufzug hinein. Zettel mit der Kombination in meiner Hand. Erst in den vierten Stock. Danach ohne auszusteigen in den zweiten. Meine Nervosität stieg mit jeder Sekunde um das zehnfache. Rauf in den sechsten. Tür auf. Tür zu. wieder in den zweiten. Nun in den zehnten Stockwerk. Die Kombination ergab keinen logischen Sinn und ich fragte mich wer auf so was überhaupt kommen konnte. In den zehnten angekommen war ich im Begriff mich zu übergeben. Schluckte doch die saure Galle runter und drückte die Taste mit der Ziffer fünf. So, alles oder nichts. Wenn die böse Tante nicht reinkommen würde, ist das Ritual gescheitert. Und wenn doch... Ich entschied mich auf keine Details mehr zu achten und schaute nur auf den Boden vor eigenen Füßen. Die Fahrt dauerte besonders langsam. Mir wurde es schwindelig. Stopp. Die elektrische Tür ging auf. Ich atmete nicht. Es ging jemand rein. Es waren nur sehr leise Schritte zu wahrnehmen. Nur eine Annahme der Wahrnehmung der Anwesenheit einer anderen Person. Mir war es danach die Augen zu zu kneifen. Mit bleierner Hand drückte ich die Taste 1. Und die Tür fuhr wieder zusammen.
Ich starrte meine Füße an. Mein Puls drohte mir die Trommelfellriss zu verpassen. So stark war das Pochen in den Ohren. Mir war nicht klar ob wir nach oben oder nach unten fahren würden. Da es logischerweise bis in den ersten Stockwerk genauso lang dauern würde wie bis in den zehnten. Man muss nicht sagen dass die Fahrt ewig dauerte. Gefühlt eine Ewigkeit. Nach einem Jahrhundert machte die Kabine einen Ruck, dies bedeutete dass der Aufzug angekommen war. Die Tür ging auf. Es war dunkel dahinter. Ich fühlte mich wie in Gips eingegossen und war im Sinne in Ohnmacht zu fallen. Aus aller Kraft aktivierte ich meine Muskeln, machte den ersten Schritt der nicht länger als ein paar Zentimeter war. Danach den zweiten und den dritten. Mir wurde bewusst dass ich die Kabine verlassen hatte.
"Wo gehst du hin?"
Ich blieb wie angeschossen stehen. Eine zärtliche, weibliche Stimme hinter meinem Rücken. Damit hatte ich nicht gerechnet. Nicht anschauen und nicht ansprechen hatte es in den Foren geheißen. Aber was ist wenn sie einen anspricht? Sollte man da antworten? Wenn ja was dann? Sie ist kein menschliches Wesen. Aber was ist sie?
Ohne etwas zu sagen machte ich mich auf den Weg zum Fenster des Flurs. Sie sagte nichts mehr. Ich hörte nur das mechanische Geräusch der Aufzugtür.
Am Fenster angekommen sah ich dass ich mich tatsächlich im zehnten Stockwerk befand. Ich schaute runter auf die menschenleere Straße. Nichts bewegte sich. Kein Laternenlicht. Es war Morgen. Am Horizont kamen schon die ersten Himmelslichter, aber keine die ich zuvor kannte. Es war ein Morgenrot wie ich es noch nie gesehen hatte. Wunderschön und beängstigend zugleich. Unbekannt. Fremd.
Ich drehte mich um und schaute zu der geschlossene Aufzugtür. Hatte ich so eine lange Strecke hingelegt. Mir kam es so vor dass ich nur ein paar Schritte zwischen der Tür und Fenster machte. Nun sah es so aus als ob der Fahrstuhl mehrere Meter von mir weg war. Und allgemein kam mir der Flur um einiges Größer als ich in meiner Erinnerung hatte. Ich hatte nämlich bevor ich das Ritual begann, alle Stockwerke zu Fuß abgelaufen um mir die Details einzuprägen. Speziell die Flur im zehnten. Ich konnte diese Stelle nicht erkennen. Nicht in solchen Dimensionen. Etwas sagte mir das es kein Sinn machen würde zu versuchen den Aufzug aufzurufen, darum entschied ich mich die Treppe nach unten zu nehmen.
