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Schwanger - von Alexander, 11.11.2012
Schwanger

Ungeduldig schaute ich auf die Uhr. Erst halb drei. Quälend langsam krochen die Zeiger im Schneckentempo über das Zifferblatt. Gelangweilt blätterte ich in den dicken Aktenbündeln. Es interessierte mich herzlich wenig, was Herr Müller am Tag X zu Herrn Meier gesagt hatte, ob überhaupt und wenn ja wie, so daß Herr Meier sich genötigt sah, Herrn Müller wegen Beleidigung zu verklagen. Um der Wahrheit zu ihrem Recht zu verhelfen: es interessierte mich eigentlich gar nicht. Die Buchstaben tanzten vor meinen Augen. Warum konnten die Menschen nicht einfach friedlich miteinander auskommen. Ein bißchen weniger an Selbstgerechtigkeit, ein bißchen mehr an Toleranz und alle wären zufrieden. Das Leben könnte so schön sein... Wieder ein Blick zur Uhr: viertel vor drei. Ging die Zeit heute gar nicht mehr vorbei? Unwillig trommelte ich mit den Fingern auf die Schreibtischplatte. Meine Nervosität hatte einen Grund. Und dieser Grund war blond, ca. fünfundzwanzig und hatte die aufregendsten Kurven, die ich je bei einer Frau angetroffen hatte. Zugegeben, manch einer hätte sie als mollig oder gar fett bezeichnet. Auch war ihr Hinterteil sehr groß und sehr prall geraten und sie hatte es auch sicher nicht leicht, eine für ihre gewaltige Oberweite passende Bluse zu finden. Aber ich schwärme nun einmal für dralle Mädchen und ein Busen kann für mich gar nicht groß und dick genug sein. Ziemlich genau vor sechs Wochen war sie mir zum ersten Mal auf meinem Weg durch den Park begegnet. Noch heute ärgerte ich mich über mein dämliches Verhalten. Anstatt sie anzusprechen hatte ich mit offenem Mund auf die beiden Melonen gestarrt, die im Rhythmuss ihrer Schritte auf und ab schwappten. Ganz sicher war sie sich ihrer Wirkung auf Männer bewußt, denn sie senkte nicht verschämt ihren Blick sondern sah mir mit einem etwas spöttischen, fast könnte man sagen aufmunternden Lächeln in die Augen. Und dann war sie vorüber. Ich sah ihr hinterher, bewunderte das aufreizende Spiel der runden Hinterbacken, die ihre enge Jeans zu sprengen drohten und schalt mich in Gedanken den größten Idioten, der auf Gottes weiter Erde herum lief. So eine Gelegenheit würde sich mir nie wieder bieten! Trotzdem war ich am nächsten Tag um die gleiche Zeit im Park und siehe da: meine Traumfrau erschien, lächelte mir zu und ging stolz an mir vorüber, ehe ich auch nur ein Wort an sie richten konnte. Dieses Ritual wiederholte sich Tag für Tag. Allein bei dem Gedanken an eine Konversation wurde mein Mund so trocken, daß ich keine einzige Silbe hervorbrachte. Gestern hatte sie mich zum ersten Mal gegrüßt. Ihr "Hallo" hatte mich beinahe erschreckt, trotz des angenehmen Klangs ihrer Stimme. Die kommende Nacht fand ich keinen Schlaf. Ich wälzte mich in den Kissen von einer Seite auf die andere. Beim nächsten Treffen würde ich sie ansprechen, ganz bestimmt. Nachdem ich diesen Vorsatz gefaßt hatte, fiel ich in einen unruhigen Schlummer.
Drei Uhr. In einer halben Stunde würde ich mich auf den Weg machen. Der Gedanke an die kommende Stunde trieb mir den kalten Schweiß auf die Stirn. Wahrscheinlich würde ich eine Abfuhr bekommen. Eine solche Frau war sicher schon in festen Händen. Geistesabwesend sortierte ich die Akten in den großen Karteischrank. Dann frankierte ich die ausgehende Post. Ich würde sie auf dem Heimweg aufgeben. Damit hatte ich auch einen Vorwand, wenn ich das Büro heute einige Minuten früher verließ.
