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Poesie => Phantasy


Die Reise zweier Magier - Leseprobe - von Bernhard_der_Braune, 05.08.2013
Hier ist mein Roman. Wenn Ihr Zeit habt, lest ihn, kommentiert ihn und kritisiert ihn :D. Würde mich über jegliche Art der Kommentare freuen.

Extra für Euch, der Prolog plus Kapitel 1 und 2
Viel Spaß beim lesen :)
Wenn Euch das bisschen gut taugt, so bin ich gewillt die PDF Datei Euch zuzusenden. Darin sind alle Kapitel, die ich bisher verfasst habe.


Die Reise Zweier Magier

Prolog

In einer Zeit, in unserer Welt wurden zwei Kinder hineingeboren. Der eine, mit der Berufung – Der Andere ohne Eltern. Beide sind die Meisterschüler des großen Waldemar, dem Lichte Weißen. Er ist der größte, und mächtigste Magier - Seines Zeichens im Lichte. Als Weißmagier, hat er die Kraft entwickelt in die Zukunft zu sehen. Dummer Weise ist er mittlerweile sehr alt geworden und dadurch auch sehr, sehr um nicht zusagen sehr senil. Manchmal ergeben die Dinge, die er sagt, gar keinen Sinn. Meist versucht er nur zu helfen, aber verrennt sich immer in seinen Visionen.

Benjamin, der Tiefsee Blaue, der Mächtigste Magier der Meere, bekam von Waldemar, dem Lichte Weißen zwei eigene Schüler auf das Auge gedrückt. Im Magiertum, so verlangt es der Brauch, müssen sich immer zwei Magier zusammentun, um die diplomatischen Angelegenheiten der Völker der anderen Staaten so rein und diplomatisch, wie nur irgendwie möglich zu erledigen. Oft wurden so bereits ganze Kriege zwischen den Staaten verhindert. Das Magiertum ist auch nur einer Rasse vorbehalten, denn als vollkommen Neutrale Fraktion, schlugen sich die Menschen bereits immer, als am besten dafür geeignet. Viele Magier Auszubildende lernten unter den Fittichen von Meister Benjamin.
Es gab keinen, der jemals unter seiner Führung nicht die Prüfungen bestand. Niemals. Auch nicht zu jenem Tag. Zwei kleine Jungen. Die jüngsten, die er je unter seine Fittiche nahm. Sie waren erstaunlich talentiert. Zuerst kam der größere, schlanke Junge an die Reihe. Er zauberte einen Pyrozauber der Klasse F. Die Klassifizierungen wurden in Buchstaben eingeteilt. So konnte man die Stärke des Zaubers einschätzen. Die Skala reichte A bis H. Wobei A das rangniedrigste und H das ranghöchste war. Dann kam der kleinere dickere Junge. Er zauberte einen Spruch. Er bereitete alles dafür vor. Er zeichnete eine Rune der Klasse B. Darum ging Meister Benjamin von einem rangniedrigen Zauber aus. Zu erwarten um die weitergehende Prüfung zu bestehen. Dann wirkte der Junge einen Zauber der Klasse D. Nun. Meister Benjamin war besorgt. Eine Klasse A Rune und ein Klasse D Zauber. Das konnte nur schiefgehen. Gerade als er einschreiten wollte, gebat ihm sein Meister, Meister Waldemar der Lichte Weiße, dass er dies unterlassen solle.
“Warte, Benjamin.“ Das tat er auch. Der junge Magier ließ sich nicht aufhalten. Das Ergebnis des Klasse D Zaubers, war ein Ergebnis, welche unbeschreibliche Ausmaße auf Meister Benjamin und dessen Mentor hatten. Im Schlossgarten des Instituts, Meister Benjamins Garten, begann die Erde aufzubrechen. Inmitten des Gartens spross zuerst nur ein kleines Bäumchen. Oder besser ein Sprössling. Doch der wollte nicht so klein bleiben. Nein. Er begann schnell zu wachsen. Er wurde immer größer und größer. Dann begann er irgendwann sich an die anderen Pflanzen heranzuschmiegen. Doch damit nicht genug. Schon bald darauf schob er die anderen Pflanzen zur Seite, so als ob sie ihn beim Wachstum stören würden, was sie auch taten. Jedoch ließ er sich nicht aufhalten. Meister Benjamin bemerkte es. Leider zu spät. Er hörte das Beben aus dem Garten und rannte direkt zu hin. Das wiederum strafte seines Alters lügen. Fit war er in jedem Fall. Alle Magier, die zur selben Zeit an der Prüfung teilnahmen, liefen ihm nach. Meister Waldemar allerdings lachte.