Draußen begrüßte mich die Stadt mit einer bedrückender Stille. Mit jeder Minute wurde mir mehr und mehr bewusst dass ich mich in einer anderen Welt befand. Sie ähnelte sehr stark der meinen und war zugleich förmlich fremdartig. Das war nicht die Tatsache der fehlenden Menschen. Sondern verspürte ich meine atypische Anwesenheit dort. Mit jeder Zelle fühlte ich das ich dort nicht hin gehörte und dass etwas mit aller Kraft versuchte mich wie ein Fremdkörper abzustoßen.
Ein größeres Problem bereitete mir die Tatsache dass ich nicht mehr wusste wieso ich dort war oder wie viel Zeit ich dort bereits verbracht hatte. Etwas sehr wichtiges hatte ich vor. Aber was? Es war so als ob man versuchte sich an einen Traum in Detail zu erinnern. Es entwischte mir. Die Gedanken schwammen und ich hatte Schwierigkeiten sich auf etwas zu konzentrieren. Die Zeit stand still.
Nach einer Weile nahm ich einen tiefen Ton wahr. Es war eine Art donnerndes Grollen. Nicht laut oder störend sondern wohl eher kaum wahrnehmbar. Es kam von überall her. Etwas beruhigendes besaß dieser Ton. Wellenförmig. Intermittierend. Als ob man den Ton von Kirchenglocken in der Zeitraffer abspielte.
Die Gedanken sortierten sich allmählich und ich konnte mich wieder auf die Details konzentrieren. Die fremde Welt hatte alles zu bieten, bis auf das Leben. Überhaupt keine Lebenszeichen von Irgendetwas. Oder Jemand. Keine Tiere, Vögel oder Insekten. Zumindest hatte ich keine gesehen. Logischerweise stellte sich die Frage - wie kann es den sein, dass die Kulisse wie die Häuser, Straßen, Autos und so weiter dort waren, aber nicht die Menschen, die es alles gebaut und gemacht haben mussten. Was sollte passieren damit die Menschen einfach alles stehen und liegen lassen und die Stadt verlassen. Keine Fluchtspuren. Ich meine das sollte doch zu erkennen sein.
Ein Sorgegedanke schlich sich ein. Eine üble Krankheit die alle Menschen niedermetzelte. Die Leichen befanden sich in den Häusern. Ich schüttelte die Schreckensbilder aus dem Kopf. Die Gedanken waren die meine, schienen dennoch völlig fremd zu sein. Sie kamen einfach, tauchten irgendwo in meinem Schädel auf und gingen wieder. Darüber hatte ich keine Kontrolle. Als ob es jemand anderes für mich machen würde.
Wie es zu erwarten war, funktionierte mein Handy nicht. Das lies sich nicht einschalten, als ob der Akku völlig leer wäre. Na gut, dass wusste ich aber. Nur woher? Ein weiteres mal bekam ich diesen Druck in meiner Brust. Etwas sollte ich doch machen. Wie bin ich überhaupt hier her gekommen. Nur eine seltsame Erinnerung an eine weibliche Gestalt in einem sehr kleinem Raum, die etwas zu mir sagte. Ja, sie fragte mich etwas. Wo ich hin gehen möchte. Aber wohin wollte ich den? Ich drehte mich um und schaute ein paar Straßen weiter einen Hochhaus an. Circa im zehnten Stockwerk brannte das Licht im Treppenhaus. Das elektrische Licht kontrastierte so stark mit dem Rest der Welt das ich meine Augen davon nicht abwenden konnte. Ich machte mich auf den Weg zu diesem Licht. Meine Schritte wurden schneller und mein Puls stieg an. Ein drückendes pochen in den Ohren brachte mich fast an den Rand des Wahnsinns.
Ich rannte mitten auf der Straße direkt auf das Hochhaus zu. Es dauerte nicht lange bis ich sie sah. Eine junge Frau mit roten Haaren und brauner Jacke. Sie stand vor dem Haupteingang und schaute mich direkt an. Ich blieb ein paar Meter vor ihr stehen und versuchte meine Atmung zu normalisieren. Etwas stimmte mit dieser Person nicht. Sie bewegte sich nicht und starrte mich nur an. So, als würde ich wahrscheinlich einen lebendigen Dinosaurier anstarren. Was auch immer das ist. Plötzlich bewegten sich ihre Lippen. Sie sprach zu mir mit so leiser Stimme, dass ich teils akustisch teils visuel durch die Bewegung ihrer Lippen den Sinn erahnen konnte.