Ich verzichtete auf den Fahrstuhl und stieg die Treppen hinunter. Meine Gedanken überschlugen sich. Wie würde sie reagieren? Würde sie empört sein, mir eine Ohrfeige verabreichen, oder, was noch schlimmer wäre, mich einfach nur auslachen und dann stehenlassen? Zum nächsten Briefkasten waren es nur wenige Minuten. Ich warf die Briefe ein, überquerte einige Straßen und gelangte schneller, als ich gewünscht hatte, in den Park, der die Altstadt wie ein breiter, grüner Gürtel gegen die moderne City mit ihren riesigen Neubauten aus Stahl und Glas, ihren zahllosen Büros und Geschäften abgrenzte. Es erschien mir wie ein Schritt in eine andere Welt. Vögel zwitscherten im Geäst jahrhunderte alter, mächtiger Bäume und übertönten beinahe den tosenden Lärm der Stadt, der hier nur als monotones Summen zu hören war. Ich folgte dem schmalen Weg, der sich durch eine weite Rasenfläche schlängelte und gelangte zu einem Weiher, an dessen gegenüber gelegenem Ufer ein schmiedeeiserner, grünspanbedeckter Pavillon einsame Wache hielt. Ein leiser Windhauch kräuselte die Wasseroberfläche, auf der ein einzelner Schwan seine Kreise zog. Sonnenstrahlen schimmerten durch das dichte Laub und zauberten ein Muster aus Licht und Schatten auf den Boden. Dann öffnete sich der Weg zu einem Rund, in dessen Mitte die Fontäne eines großen Springbrunnens gut zehn Meter in die Höhe schoß. Ich wandte mich nach rechts, wo der Weg an übermannshohen Buchenhecken vorbei führte, die so angelegt waren, daß sie Abteilungen abgrenzten, in denen lebensgroße Allegorien der vier Jahreszeiten aus weißem Kalkstein in bunt angelegten Blumenbeeten standen. In anderen Nischen luden Bänke den Spaziergänger zu einer kleinen Rast ein. Auf diesem Weg war mir mein Traumbild jeden Tag begegnet und hier hoffte ich, sie auch heute zu treffen. Ich ließ mich auf einem Bänkchen nieder und blinzelte in die Sonne. Kurz vor vier. Die nächste halbe Stunde mußte die Entscheidung bringen. In Gedanken bereitete ich eine Eröffnungsrede vor, um sie gleich wieder zu verwerfen. Ich fand einfach nicht die richtigen Worte. Ein alter Mann schlurfte vorbei und warf mir einen mürrischen Blick zu. Vermutlich war er ärgerlich darüber, daß er seinen angestammten Platz besetzt fand. Er räusperte sich kräftig, spuckte aus und humpelte weiter. Eine junge Mutter schob ihren Kinderwagen. An der Hand führte sie einen kleinen Jungen, der laut quengelte. Er trug einen Eimer mit Schaufel und Förmchen. Wahrscheinlich kamen die beiden von einem der Spielplätze. Gerade als sie an mir vorüber gingen, riß er sich los, blieb stehen und stampfte zornig mit dem Fuß auf den Boden. "Nein, nicht heim", zeterte er, ich will Burg bauen!" Die Mutter sah mich hilflos an und verdrehte die Augen. Dann packte sie ihren Sprößling am Arm und zog ihn mit sich fort. Wieder war es still. Nur die Bienen summten ihr monotones Lied. Ich fing an, ungeduldig zu werden. Wo sie nur blieb? Ausgerechnet heute, wo ich mir fest vorgenommen hatte, sie anzusprechen! Ich blinzelte in die Sonne. In etwa dreihundert Meter Entfernung stand eine Gruppe junger Birken. Bewegte sich dort nicht etwas? Ich beschattete meine Augen mit der Hand. Nein, ich hatte mich nicht getäuscht. Sie kam. Ich erkannte ihren wiegenden Gang und sah die wogenden Brüste. Das lange, blonde Haar schimmerte wie Gold in der Sonne. Das Herz schlug mir bis zum Hals. Und dann hätte ich laut aufschreien können vor Enttäuschung. Ja, sie kam. Aber sie kam nicht allein! Neben ihr schritt ein vielleicht achtzehnjähriger Bengel in ausgelatschten Turnschuhen, groß, ziemlich dick, eine