Angekommen am Garten traute Meister Benjamin seinen Augen nicht. Er glaubte zu träumen. Jedoch keiner der Träume an die man sich immer wieder erinnerte. Nein. Es war für Meister Benjamin der reinste Alptraum. Der Baum wuchs und wuchs. Je größer er wurde, desto mehr Platz brauchte er. Irgendwann begann der Baum Äste hinausschießen zu lassen und das mochten die anderen Pflanzen gar nicht. Die Venusfliegenfallen versuchten sich zu wehren, indem sie nach den Ästen des Baumes schnappten. Vergebens. Sie wurden kurzer Hand von dem Baum entwurzelt und ihrer Daseinsbemächtigung beraubt. Auch die Palmen und exotischen Pflanzen wichen nach und nach dem Baum, der noch vor wenigen Minuten ein Sprössling war. Der Baum wurde immer größer und größer.
Selbst die sonst so starken Mammutbäume wichen diesem Monster irgendwann. Seine Äste wurden sogar so lang und breit, dass sie die Mauern des Institutionsschlosses streichelten. Doch irgendwann hat alles Mal ein Ende. Der junge starrte auf den Baum und sagte nur einen Satz. Und der blieb Meister Benjamin auf ewig in Erinnerung. “Das letzte Mal wurde er größer.“ Alles. Wirklich alles, was Meister Benjamin durch den Kopf schoss, war nur ein einziger Gedanke.
“Mein Garten…“
Meister Benjamin ließ die Arme ohne Glauben fallen. Starrte eine Weile seinen Garten an; dann den kleinen, dicklichen Jungen. Nun erinnerte sich Benjamin. Der kleine, dickliche Junge. Er wurde von einer Elfendame hergebracht. Von dort, wo der Junge herkam, wollte ihn keiner haben. Jedoch diese Elfe. Sie erzählte ihm etwas, dass aber Meister Benjamin entweder schon wieder vergessen hatte oder nicht hören wollte. Sie stand bei den Eltern der ganz jungen Magiern. Er sah zu ihr rüber. Sie schien sich zu freuen. Der Junge ging zu ihr und redete mit ihr. Sie umarmte ihn. Dann ging Meister Benjamin auf ihn zu. Er wollte es wissen. “Wie heißt du?“ Der junge drehte sich um und verbeugte sich höflichst. Er schien den Anstand und die Manieren aller Kulturen gelernt zu haben.
“Verzeiht Meister, dass ich mich nicht vorstellte. Mein Name ist Bernhard.“
“Bernhard…?“ Er fragte, weil es seltsam war, dass er keinen Nachnamen nannte. “Bernhard. Einfach nur Bernhard.“ Die Elfe erklärte dem Meister, welche Umstände dies hatte. Aber nicht vor dem Kleinen. “Kann ich euch sprechen?“ Fragte sie. Der Meister nickte und ging mit ihr in sein Büro. “Folgt mir. Ich kenne einen ruhigen Ort. Dort können wir reden.“ Dann gingen beide weg. Es war genau dieser Tag, an dem Bernhard einen bleibenden Eindruck hinterließ. Und was viele auch hatten: Hoffnung.

1

Bernhard erhob sich vom Tisch, der illustren Runde. Doch die Zwerge sind, was das abrupte Verschwinden eines solchen Zusammenseins angeht, recht herrisch. “Bleibt doch noch ein bisschen, Magier.“ Sagte einer der Zwerge. Der Zweite meldete sich zu Worte. “Ja, bleibt noch. Zeigt uns noch mal den Trick.“ Bernhard gab sich dann doch geschlagen. Er würde noch einmal den Trick vorführen, um so schnell wie nur irgend möglich ins Bett zu kommen.
Er wusste, dass der morgige Tag für ihn sehr bald beginnen würde, denn eine Reise war unausweichlich. Gegen das Reisen, im Prinzip, hatte er nichts. Nur gegen den Kerl, der seit fünfzehn vollen Jahren ihm an seine Seite gestellt wurde. “Der Typ“, wie Bernhard ihn oft nur nannte, wenn er nicht vor Ort war, war sein Magischer Partner, der von Meister Waldemar, dem Lichte Weißen selbst und somit vom Schicksal zu seinem Partner erwählt worden war, hieß Fabian. Fabian, der Feuer Rote und Bernhard, der Braune waren in ganz Bors Amboss bekannt.
Das Institut für Magische Friedensangelegenheiten, kurz I. M. F. A., lag nicht weit von dort entfernt. Die beiden waren dort wohl bekannt und achteten die Vorschriften. Meistens…