"Wo gehst du hin?"
Es überkam mich wie eine zunami Welle. Die ganze Erinnerung war wieder da. Alle sorgen die ich in letzten Stunden erlebt hatte. Ich bin aufgewacht. Aufgewacht aus einem Traum des Vergessens.
"Franzi!"
"Tim?"
Nach ihrem Gesichtsausdruck zu urteilen, erging es ihr nicht anders. Sie löste sich von der Schockstarre und ging auf mich zu. Ich zu ihr. Wir umarmten uns.
"Was ist hier los Tim? Wo sind wir hier?" Ihre Stimme zitterte. Man konnte erkennen dass sie vor kurzem ebenfalls den Schreck ihres Lebens hatte.
"Ich weiß es nicht. Kannst du dich noch an den Aufzug erinnern?" Ich sprach zu ihr, meine Stimme kam mir völlig fremd vor.
"Ja jetzt schon. Aber erst seit ich dich gesehen hatte. Jetzt kommt auf einmall alles."
"Mir geht es genauso Franzi."
Auf einmal schob sie mich von sich und setzte einen Schritt zurück. Man konnte die Spannung in ihr förmlich sehen. War das Misstrauen in ihren Augen?
"Warum bist du hier? Wie bist du hergekommen?"
"Genauso wie du bin ich hergekommen, durch den Aufzug. Ich machte mir Sorgen. Deine Eltern drehen schon komplett durch, ohne zu wissen wo du bleibst" Ich verstand ihren Verdacht. Da sie nämlich bereits zwei Wochen dort verbrachte. Weiß Gott was sie alles erleben durfte.
"Und du bist mir gefolgt? Na du musst ja komplett irre sein." Sie entspannte sich etwas.
"Nun was hätte ich den machen sollen, deiner Ansicht nach? Sollte ich dich alleine lassen. Das hättest du für mich doch auch getan." Ich versuchte ein Lächeln aufzusetzen - ohne Erfolg.
"Nun müssen wir hier weg Tim, dieser Ort ist nicht gut." Sie steckte ihre Hände in die Jackentaschen un zog leicht die Schultern hoch, als ob es ihr frösteln würde.
"Habe nichts dagegen anzuwenden." Sagte ich und widerspiegelte ihre Geste. Trotz der Winterjacke war es mir tatsächlich etwas kühl.
"Du weißt noch wie das geht? Wir gehen jetzt in den zehnten Stock und mache das Ritual rückgängig"
"Jawohl, nichts wie weg von hier!" Äußerte ich meine Meinung mehr als deutlich mit etwas überschlagener Stimme. Nahm sie an der Hand und zog sie Richtung Eingag. Sie folgte mir.
Es schien alles glatt zu laufen. Keine Verwirrtheit mehr. Ich konnte wieder klar denken und freute mich wieder nach Hause zu kommen. Stolz dass ich das gewagt hatte. Jetzt wird alles wieder gut. Dachte ich...
Angekommen in den zehnten Stockwerk, bekam ich wieder dieses Herz zerdrückendes Gefühl in meiner Brust. Die Türen des Aufzuges waren geschlossen. Aber man konnte durch den Spalt das Licht sehen. Dies bedeutete dass die Kabine bereits dort war. Franziska blieb kurz stehen und ging auf das Fenster zu. Ihr Gesicht reflektierte das Morgenrot und färbte die Haut in ein zartes rosa.
"Die Sonne geht hier nicht auf. Es verändert sich gar nichts hier." Reue war in ihrer Stimme so präsent wie noch nie und ich kannte sie schon sehr lange. Ich schaute sie an und bemerkte wie ihr Blick nach unten fiel. Trotz der Dunkelheit des Flures und nur der leichten Lichtquelle von draußen sah ich wie Bleich sie geworden war. Dies besorgte mich.
"Tim!"