Schirmmütze auf dem Kopf. Sie gingen untergehakt und schienen sich köstlich zu amüsieren, denn sie kicherten und lachten ununterbrochen und schienen mich gar nicht zu beachten. Sie gingen den Weg Richtung Weiher, den ich gekommen war. Wütend schaute ich dem Pärchen nach, bis ich sie nicht mehr sehen konnte. So vertraut wie die beiden miteinander umgingen, war mir klar, was sie beabsichtigten. In der Nähe des Pavillons gab es viele lauschige, von dichtem Gebüsch umgebene Plätzchen, wo sich ein liebestrunkenes Paar völlig ungestört vergnügen konnte. Verflixt, ich hatte ja geahnt, daß es schiefgehen würde. Ich stellte mir vor, was jetzt in einem entlegenen Winkel des Parks geschah und tat etwas, was ich schon lange nicht mehr getan hatte: ich schob meine Hand in die Hosentasche und knetete meine steife Männlichkeit. Es dauerte nicht lange, bis mir Erleichterung zu teil wurde. Als sichtbarer Beweis meiner Entspannung bildete sich ein dunkler Fleck auf meiner Hose, der sich rasch vergrößerte. Während ich noch überlegte, wie ich die Bescherung am besten beseitigen könnte, trat ein Ereignis ein, mit dem ich am wenigsten gerechnet hätte: meine Traumfrau kam zurück, allein.
"Komm morgen wieder her", raunte sie mir zu und rauschte an mir vorbei. Ich war so verdattert, daß ich regungslos sitzen blieb. Wie kam sie dazu, ein Rendezvous mit mir zu vereinbaren! Was mich aber noch mehr überraschte, war ihr Aussehen. Ich hatte ihre hervorstechenden Merkmale ja bereits beschrieben, mich dabei aber zu sehr auf die spezifisch weiblichen Körperformen konzentriert. Zu meiner Verblüffung bemerkte ich erst jetzt den ungeheuer angeschwollenen Bauch, der als dicke, weiße Kugel über den Bund ihrer Jeans quoll. Kein Zweifel, sie war schwanger! Warum nur war mir das nicht schon gleich aufgefallen? Und wieso wollte sie sich mit mir verabreden, wenn sie doch schon vergeben war? Apropos vergeben. Wo war ihr dicker Begleiter abgeblieben? Solche Fragen gingen mir durch den Kopf, als ich mich auf den Heimweg machte.
Still und geheimnisvoll ragte die Silhouette des Pavillons vor mir auf. Die untergehende Sonne spiegelte sich in der glatten Wasserfläche. Hier irgendwo hatten es die beiden miteinander getrieben. Eifersucht keimte in mir auf. Ich kam mir vor wie ein betrogener Ehemann auf der Suche nach dem Beweis für die Untreue seiner Frau. Von einer Lücke zwischen den Fliederbüschen, die den Weg säumten, führte ein Trampelpfad zum Ufer des kleinen Sees. Ohne langes Nachdenken folgte ich ihm. Ich achtete nicht auf die Äste, die mir Gesicht und Arme zerkratzten und stand bald auf einer kleinen Lichtung. Das Gras war plattgedrückt. Hier also hatten sich die beiden Körper fest ineinander verschlungen wollüstig auf dem Boden herum gewälzt. Ich fühlte heißen Zorn in mir aufsteigen, während ich die Stätte ihrer Unzucht betrachtete. Plötzlich stolperte ich über einen Gegenstand. Ich bückte mich und erkannte im schwachen Licht der Abenddämmerung einen Schuh, den offensichtlich jemand achtlos hingeworfen hatte. War das nicht - mit einem Holzstöckchen drehte ich den Latschen hin und her. Tatsächlich. Dieses Ding gehörte dem wohlgenährten Begleiter meiner blonden Sexbombe. Es dauerte nicht lange, dann hatte ich auch sein Pendant gefunden und nicht nur das. Wenige Meter von dem ersten Fundort entfernt lag die Schirmmütze auf der Erde. "Die beiden müssen es ja toll miteinander getrieben haben", dachte ich grimmig und wollte schon den Rückzug antreten, als ich unter einem niederen Busch Hose und Hemd entdeckte. Der Bursche konnte sich doch nicht nackt entfernt haben.