Sie waren nicht einfach, wie ihr Mentor, Benjamin, der Tiefsee Blaue empfand. “Hitzköpfe“ und “Streithähne“ bezeichnete er sie oft. Andere belustigten sich eher über ihre Streitigkeiten. Es war kindisch, wie sich die beiden immer übertrumpfen mussten. Es war doch eher lächerlich. Aber so waren sie eben nun mal.
Und trotz dieses Hindernisses, waren sie die wohl diplomatischsten Leihen, die man jemals gesehen hat.
Es war nun an der Zeit zu gehen. “So Leute. Ich muss jetzt aber wirklich.“ Ein enttäuschtes Raunen ging durch die Taverne. Bernhard wollte sich seinen Mantel gerade umwerfen, als er zum Tisch sah, an dem sein Partner saß. Er war in weiblicher Begleitung.
Der Gesprächsstoff des Paares beinhaltete das, was Bernhard Fabian schon die ganze Zeit versucht hatte klar zu machen. Terenjel, eine wunderschöne Elfe mit leuchtend weißem Haar, das ihr über beide Schultern fiel und goldenem Schmuck, überall an ihrer weißen Tracht, die sehr Zeremoniell aussah, war die Thronfolgerin des Volkes der Wald-Elfen. Sie war nun der Thronfolge nachgekommen, da ihre Mutter vor einem Jahr verstarb. Die Zeit, die sie mit Fabian verbringen konnte, wurde immer weniger, die ohne hin schon wenig war.
Sie erklärte es ihm so oft, wie sie musste.
“Ich versteh das nicht. Ich will ja nicht König werden, oder so. Ich liebe dich doch.“ Sagte Fabian. Sie ergriff seine Hände und lächelte leicht. Auch wenn sie von außen hin so aussah, war es ihr doch schwer gefallen, die folgenden Worte zu sagen. Überhaupt darüber nachzudenken. „Fabian, das weiß ich nur zu gut.“ Begann sie. „Aber ich bin nun Königin und muss an mein Volk denken. Ich habe keine Zeit, mich um dich zu kümmern. Versteh das doch. Außerdem“ sie holte kurz Luft und wusste selbst nicht, wie sie es genau sagen sollte. „sehen wir uns doch so selten.“ Die folgenden Worte würde sie nun aber bereuen. “Ich liebe dich nicht mehr.“
Stille…
Es war totenstill. Vor allem für eine Taverne in der Hauptstadt der Zwerge. Bei genauer Konzentration konnte man Thergateulen außerhalb der Stadt, die in einem Berg gehauen wurde, kreischen hören.
Gerade in dem Moment, als Terenjel aufstehen wollte, kam Fabian ihr zuvor. Er schlug mit beiden Händen flach auf den Tisch, riss sich nach oben und schrie. In ihm brodelte die Wut, wie Lava und der Zorn des Feuers, dessen Element in ihm wohnte. Und wenn man etwas genauer hin hörte, auch der falsche Stolz, den Bernhard für vollkommen bescheuert hielt.
“Du machst Schluss mit mir? AM ARSCH! Ich mach Schluss mit dir. Ich hab auf das hier alles keinen Bock mehr. Leckt mich doch alle am Arsch!“ Dann stapfte er aus der Taverne und hob zum Abschied an sie, beide Arme; die Hände zu Fäusten geballt und zum krönenden Abschluss schossen beide Mittelfinger hoch, um seiner Wut Ausdruck zu verleihen.