Ich schaute runter auf die Straße. Da stand jemand. Ja eine weibliche Gestalt mit langen, schwarzen Haaren. Sie hatte einen weißen Kleid an. Oder war das ein Nachthemd? Man konnte trotz der weiten Entfernung deutlich sehen dass sie barfuß war und das Kleid reichte nur knapp über ihre nackte Knie. Die schwarzen Haare verdeckten vollständig das Gesicht und trotzdem spürte ich ihren Blick auf mir. Tausende von Ameisen liefen mir über den Rücken. Mein Unwohlsein zu beschreiben wäre eine Untertreibung.
"Komm, schnell weg hier." Sagte ich, drehte mich in Richtung Aufzugtür und erstarrte ein weiteres mal.
"Was soll den der Scheiß schon wieder!" Ich war kurz vor dem ausrasten. Blickend in die Tiefe eines sehr langen Korridors, an deren Ende der Aufzug. Einladend hielt er die Tür für uns offen. Ohne etwas zu sagen machte sich meine Begleiterin sich auf den Weg. Ich hinterher. Aber egal wie schnell oder wie lange wir es versuchten sich dem Aufzug zu nähern, schafften wir das nicht. der Korridor schien mit jedem Schritt an Länge zu gewinnen, so dass der Abstand zwischen uns und der Fahrstuhlkabine immer gleich blieb. Völlig außer sich blieb ich stehen schaute um sich und begriff das wir uns kein Meter von dem Fenster weg bewegt hatten.
Ich lehnte mich an die Wand ab, rutschte langsam runter bis ich letztendlich auf dem Boden saß.
"Jetzt stecken wir so richtig in der Scheiße" Sagte ich. Mir war es zum Heulen zumute. Zum ersten mal bereute ich das Ritual gemacht zu haben. Und sogar noch mehr. Ich wurde wütend auf meine Freundin. Es war ihre Schuld. Musste sie den überhaupt versuchen aller Welt zu beweisen wie cool und mutig sie war. Immer das gleiche mit diesen Frauen. Aber danach erinnerte ich mir wer ihr von dem Aufzugritual erzählt hatte. Das war ich. Und wer sie dazu ermutigte... "Komm Franzi das wird bestimmt cool". Das war ebenfalls ich. Ich zog meine Mütze vom Kopf und schmiss sie gegen die Wand, als ob die Kopfbedeckung was dafür konnte.
"Fuck!" Schrie ich aus der ganzen Hals. Soll doch die blöde Tussi da unten es hören. Ich war wütend, so das ich nicht mehr klar denken konnte. Dagegen war meine Freundin ruhig geblieben. Sie schaute mich nichts fragend an. Wartete wahrscheinlich bis ich mich beruhige, und wieder konstruktiv werde.
"Ich verstehe das nicht, wie ist so was überhaupt möglich?" Meine weinerliche stimme trug noch zusätzlich zu der Aufregung bei.
"Komm Tim, hier schaffen wir das nicht. Wir versuchen in den anderen Stockwerken." Sagte sie mit beruhigender Stimme und streckte ihre Hand um mir auf zu helfen.
"Weißt du, vielleicht können wir versuchen ein Stock tiefer den Aufzug aufzurufen und dann fahren wir einfach hoch in den zehnten. Wir müssen halt gucken wie wir in diesen blöden Fahrstuhl reinkommen."
Ohne etwas darauf zu antworten stand ich mit Not und Mühe auf. Dabei knackten meine Knie. Mir war klar dass das was meine Freundin vor hatte, so nicht funktionieren würde. Aber sie hatte Hoffnung und das reichte mir.
Wir gingen ohne viel zu reden alle Stockwerke ab. Blieben an jeder Aufzugtür stehen. Drückten die Knöpfe. Horchten, ob sich was bewegte in der Fahrstuhlschacht. Nichts. Zerdrückende Stille, egal wo man hinhörte. Wir klingelten auch in die Wohnungen. Wozu? Das wusste ich auch nicht.
"Du Tim, vielleicht ist der Strom einfach einfach aus oder - oder ist die - die Sicherung durch. Komm wir suchen diesen - Sicherungsdingsbumskasten."
Sie war wie ein ertrinkender der sich versuchte an einem Strohhalm festzuhalten. Nun war sie an der Reihe durchzudrehen und meine Aufgabe war versuchen sie zu beruhigen.
"Franzi."
"Weißt du, für alles muss eine plausible Erklärung da sein."