Ich grübelte noch darüber nach, als ich schon zu Hause war. Lange konnte ich nicht einschlafen. Ständig mußte ich an die aufregenden Kurven der Blondine, an ihr seltsames Verhalten und vor allem an das geheimnisvolle Verschwinden ihres Begleiters denken. Und dabei lag die Lösung des Rätsels doch so nahe!
Am nächsten Tag wartete ein riesiger Berg Akten im Büro auf mich und die Zeit verging wie im Flug. Trotzdem saß ich pünktlich zur vereinbarten Zeit auf meiner Bank im Park. Obwohl ich gestern einiges an Körpersäften verloren hatte, stärkte der Gedanke an ein aufregendes Treffen meine Männlichkeit. Ich konnte es kaum erwarten. Unruhig rutschte ich hin und her. Dann stiegen leichte Zweifel in mir auf. Wieso bildete ich mir eigentlich ein, aus uns könnte mehr werden als eine flüchtige Bekanntschaft? Schließlich war sie offensichtlich in festen Händen und vor allem: sie war schwanger. Gerade Letzteres sprach gegen
eine geschlechtliche Betätigung mit einem Fremden, obwohl ich, wenn ich ehrlich bin, die dicken Bäuche äußerst anziehend finde.
"Schön, daß du gekommen bist." Ein Schatten fiel auf mich. Überrascht schaute ich hoch. Vor mir stand meine Traumfrau. Ich schluckte. Meine Kehle war wie zugeschnürt.
"Darf ich mich zu dir setzen?" Bereitwillig rückte ich zur Seite. Ich brachte immer noch kein Wort über die Lippen.
"Sehr gesprächig bist du nicht", lachte sie und ließ sich neben mir nieder. Ich warf einen raschen Blick nach der Seite. Ja, das waren sie, die größten und prallsten Brüste, die ich je gesehen hatte. Es juckte mir in den Fingern. Zu gerne hätte ich sie gründlich abgetastet, gedrückt und geknetet. Aber ich wollte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und mir ihre Zuneigung verscherzen. Schwangere waren psychisch sowieso etwas labil. Schwangere? Jetzt wußte ich, was mich an ihr irritiert hatte. Ihr Bauch schien zwar weich und mollig, war aber bei weitem nicht so aufgebläht, wie ich ihn vom Vortag her in Erinnerung hatte.
"Bist du nicht schwanger?" fragte ich unsicher.
"Schwanger? Wie kommst du denn darauf?"
Sie sah mich an, als zweifelte sie an meinem Verstand.
"Als ich dich gestern gesehen habe, bist du viel dicker gewesen."
"Ach so", sie lachte und ich hatte das komische Gefühl, daß es etwas gekünstelt klang, "wahrscheinlich habe ich nur zu viel in meinen Bauch gestopft."
So richtig mochte ich ihr diese Ausrede nicht abnehmen und daß es sich um eine Ausrede handelte, davon war ich überzeugt. Ich wußte, was ich gesehen hatte. Vermutlich war sie inzwischen beim Frauenarzt gewesen. Nicht, daß ich Abtreibungen gut hieß. Aber wir kannten einander nicht und so stand mir auch nicht zu, ein Urteil über sie zu fällen. Und wenn der Dicke von gestern der Vater war, konnte ich ihre Entscheidung sogar nachvollziehen. Ich rückte näher an sie heran und legte meinen Arm um sie. Sie drückte sich ihrerseits an mich und schob eine Hand unter mein Hemd, um prüfend meinen Bauch zu kneten.
"Du könntest ruhig ein bißchen mehr Speck auf den Rippen vertragen, wenn du mein Schweinchen werden willst. Ich liebe dicke Männer."
Das war mir noch nie von einer Frau gesagt worden. Im Gegenteil. Zeit meines Lebens hatte ich einen Kampf mit der Waage geführt, denn sobald ich meinen Gelüsten nachgab, nahm ich unweigerlich zu.
"Ich habe da was für dich." Aus ihrer Tasche fischte sie eine kleine Tüte.
"Jetzt wird mein Schweinchen gemästet, damit es schön dick und fett wird. Mund auf!"