Bernhard war diese Reaktion nur zu bekannt. Fabian reagierte immer so, wenn etwas Außerplanmäßiges in seinem Leben passierte. Als Bernhard also nun seinen Mantel überwarf, verabschiedete er sich bei den Zwergen freundlichst, wie er es vom Meister gelehrt bekam. Bedankte sich beim Gastwirt, wie er es ebenso von Meister gelehrt bekam und entschuldigte sich für seinen Partner, der Unheimlichen Krach verursacht hatte und ging.
Vor der Taverne stand vor seinem geistigen Auge eine ebenso wunderschöne Elfe, wie Terenjel es war, nur diese schien sogar noch viel schöner zu sein. Sie hatte seidig glattes Haar, dass hinter einem Haar Reif ihre strahlend weiße Tracht hinunterfiel, und so schwarz wie das Pech war. Was selten für eine Elfe war, aber dennoch hatte sie es. Ihre wunderbar blauen Augen schienen zu leuchten, wenn man tief genug in sie hineinsah. Und ihre Ohren waren mit den schönsten Ohrringen verziert, welche man sich vorstellen konnte. Bernhard betrachtete sie kurz, musterte sie von oben bis unten und ging an ihr vorbei. Sie lächelte noch immer seicht und ihre samtige Stimme erklang. “Du solltest zu ihm gehen.“ Bernhard blieb stehen und sagte: “Sag mir nicht, was ich zu tun hab. Ich bin erwachsen und kann selbst entscheiden. Genauso, wie Fabian. Der Entscheidet ja auch für sich. Außerdem; Was geht mich sein Privatleben an?“ Die elfische Frau, die seine Mutter war, erschien ihm immer dann, wenn er eine richtige Entscheidung treffen musste. Er hasste es aber seine Mutter traurig zu sehen, da er sie sehr liebte. Geschlagen von ihrem traurigen Blick sagte er nur “Is ja gut. Ich rede mit ihm.“ Seine Mutter lächelte wieder frohgestimmt und verschwand seicht in der Dunkelheit. Bernhard dachte genau in dem Moment daran, sie mal wieder zu besuchen.
Er murmelte und beschwerte sich gegenüber dem Nichts. Warum immer ich? Bin ich seine Mutter? Er verstand es nicht und das, dass Nichts nicht antwortete machte ihn fast fertig. Sie konnten sich eh nicht leiden. Bernhard der Braune hatte es immerhin ihm zu verdanken, dass er seinen Elementaren Titel “Holz“ nicht erhielt. Jeder im Institut konnte ihn verstehen. Nur sein Meister nicht. Der entgegnete ihm mit den Worten: “Dann machst du die Prüfung eben einfach im nächsten Jahrzehnt.“ Er könnte längst Meister sein. Er wäre Bernhard der Holz Braune. Doch im Moment war er nur “der Braune“ genannt worden. Da ärgerte er sich doch zu Recht, wäre die andere Hälfte wegen d er die Prüfung nicht gleich sofort wiederholen konnte, nicht seine eigene Schuld gewesen. Er hatte den Prüfungsausschuss als unfähig, anmaßend penetrant, penetrant bezeichnet. Um es freundlich auszudrücken…
Wortwörtlich beleidigte er den Ausschuss als “Hohle Kackbratzen“, “blöde Arschgeigen“, “alte greisige Drecksäcke“ und diverse andere böse Schimpfworte, was demnach zu Komplikationen führte für eine sofortige Prüfungswiederholung.
“Im Prinzip“ so dachte er “sollte ich es nicht machen. Immerhin war es nicht meine Freundin.“ Er überlegte weiter. “Warum in Drei Teufelsnamen geht er auch mit einer Elfischen Prinzessin? Ich hab ihm gesagt, dass es unklug ist.“
Nach einem relativ langen Laufweg, war er endlich an der Unterkunft von Fabian. Er ging hinein, vorbei am Portier direkt zu Fabians Zimmer.
Er klopfte das geheime Magier Zeichen. schnell hintereinander. So konnte Fabian erkennen, dass es kein Spion war, der eintreten wollte. “Herein“ rief er. Bernhard trat ein und wartete kurz ab. “Alles klar mit dir?“ fragte Bernhard ihn. Zwar freundlich, aber dennoch mit dem gewissen Unterton, dass man seine Entnervtheit heraushören konnte. Fabian antwortete ruppig: “Lass mich in Frieden.“ Und fügte noch ein leise gezischtes “Das geht dich nen Scheißdreck an!“
Bernhard war erleichtert, denn er ging davon aus, dass Fabian ihm die Ohren volljammern würde. ‘Was für ein Glück‘ dachte er und machte eine präzise 180 Grad Drehung gen Tür, mit den Worten: “Na dann. Man sieht sich.“ Freudig gestimmt wollte er gerade den Raum verlassen, als eben genau in diesem Moment das Gejammer losbrach, wie das Wasser einer in einem Fort, die Mauer durchbrach und der Damm in sich selbst zusammenfiel. Aus Wut und Verzweiflung begann er heulend und schluchzend zu schreien. "Ich habe sie geliebt!"
Bernhard zuckte kurz zusammen und flüsterte eher zu sich, als zu irgendjemanden anderen und schon gar nicht zu Fabian. “Und da geht’s los.“ Ein entnervtes “Schon wieder.“ Flog noch hinterher. Er griff sich den Stuhl am Schreibtisch, schaltete das Licht ein und setzte sich hin. Er würde sich innerlich auf eine sehr lange und sehr harte Nacht gefasst machen.

2

Am nächsten Morgen im Institut wartete Meister Benjamin, der Tiefsee Blaue bereits auf die Ankunft seiner besten Schüler, die er jemals ausgebildet hatte. Sein Büro war in einem rustikalen eichenbraunen Farbton, welcher das rustikale in dem Raum unterstrich. Sein Schreibtisch – so groß, wie auch mächtig – stand direkt in der Mitte des Raumes. Die alten Dielen knarzten, als er ungeduldig auf und ab lief. Sie heulten schon fast ohne aufzuhören. Eine Alte Standuhr in einem Kastanienbraunen Ton stand neben dem Schreibtisch, der so viel Macht verkörperte. Sein getreuer Phönix Veritas starrte den Meister an. Der Meister blickte zur Uhr. Sie verriet ihm, dass die beiden bereits seit einer halben Stunde überfällig sind.
“Wo bleiben die denn nur?“ Fragte Meister Benjamin sich. Würde er wissen, was den beiden auf dem relativ kurzen Weg von Bors Amboss hierher passiert ist, würde sich sicherlich wieder die Haare raufen können. Es war gang und gäbe, dass Bernhard und Fabian sich in Schwierigkeiten begaben. Keiner von beiden konnte jemals etwas dafür, aber dennoch passiert diese Dinge. Sowie heute…
Der Auftrag, den der Meister hatte war von größter Wichtigkeit. Als magische Diplomaten, die angeheuert werden um Friedensverträge beiseite mit zu unterzeichnen und sicherzustellen, dass diese auch eingehalten wurden, hatten sie auch noch andere kleinere Aufgaben.
Darunter fielen ebenso die regelmäßigen Kontrollen, die ebenso für die Einhaltung der Verträge galten, als auch ebenso eventuelle einstweilige Verfügungen. Die einfachen Leute nannten sie nicht die Magier der I. M. F. A. sondern benannten sie nach einem viel passenderen Spitznamen. Notare des Friedens.
Eine Bezeichnung, die ihnen wirklich zusagt.