"Franzi"
"Wir geben doch nicht auf. Wir müssen doch irgendwie nach Hause kommen. es muss doch einen Ausweg geben."
Ich zog sie an mich in meine Arme. Vor Aufregung zitterte sie am ganzen Körper.
"Wenn es einen Ausweg gibt, dann werden wir in finden. Nur denke ich dass es nicht hier ist. Nicht in diesem Gebäude." Sie schaute mich fragend an. Mir schoss eine Gedanke durch den Kopf.
"Tim wenn du eine Idee hast dann raus damit."
"Wir gehen nach Norden. Hier in dieser Stadt gibt es keine Häuser mehr die mindestens zehn Stockwerke haben. Aber im Nachbarort schon. Es sind circa fünfzehn Kilometer, die schaffen wir zu Fuß."
"Ok." Sie wirkte unsicher. Aber zumindest hatte sie sich etwas beruhigt. Wir konnten und mussten was machen, den nichts zu tun wäre keine Alternative. Etwas sagte mir dass es nicht so schwer wäre, den Verstand zu verlieren in dieser Welt wo wir uns befanden. Darum, ohne lange zu überlegen machten wir uns auf den Weg, Richtung Innenstadt.
"Franzi, hast du Hunger?" Fragte ich meine Freundin mit einem - ich habe vor was schlimmes einzustellen Grinsen. Als wir an einem Einkaufszentrum vorbeigingen.
"Nicht wirklich., Und du?"
"Auch nicht. Aber ich habe Lust auf ein Bier" Ich schnappte mir die leere Mülltone die direkt vor dem Haupteingang stand und schleuderte sie gegen die verschlossene Glas Schiebetür. Gegen meiner Erwartung prallte die Tone ab und fiel mit einem Knall auf den Boden. Ohne irgend einen Anzeichen von Schaden in der Glas Scheibe zu hinterlassen.
"Wow, VSG." Prahlte ich mit meinem Fachwissen. Schnappte mir ein weiteres mal die Tonne, nahm Schwung auf und schleuderte sie gegen die Eingangtür mit so einer Kraft dass ich dachte die Tone würde glatt hindurch fliegen. Buuuum... Nichts. Als ob ich gegen eine Betonmauer werfen würde.
"Shit. Was soll der Mist?" Ich nahm die Mülltone und haute mehrmals gegen die Glas Scheibe. Der letzte Schlag war so hart das ich Schmerzen in meinen Händen bekam. Sie gab kein Millimeter nach. VSG hin oder her aber das war zu krass. Ich schmiss die Tone auf den Boden und ging auf die Tür zu um hineinzuschauen. Nur schwach erkennbare Umrisse von leeren Regalen in der Dunkelheit.
"Was ein Mann alles für das Bier machen würde..." Grinste mich die Franziska an. Sie stand hinter mir und beobachtete bei meinen erfolglosen Versuchen zu randalieren.
"Ich verstehe das nicht. Warum klappt das nicht?" Schnaufend sagte ich.
" Ich denke da sind noch mehrere Sachen die wir nicht verstehen in dieser Welt." Äußerte Freundin ihre spöttische Meinung.
"Außerdem war die körperliche Gewalt noch nie deine Stärke..."
Verunsichert durch die Tatsache dass ich nicht mal aus eigener physischer Kraft eine Glasscheibe zerschlagen konnte, versuchte ich mich zu rehabilitieren. Am Straßenrand stand ein Fahrzeug. Ich schaute mich um und entdeckte einen Stein. Der Stein lag in einem Kanal in dem normalerweise Wasser quer durch die Innenstadt floss. In meiner Welt. In der fremden Welt war er völlig trocken. Ich schnappte mir den faustgroßen Felsen und ging auf das Auto zu.
"Was hast du jetzt vor Tim?"
"Das wollte ich schon immer mal machen!" Ich holte aus und schleuderte den Stein aus circa zwei Meter Entfernung gegen das Seitenfenster der Fahrertür. Zur Bestätigung meiner Erwartung prallte der Felsen ab, ohne Schaden einzurichten. Der folgende Versuch, genauso wie die Versuche mit dem Stein direkt draufzuschlagen haben nichts ergeben. Nicht einmal den Seitenspiegel konnte ich demolieren, egal wie stark ich da drauf hämmerte.