Ehe ich protestieren konnte, hatte sie mir eine Schokokugel in den Mund gesteckt. Mmmmhhh, schmeckte das gut. Ich schloß die Augen, um mich ganz dem süßen Genuß hinzugeben. So etwas Feines hatte ich in meinem ganzen Leben noch nicht genossen. Ich lutschte und leckte, schmatzte und schleckte und doch dauerte es mindestens eine Viertelstunde, ehe sich das verhältnismäßig kleine Stückchen in meinem Mund aufgelöst hatte. Das konnte nicht mit rechten Dingen zugehen. Doch als ich die Augen wieder öffnete, um nach einer Erklärung zu fragen, war das vollbusige Mädchen verschwunden, der Platz neben mir leer.
Verwirrt saß ich auf der Bank und fragte mich, ob ich die Begegnung nur geträumt hatte. Aber der Schokoladengeschmack auf meiner Zunge war Realität. Und als ich mein Hemd öffnete, sah ich auch die roten Flecke, die ihre forschenden Finger auf meinem Bauch hinterlassen hatten. Während ich noch so da saß und über mein Erlebnis nachdachte, spürte ich plötzlich einen krampfartigen Schmerz in meinen Eingeweiden, der sich zu einem wütenden Hungergefühl steigerte. Kein Wunder, hatte ich doch seit dem Frühstück keine Mahlzeit mehr zu mir genommen.
Seufzend erhob ich mich. Die Sonne stand schon tief am Horizont und zu dieser Jahreszeit wurde es abends empfindlich kühl. Ich beschleunigte meine Schritte.
In der Nähe des Parks gab es eine gemütliche Pizzeria, die ich schon mit diversen Bekanntschaften aufgesucht hatte. Giuseppe, der Kellner, winkte mir freundlich zu.
"Buona sera, Signor Alessandro! Lange nicht mehr gesehen."
Ich nickte ihm zu und setzte mich an ein kleines Tischchen in der Ecke.
"Einen Lambrusco wie immer?"
"Einen Lambrusco und eine extra große Portion Spaghetti, prego, Giuseppe."
Um mir die Wartezeit zu verkürzen, zündete ich mir eine Zigarette an. Vielleicht könnte ich damit den Schokoladengeschmack vertreiben. Da kam mir ein Gedanke.
"Sag mal, Giuseppe", begann ich, als der Ober den Lambrusco kredenzte, "du kennst doch viele Mädchen hier aus dem Viertel."
"Si, si, Signor", erwiderte er eifrig und schaute mich fragend an.
"Ist auch eine dabei mit so großen..." Ich beschrieb eine sehr ausladende kreisförmige Bewegung mit beiden Händen vor meiner Brust.Er dachte einen Augenblick nach und schüttelte dann bedauernd den Kopf. Wenige Minuten später stellte er eine große Schüssel vor mich hin.
"Buono appetito, Signor."
Ich begann, in mich hinein zu schaufeln. Im Nu war der Teller leer.
"Noch eine Portion bitte!"
Giuseppe betrachtete mich mit großen Augen. Auch die anderen Gäste wurden auf mich aufmerksam. Schau nur, wie der frißt!
Ich ließ mich jedoch durch diese Bemerkungen nicht aus der Ruhe bringen und bestellte nochmal und nochmal. Schließlich spannte mein Bauch, daß ich das Gefühl hatte, platzen zu müssen. Trotzdem war ich noch nicht satt. Und den jetzt störenden Schokoladengeschmack hatte ich immer noch im Mund. Erschöpft ließ ich, nachdem ich sechsmal nachbestellt hatte, das Besteck sinken.
"Giuseppe, ruf mir bitte ein Taxi!"
Als ich mich mühsam aufrappelte, gab es einen schnarrenden Laut. Die Naht meiner Hose war gerissen und zur Schadenfreude der Anwesenden drängte mein Hinterteil ins Freie. Geistesgegenwärtig wickelte mich Giuseppe in eine Tischdecke und schob mich zur Tür hinaus, vor der schon eine Droschke wartete, die mich auf dem schnellsten Weg nach Hause brachte.