Seine Bedenken nahmen immer mehr Gestalt an und wurden größer. Vor allem dann, als ein erneuter Blick auf die Uhr hinüber schnellte. “Verdammt noch mal!“ rief er und haute mit seiner flachen Hand auf den Schreibtisch. Die Hand schnellte allerdings ebenso schnell nach oben, da seine Finger anfingen zu kribbeln, nachdem er den seichten Schmerz spürte. Die Hand wirbelte leicht hin und her, als gerade... “Meister?“ ein junger Mann in dem traditionellen Angestellten Anzug des Instituts trat herein. “Ihre Schüler sind da.“ Meister Benjamin war sichtlich erleichtert, als er das hörte. “Na endlich! Bring sie hier her.“ Der junge Mann verbeugte sich und entsprach seinem Befehl.
“Die können aber was erleben“ brodelte es aus ihm heraus. Er würde sie mit dem Wasser so lange quälen, bis dass sie nahezu ertrunken sind, dann eine Stunde warten und es wieder tun. Und dann würde warten, bis die beiden vor Atemnot eingeschlafen sind und sie mit Wassertropfen über ihren Köpfen erscheinend quälen. So könnte es stundenlang gehen und er würde seine helle Freude daran haben.
Es trat plötzlich der junge Mann Alex erneut ein. Er hatte eine relativ kleine Schachtel bei sich, stellte sie wortlos auf den Tisch und ging wortlos aus dem Büro. Meister Benjamin blickte ihm nur nach. Er starrte die Schachtel ungläubig an, ging zum Sprechgerät, drückte den Knopf und sprach mit seinem Assistenten, Alex. “Ich möchte sofort mit Bernhard, dem Braunen und Fabian, dem Feuerroten sprechen. Bringen sie die beiden her.“ Alex jedoch entgegnete ihm: „Sir, sie sind in der Kiste.“ Meister Benjamin starrte die Kiste an und war ganz still geworden.
Es ertönte aus der kleinen Kiste ein heftig tobender Streit. Es waren zwei Stimmen, die er hörte. Er hob den Deckel an und sah hinein. Diese Miniatur Ausgaben von Bernhard und Fabian beschuldigten sich gegenseitig aufs Heftigste, in einer sehr schrillen und hohen Tonlage, die nahezu im Ohr schmerzte, wenn man sie hörte. Worte der Beleidigung flogen durch den kleinen Raum. So ging es noch einige Momente hin und her. Völlig von seinem Glauben abgefallen, sah er den Beiden noch einige Momente zu. Doch dann rappelte er sich zusammen.
“Was zum Teufel ist mit euch passiert?“ brüllte der Meister. Bernhard und Fabian schwiegen allmählich und starrten ihn an. Bernhard zeigte auf seinen Rivalen und sagte: „Er ist schuld!“
“Ich bin also schuld.“ Fragte Fabian. “Ja, du! Und wer noch? DU! Und nur du!“ rief Bernhard wütend.
“Du gehst mir auf den Sack, mit dein scheiß Anschuldigungen.“ Fabian zeigte mit seinem Finger, drohend auf Bernhard.
“Schweigt! Beide!“ unterbrach der Meister die beiden. “Eure stetigen Streitereien nerven mich zutiefst.“ Er setzte sich an seinen machtvollen Schreibtisch. Er musterte die beiden Streithähne. In Anbetracht der neuen Aufgabe, wegen der die Magier Diplomaten beauftragt wurden, war der Umstand, dass die beiden so klein sind, ein Glücksfall. Dennoch interessierte ihn eine Frage brennend. „Wie?“ fragte Meister Benjamin nur. Die beiden Schüler sahen ihn fragend an. Fabian kratzte sich am Kopf. Der Meister war gespannt auf die Antwort, die die beiden Magier auf gerade mal 5 Zentimeter hat schrumpfen lassen. “Wie ist das mit euch passiert?“ Fragte er erneut. Bernhard und Fabian erschien die Antwort wirklich peinlich zu sein. So peinlich, dass sie beide nur vor sich her stammelten.
Es kamen nur Wortfetzen jeweils zum Vorschein, deren Zusammenhang keinen Sinn ergab. So ähnlich, wie bei Meister Waldemar. Sie waren selbst darüber verwirrt. Schon nach kurzer Zeit lehnte sich der Meister im Stuhl zurück, runzelte die Stirn und legte sie ebenso in Falten. Bernhard wusste genau, was dies bedeutete. “Eine Vogeldame.“ Sagte er dann nur.
“Eine Vogeldame?“ Beide nickten. Aus irgendeinem Grund, begann er zu lachen. “Eine Vogeldame“ er zeigte nun auf die beiden. “hat euch“ Er konnte es nicht fassen, dass die beiden wirklich so dämlich gewesen sein konnten sich mit einer Vogeldame anzulegen. Einer Frau, deren Mächte so unergründet für die Magier waren, wie die Tiefen des Mulmor Kraters, der 45.000 Meter unter dem Meer lag. “zu diesen winzigen Miniaturausgaben eurer selbst gemacht?“ Bernhard und Fabian sahen sich an, nickten und blickten schnell wieder zum Meister.
„Höchst interessant.“ Der Meister griff an die Schublade, deren Knauf am weitesten oben war. Er musste den beiden das folgende Sagen, bevor er es in seinem Gelächter vergaß. “Eure Dummheit wird nur von eurer Streitigkeit übertroffen.“ Bernhard erklärte die Situation genauer. “Fabian, der Idiot hier…“ begann er. Dennoch hielt er sich zurück, weil er selbst noch nicht glauben konnte, wie es passiert ist. Es war etwas so einfaches. Und dennoch, es war absurd.
Bernhard zeigte auf Fabian. “Er hat…“ Bernhard schluckte. Er hoffte, dass die Antwort ihm leichter von den Lippen fallen würde. “Er hat zu einer Vogeldame Vogelalte gesagt.“ Da konnte Meister Benjamin es nicht mehr zurück halten. Er brach in einem riesigen Gelächter aus.