"Komm Tim, lass gut sein. Wir gehen weiter. Ich will nach hause."
"Ich glaube ich verstehe das Jetzt."
Meine Begleiterin hatte wieder diesen fragenden Blick.
"Es ist eine Moulage."
"Was, das Auto?
"Nein... ich meine ja aber nicht nur das, sondern alles hier." Ihr Gesichtsausdruck sagte dass sie mich immer noch nicht verstand
"Alles hier, verstehst du? Die Autos, Häuser, Straßen und das andere Zeug ist eine solide Kopie unserer Welt. Nicht funktionell. Darum könnten wir zum Beispiel auch nicht in die Häuser reingehen." Ich wurde laut. Dies passierte mir immer wenn ich versuchte jemandem was zu erklären.
"Und das ist ein weiterer Grund diesen Ort zu verlassen." Sagte Franziska ungeduldig, drehte sich um und ging mit großen Schritten fort von dem Fahrzeug.
Ich blieb noch ein paar Sekunden stehen und schaute um mich um. Alles eine billige Kopie. Aber warum? Wer macht den so was? Was war der Sinn dahinter? Fragen über Fragen schossen durch meinen Kopf. Neugier zerfraß mich beinahe von innen. Wobei die Ursache unseren Aufenthaltes in diesen Schlamassel war eben die Neugier, Genau dieser Art die nachts nicht ruhig schlaffen lässt.
Den Rest des Weges sprachen wir so gun wie nicht mit einander. Jeder in seinen Gedanken vertieft, horchten wir unseren schritten beim hallen zwischen den Häusern zu. Ich grübelte darüber nach was ich tun werde wenn ich heim komme. An die unzähligen Blogger und deren Erzählungen über das Ritual. Sie sind doch irgendwie heimgekehrt. Sonst würden sie doch nicht darüber berichten können... Was sicher war, dass ich ebenfalls darüber berichten würde. Und zwar so detailliert wie es nur möglich war.
Als wir zum ersten mal das Hochhaus sahen, wunderten wir uns nicht über das Licht das im zehnten Stockwerk brannte. Ich staunte ein weiteres mal wie unnatürlich das aussah im Gegensatz zu dem Rest im Dunkeln. Wir wurden auch nicht schneller. Sondern gingen mit dem selben Tempo, als ob es das normalste der Welt war. Wir nahmen es ebenfalls als selbstverständlich dass die Eingangstür offen stand. Ohne anzuhalten traten wir hinein und gingen ohne einen Wort zu verlieren die schmale Treppe hinauf. Ich war müde nach dem langen Weg. Schon nach dem fünften Stockwerk war ich völlig außer Atem. Aber zum ausruhen war keine Zeit. Wir gingen weiter. Meine Begleiterin war in dieser Hinsicht fitter. Ihr schien der lange Fußmarsch und der Stress körperlich nichts ausgemacht zu haben.
Die Aufzugtür im zehnten stand offen. Wir blieben stehen und ich nutzte die Gelegenheit wieder zu Atem zu kommen mit Hilfe einer Atem erleichternder Ausgangsstellung in dem ich meine Arme in die Knie stützte. Ohne zu lange zu überlegen gingen wir in den Aufzug hinein. Meine Begleiterin sagte nichts aber die Aufregung konnte man an ihrem Gesichtsausdruck deutlich sehen.
"Einfach die Kombination rückwärts." Sagte ich mehr zu sich selber als zur Franzi. Und drückte die erste Taste
Es passierte gar nichts. Die Tür stand immer noch wartend offen. Die weiteren Male auf den Knopf zu hämmern brachte ebenfalls kein Erfolg.
"Irgendetwas machen wir falsch, denke ich." Sagte ich mit ruhiger Stimme obwohl die Wut in mir brodelte.
"Wir sind zu zweit... das ist falsch. Einer muss raus. Weißt du noch? Man muss alleine sein." Sagte Franziska mit bedrückter Stimme und schaute mich mit einem traurigen Blick an.
"Ok, dann eben so." Ich drückte ihr den Zettel mit der Kombination in die Hand und machte einen Schritt aus dem Aufzug raus. Eigentlich dachte ich dass meine Freundin anfängt zu diskutieren, damit ich als erster ging. Sie stand nur da, hielt den Spickzettel in der Hand und schaute mich nur an ohne etwas zu sagen.