Der Grund, warum Bernhard, der Braune und Fabian der Feuerrote so groß wie Däumlinge waren, war eine Vogeldame, die die beiden mit einem Schrumpfen Zauber belegt hatte. Meister Benjamin verstand die Vogeldame außerordentlich gut. Doch warum sie Bernhard auf fünf mickrige Zentimeter geschrumpft hatte, war selbst ihm ein Rätsel. Doch ein altes Sprichwort besagt ja ‘Mitgehangen – Mitgefangen‘. Bernhard war mit seiner Erklärung anscheinend noch nicht fertig. “Wie dem auch sei.“ Führte Meister Benjamin den Dialog fort. “Es soll nicht zum Nachteil des Instituts sein. Sowie zu eurem.“ Von dort heraus holte er eine Schriftrolle hervor und las vor, was darin stand.

‘Sehr geehrte Magier, mein Name ist Felona Lichtpunkt.
Ich bin die derzeitig regierende Königin der Feen in Fairdas.
Ich ersuche eure Hilfe, da mir von sicheren Quellen gesagt worden war,
dass ihr immer helft, wenn andere nicht weiterwissen.
Mein Anliegen ist von größter Wichtigkeit.
In wenigen Wochen beginnt der neue Nachwuchszyklus.
Bis heute wurden keine Schwangerschaften im Lande verzeichnet.
Ebenso blieb der Zyklus seit 4 Jahren bereits aus.
Ich fürchte um mein Volk, denn wenn der Zyklus
erneut ausbleibt, gibt es bald keine Feen mehr.
Ich erbitte euch,
helft meinem Volk.

Hochachtungsvoll Königin Felona Lichtpunkt‘

Der Meister lag die Rolle wieder in die Schublade. Er sah die beiden an. “Wisst ihr, was das bedeutet?“ fragte Meister Benjamin die beiden. “Die Glitzerfeste der Feen bleiben aus.“ Meister Benjamin nickte. “Keine verliebten Pärchen mehr, die sich unter dem von Feen gefüllten Himmeln mehr treffen können. Keine Möglichkeiten die Feenwünsche mehr zu äußern, auch wenn dies nur billiger Aberglaube ist. Keine wundersame Glitzernacht mehr, die von allen und jedem Menschen so sehr geliebt werden.“
Ja, dies alles geschah, während die Feen ihren Nachwuchszyklus feierten. Bei den Feen war dieser Tanz als ‘Tanz des Lebens‘ bekannt. Die Menschen allerdings nannten ihn ‘Freuden der Feen‘. Meister Benjamin holte seinen Phönix Veritas aus seinem Käfig. Er kniff ihn leicht in den Finger um ihm so seine Zuneigung zu zeigen.
Sein leuchtend rotes, orangenes und gelbes Gefieder untermalten das Ausbreiten seiner Flügel. Der lange Schweif umflocht sich selbst, sodass kleine Kringel entstanden worden waren. Die goldgelben Spitzen des Schweifes schmeichelten seinen feuerroten Augen, die eines Adlers nicht sehr unähnlich waren. Ebenso sein falkenähnlicher Schnabel zierte sein gesamtes Aussehen. Veritas war ein kluger Phönix. Er war der ewige Weggefährte seines Meisters Familie. Bereits vor 13 Generationen kümmerte sich sein Vorfahre um das Tier. Mit Stolz und Freude sah er zu, wie der Phönix heranwuchs. Immerzu gewann er an Intelligenz und Anmut.
Der Phönix flatterte wie wild mit seinen majestätischen Flügeln, als er aus dem Käfig herausgenommen wurde. Er ließ den Vogel auf einer freien Stange am Fensterbrett seinen Platz einnehmen. Er wartete dort brav, wie er war. Aus seiner Zweiten Schublade nahm er eine Halterung, die für den Transport von Däumlingen geeignet war und machte diese am Phönix fest. Veritas wehrte sich zwar leicht, gab sich aber nach einigen Versuchen doch geschlagen, um so die Wohlgunst seines Meisters zu erhalten. Nachdem das Zaumzeug angelegt war, griff der Meister in seine Tasche und holte einige Leckerchen für seinen Phönix heraus und gab sie ihm. Veritas bedankte sich durch ein leicht gezischtes Kreischen. Das Kreischen eines Phönix klang nicht schmerzend für einen Menschen. Es war ein Zeichen der Dankbarkeit.

“Hier.“ Sagte der Meister. “Nehmt Veritas und fliegt nach Fairdas. Er wird euch sicher hin geleiten.“ Bernhard wollte eben einen Einwurf bringen. “Eure Sachen sind bereits auf dem Weg dorthin. Macht euch deswegen schon mal keine Sorgen. Und jetzt geht.“ Meister Benjamin ist aus der Tür verschwunden. Fabian fragte ihn nur ungläubig. “Heißt das jetzt, wir fliegen nach Fairdas?“ Bernhard nickte ebenso ungläubig, wie sein Partner. “Ja, das heißt es.“

Die Feen, die Fairdas als Heimat bezeichnen, sind bekannt für ihre Gastfreundschaftlichkeit. Sie nennen Fairdas in ihrer Muttersprache Fedász. In der Menschensprache bedeutet es Loft oder Suit. In der elfischen Sprache heißt es “Ort der Liebe“, was ebenso für die Sprache der Feen gilt. Doch in der Sprache der Zwerge heißt es einfach nur Drecksloch.
Zwerge und Feen. Zwei noch unterschiedlichere Völker hat man noch nie gesehn. So wie es bei den Zwergen nahezu nur Männer gab, so gab es bei den Feen nur Frauen. Das allerdings war eher eine Sache der Natur. Die Männer in Fairdas waren die Däumlinge. Ein Haufen Bürokraten und der Feen einzige Möglichkeit Nachwuchs zu erzeugen.
Während die Feen lebensfroh, lieblich und erfüllt mit jeglicher Lebensfreude waren, waren die Däumlinge nur an ihren Paragraphen und ihren Steifen Gegebenheiten interessiert. Und genau das, würden Bernhard und Fabian schon bald herausfinden…

“Sind wir bald da?“ jammerte Fabian in einem Singsang. “Wir sind bald da.“ Sagte Bernhard. Beide ritten auf dem Rücken von Veritas, dem Phönix des Meisters, der von ihm selbst gesattelt wurde. “Ich will aber endlich da sein.“ Bernhard beantwortete seit Stunden diese von Fabian gestellten Fragen.
“Fabian, ich sag dir seit Stunden das Gleiche, weil du seit Stunden mich immer wieder das Gleiche fragst. Und diese Antwort wird sich solange nicht ändern, bis wir endlich da sind.“ Bernhard blickte nach unten in die Baumästungen des Therokwaldes. Er kannte ihre Formationen sehr gut. Sogar so gut, dass es sogar seinen Mentor in Sachen Geomantie, der Fauna und der Flora, Gerhard den Baumgrünen immer wieder in neues Erstaunen versetzt hatte. Feen waren ein sehr Naturbezogenes Volk, welches die Arbeiten von Mutter Erde immer ehrten.
“Fabian, wir sind da.“ Sagte Bernhard noch und brachte Veritas zur Landung. Der Phönix ließ sich immer mehr gen Boden gleiten. Direkt in das Geäst des Baumes unter ihren Füßen. Er landete auf einer Plattform, welche für solche Vogeltransporte errichtet worden war. Ein paar Däumlinge und viele Feen halfen dabei, die Landung so sauber und sanft, wie nur möglich von statten gehen zu lassen. Ein in schwarzem Anzug gekleideter Däumling wartete, bis Veritas gelandet worden war und die beiden Fremden von diesem herunter stiegen. Bernhard tätschelte Veritas und sagte “Wir sehen uns in sieben Tagen.“
Veritas hob auch gleich wieder ab und flog davon. Der Däumling, der auf den Abstieg der beiden Mager wartete. Eine Fee sprach mit ihm und sah leicht verzweifelt aus, während sie mit Händen und Füßen gegen die Aktion des Däumlings protestierte. Dieser allerdings winkte sie nur kaltherzig ab. Gerade gelandet, Bernhard hatte noch etwas Jetlag vom Flug, trat der Däumling an ihn heran. In seiner Monotonen Stimmlage und mit dem leeren, nichtssagenden Blick sprach er mit Bernhard. “Sein sie mir willkommen, die Herren. Haben sie einen ‘Phönix-Lande-Antrag‘ bei der Stadt gestellt?“
Bernhard, der trotz des Schrumpfzaubers noch immer etwas größer war, als der Däumling, sah ihn nur entgeistert an. “Wie bitte?“
“Es ist Vonnöten, dass sie einen Phönix-Lande-Antrag ausfüllen und beim zuständigen Amt für Landeerlaubnisse einreichen. Wenn sie das noch nicht getan haben sollten, habe ich einen dabei.“ Der Däumling zog einen 50-Seitigen, irgendwie zusammen getackerten, aber dennoch hielt dieser. “Sie haben 24 Stunden Zeit um den Antrag nachzureichen.“ Sagte der Däumling, während er die Blätter überreichte. Bernhard wollte die Blätter weiterreichen, mit den Worten “Mach du mal“, doch Fabian hatte sich bereits an die erste schöne Fee herangeschmissen und mit ihr seelenruhig geflirtet. Und wieder tat sich Bernhard die Frage auf, warum er mit diesem Idioten zusammen als Partner gesteckt wurde.
Immer mehr hasste er Fabian dafür, dass dieser sich immer aus der Affäre zog. Vor allem jetzt, da er nur den Mittelfinger hob und damit sagen wollte, “Leck mich“. Bernhard blieb nichts anderes übrig, als die Blätter zu nehmen und damit von Dannen zu ziehn.