"Komm Franzi, du weißt was zu tun ist..."
Sie lächelte sie mich an.
"Ich werde auf dich warten."
Sie drückte die Taste, die Tür schloss sich und trennte uns von einender.
Sie war weg. Ich blieb wieder alleine. Alleine auf der ganzen Welt. Mir war nicht klar wie lange ich warten musste bis der Aufzug wieder da ist. Aber ich beschloss trotz meiner Angst ihr etwas Zeit zu geben. Es war nur am Anfang zu hören wie der Fahrstuhl nach unten fährt. Danach nichts. Wieder diese unerträgliche Stille, die einen wahnsinnig machte.
Ich ging zu Fenster und schaute hinaus in die Ferne, auf den roten Horizont.
"Die Sonne geht hier nicht auf." Sagte ich zu mir selbst. So viele Fragen, auf die ich höchst wahrscheinlich keine Antworten bekomme. Mein Blick fiel auf den Parkplatz unten vor dem Haus. Sie stand wieder da. Die seltsame Gestalt einer Frau in weiß. Ich konnte ein weiteres mal ihren Blick auf mir spüren. In dem Moment ging die Aufzugtür auf und das elektrische Licht erleuchtete die Flur. Es war an der Zeit zu gehen. Ich betrat die Kabine und drehte mich mit dem Gesicht zum Ausgang um einen letzten Blick in die fremde Welt zu werfen.
"Wo gehst du hin?" Hallte es im Treppenhaus. Die Stimme der fremden hatte etwas trauriges und machte mir keine Angst mehr. Sie tat mir leid. Egal was sie war. Mensch oder Dämon. Sie war alleine in der menschenleere Kopie meiner Welt. War sie gefangen? Das einzige was ich wusste dass ich dort nicht hin gehörte. Darum drückte ich die Taste, die Tür versetzte sich in Bewegung und zog die unsichtbare Grenze zwischen den Welten.
Ich verließ das Gebäude. Leichter Wind in den Zweigen der Bäume, fahrende Autos, spielende Kinder. Die Stadt atmete und lebte. Mit Sicherheit, ich war wieder zurück. Ich schaute mich suchend um, in der Hoffnung ein bekanntes Gesicht zu finden. Vergeblich. Franziska war nicht da. Sicherlich gewisse Umstände brachten sie dazu ihr Versprächen nicht einzuhalten. Zitierend in Gedanken ihre Worte "Alles muss eine plausible Erklärung haben" machte ich mich selbstständig auf den Weg zu der nächsten Bushaltestelle. Den fünfzehn Kilometer Marsch wollte ich nicht noch ein mal machen. Ich hatte nicht einmal annähernd vor sauer oder gar wütend auf meine Freundin zu sein. Sie hatte meinen vollsten Verständnis. Nach so einem Trip, wollte ich mich ebenfalls so schnell wie nur möglich in meine Bude verkriechen und... Ausschlafen. Kein Hunger, kein Durst sondern elende Müdigkeit plagte mich. Als ob ich bereits seit Tagen nicht geschlafen hätte.
Es ist ein seltsames Gefühl, nach einer Phrase aufzuwachen. Einer Phrase die auf den ersten Blick unbedeutend zu scheinen mag, vor allem wenn sie aus dem Unterbewusstsein kommt. Aber nichts desto trotz riss es mich aus dem Schlaff wie ein Stromschlag. "Die Sonne geht hier nicht auf". Die Worte donnerten in meinen Ohren wie ein Presslufthammer. Ich setzte mich in meinem Bett auf. Der Wecker sagte mir dass ich bereits über fünfzehn Stunden durch gepennt hatte. "Wow!" dachte ich nur. Das letzte mal als ich so lange schlief war... Hatte ich überhaupt schon mal so viel geschlafen? Meine Gedanken schwammen noch nach dem Aufwachen.
Nach einem üppigen Frühstück, üppig bedeutete das was ich zuhause hatte und das war nicht viel. Dachte ich dass es an der Zeit war der Franzi einen telefonischen Einlauf zu verpassen. Schließlich hatte sie mich sitzen lassen. Ich überlegte mir ein paar Repliken die einerseits fies aber auch witzig sein sollten, wählte ihre Nummer und schaute wartend in meinen grinsendes Gesicht das sich in Memoboard aus poliertem Blech widerspiegelte.
"Hallo?"
"Na du Schlafmütze, schon aufgewacht?
"Hallo, mit wem spreche ich bitte?"
Sie scherzte. Das tat sie immer wen sie genau wusste das sie schuldig war. Ich fuhr fort:
"Na du bist mir ja eine gute Freundin. Erst lässt du mich sitzen und dann erkennst du mich nicht einmal." Ich wartete auf Ausreden wie "Sorry, musste dringend weg und bla bla bla. Aber eigentlich wollte ich einfach ihre Stimme hören die mir sagte dass alles in Ordnung war.
"Ähm, sorry aber ich glaube sie haben die falsche Nummer gewählt." Sie war hartnäckig.
"Ich glaube du bist ne falsche Nummer..." Nun lachte ich
"Komm Franzi ich kenne doch deine Stimme. Ist alles in Ordnung bei dir? Du, ich bin nicht sauer, ich rede nur Blödsinn."
"Wer sind sie und woher kennen sie meinen Namen?" Mit etwas überschlagener Stimme antwortete meine Freundin.
Nun hörte ich etwas unerwartetes - Kinderstimme im Hintergrund.
"Mama mit wem redest du?
Mir blieb der Atem weg. Mama?
"Warte mal Schätzchen, Mama ist gleich wieder bei dir." Antwortete Franziska mit leiser Stimme. Wahrscheinlich weil sie den Hörer weg hielt. Mein Grinsen war wie weggewischt. Etwas stimmte nicht.
Mein Blick fiel auf den Kalender das am Memoboard befestigt war. Mir war noch nicht klar was an dem nicht passte und ich brauchte erst eine Weile bis ich es sah. Ein schon bekanntes Pulsrasen stieg auf, und mir lief es eiskalt der Rücken herunter.
"Wer war das?" Fragte ich mit zerdrückter Stimme. Mir steckte ein faustgroßer Kloß im Hals.
"Meine Tochter. Hören sie mal, ich werde jetzt auflegen den es wird mir etwas komisch. Machen sie es gut"
Eher ich was sagen konnte legte sie auf. Das war nicht die Franziska die ich kannte.
Ich stand immer noch mit dem Handy am Ohr und bohrte mit meinen Augen das Kalender im Bereich Ende Dezember. Meiner Handschrift, wahrscheinlich mit dem Stabilostift das an einer Schnur daneben baumelte, Blau. "Silvesterparty bei Schwester!!!" Zwei Sachen stimmten nicht. Erstens: Ich starrte direkt in den Kästchen mit der Zahl Dreißig, dorthin wo auch der Eintrag hinein gekritzelt war. "Dreißig!" schrie meine innere Stimme. Nicht Einunddreißig, sondern die Zahl davor. Ich könnte schwören das Dezember ein Tag mehr hatte. Aber auf dem Kalender den ich anstarrte, besaß Dezember nur dreißig Tage. Man sollte meinen dass der Spaziergang in der parallelen Welt mir das Gehirn durchgekocht hatte, wenn da nicht noch eine Sache wäre. Meine Schwester war vor Jahren verstorben. Ein schlimmer Autounfall. Ich konnte mich ganz genau an die Beerdigung erinnern.
Ich saß auf dem Badezimmerboden. Mir war es immer noch sehr schlecht aber der Frühstück hatte bereits das Weite im Klo gefunden. Mein Magen war leer. Vergeblich versuchte mein Unterbewusstsein alles zu sortieren. Eins war sicher. Ich war nicht zuhause. Nicht in meiner Welt. Es war eine andere, die meiner sehr ähnelte.

Zwei Möglichkeiten standen mir zur Auswahl. Dort bleiben und sich damit abfinden... Oder den ganzen verdammten Weg wieder zurück... Zurück in meine Dimension. Nun dieses mal alleine. Den meine Freundin war so wie ich in irgendeine andere Welt verschollen. Ich hoffte, ich würde sie finden.

"Wo gehst du hin?" Donnerte es in meinem Kopf. Wieder... und immer wieder.



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