Am Abend saßen Bernhard und Fabian in ihrem Hotel am Tisch. Sie berieten ihre weitere Vorgehensweise. Da sie nur eine Woche Zeit hatten und die Probleme in diesem Reich wohl doch eher Richtung ‘Groß‘ tendierten, machten sie sich ausgiebig darüber Gedanken, wer von beiden was übernehme. “Wir haben jetzt 3 Tage Zeit um Beobachtungen anzustellen. Am Donnerstag dann, treffen wir die Königin. Meister Gerhard hatte zugesichert einen guten Draht zu ihr zu haben.“ Fabian fragte: “Und da berichten wir, was wir herausgefunden haben.“
Bernhard nickte. “Und was machen wir dann?“ Bernhard lächelte. “Freizeit Junge. Heißt für uns zwei Tage Urlaub.“
Fabian hob die Arme in die Luft und brüllte “Partytime!“ Ohne große Umschweife gingen sie den Plan der Woche durch. “Wir beide teilen uns morgen auf. Für heute ist es zu spät.“ Sagte Bernhard. Er ging an die Bar und schenkte sich einen Sea Pont ein und trank ihn genüsslich. Fabian ging zur Couch und schaltete den Fernseher ein. Er zappte die Programme durch. Bei einer Sendung blieb er jedoch hängen.
Er verfolgte es Beiläufig, da das Wochenprogramm wichtiger war. Fabian fragte ihn: “Wie teilen wir uns auf?“ Bernhard überlegte dazu nicht lange. “Ich werd mich in den Bars schlau machen und werde die Feen befragen.“ Fabian protestierte. “Nein, das wollte ich machen!“ Bernhard bebte vor Wut. Er zeigte auf den von Blättern beladenen Tisch. Es waren Formulare, die er den ganzen Nachmittag ausgefüllt hatte.
“Ich habe den ganzen Tag hier diese Scheiß Anträge ausgefüllt. Ich bin den ganzen Tag an irgendwelche Schalter gelaufen um irgendwelche Däumlinge zu befragen, wo ich welchen beschissenen Antrag herbekomme, wie ich ihn ausfülle und wo ich ihn abgeben muss. Wenn ich noch einmal mit einem Däumling in den nächsten sieben Tagen reden muss, geschweige einen fragen muss, werde ich ihn und dann dich in einen Baum verwandeln, weil du mich dazu gezwungen hast, mit ihm zu reden. Willst du das, Fabian? Willst du das wirklich? WILLST DU, DASS ICH DICH IN EINEN VERDAMMTEN BAUM VERWANDLE?!“ Fabian sah den psychopatischen Magier in die Augen.
Bernhard meinte es mehr als Ernst. Wenn Fabian eines von ihm wusste, dann ist es die Tatsache, dass man so etwas besser nicht heraufbeschwören sollte. Einen fiesen, bösartigen Bernhard. Fabian nickte ihm zu. Nun entdeckte Fabian, was das für ein Programm im Fernseher war. Es lief gerade ein feeischer Pornostreifen, den nun beide Magier gespannt verfolgten. Bernhard nahm zwei Tüten Chips und die Flasche Sean Pont. Er setzte sich ebenso auf die Couch. Fabian fragte: “Können wir nicht noch mal darüber reden?“ Bernhard zeigte auf die Mattscheibe und sagte nur: “Nicht nach dem ich das gesehen habe.“




















©2013 by Bernhard_der_Braune. Jegliche Wiedergabe, Vervielfaeltigung oder sonstige Nutzung, ganz oder teilweise, ist ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Autors unzulaessig und rechtswidrig.

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