Nach einer unruhigen Nacht erwachte ich am nächsten Morgen mit schrecklichem Hungergefühl. Ich plünderte den Kühlschrank und stopfte sämtliche Essensreste, derer ich habhaft wurde, in mich hinein. Dann durchforstete ich meinen Kleiderschrank. Nach meiner gestrigen Freßorgie hatte sich ein deutlicher Speckwulst gebildet; keiner meiner maßgeschneiderten Anzüge wollte mehr passen. Schließlich fand ich eine Jeans mit stark dehnbarem Gummibund. Dazu wählte ich ein sehr weites, allerdings auch sehr buntes, Hawaiihemd.
Als ich in dem ungewohnten Outfit in der Kanzlei auftauchte, erntete ich erhebliches Aufsehen, obgleich keiner so taktlos war, eine despektierliche Bemerkung von sich zu geben. Ina, die Chefsekretärin und Claudia, die als Voluntärin meist mit mir zu tun hatte, steckten die Köpfe zusammen und tuschelten, wobei sie vielsagende Blicke auf mich warfen. Ich tat so, als hätte ich nichts bemerkt. Nur gut, daß ich mich nicht näher mit Claudia eingelassen hatte, obgleich sie mir ihre ausgesprochen üppigen Reize regelrecht aufdrängte. Und von Ina hatte ich mich schon vor Jahren getrennt, nachdem sie mir mein damaliger "guter Freund" ausgespannt hatte. Aber seit dem Treffen mit meiner Traumfrau war ich sowieso gegen jegliche andere weiblichen Verlockungen immun. Ich ließ mir einige Akten heraussuchen und verschanzte mich damit in meinem Büro. Vergeblich versuchte ich , mich auf meine Arbeit zu konzentrieren. Immer wieder schweiften die Gedanken zu der Unbekannten, dem geheimnisvollen Verschwinden ihres Begleiters und der unterbrochenen Schwangerschaft. Der Schokogeschmack auf meiner Zunge verstärkte sich. Trotz des reichlichen Frühstücks verspürte ich heftigen Hunger. Deshalb beschloß ich, obwohl ich erst einen kleinen Teil meiner Arbeit erledigt hatte, in einem Restaurant etwas zu essen und auf dem Weg dorthin einen passenden Anzug zu besorgen. In unserer Kantine wollte ich mich vorerst nicht blicken lassen.
"Ich bin dann mal weg." Ina schaute mir über den Bildschirm ihres PC´s erstaunt nach, als ich die Kanzlei verließ.
Nachdem ich drei Portionen in meinem Lieblingsrestaurant verdrückt und meinen Einkauf getätigt hatte, war mir die Lust auf das Büro vergangen. Ein Spaziergang würde jetzt gut tun. Ohne recht zu wissen, wie ich hingekommen war, stand ich plötzlich vor meiner Parkbank. Müde ließ ich mich darauf nieder und bald war ich in der warmen Nachmittagsonne eingeschlafen.
Als ich erwachte, schlug es vom nahen Kirchturm sieben Uhr. Schlaftrunken rappelte ich mich auf. Verflixt! Ich hatte den ganzen Nachmittag verpennt! Ob sie wohl hier gewesen war? Der Schokogeschmack verursachte ein starkes Hungergefühl und erinnerte mich, daß es höchste Zeit für die abendliche Nahrungsaufnahme war.
Giuseppe schien überrascht, mich schon wieder zu sehen. Dienstbeflissen rückte er einen Stuhl zurecht.
"Spaghetti," sagte ich kurz, "eine große Schüssel Spaghetti!"
"Spaghetti. Si, Signor Alessandro."
Mein Verhalten schien den guten Giuseppe ein wenig zu irritieren. Ganz entgegen seiner Gewohnheit stellte er wortlos einen großen Topf vor mich hin. Vermutlich hatte ich ihn mit meiner schroffen Art beleidigt. Nach dem Essen gönnte ich mir eine Zigarette. Der Geschmack nach Schokolade, den ich seit jenem denkwürdigen Nachmittag im Mund hatte, war nach den Mahlzeiten schwächer, aber nie ganz abgeklungen. Selbst der Knoblauch, der im Ristorante Milano in fast allen Speisen reichlich vorhanden war, konnte ihn nicht völlig übertünchen. Immer, wenn er sich verstärkte, trat ein so starker Hunger auf, daß jeder Widerstand zwecklos war. Und bei den Mengen, die ich mir einverleibte, konnte man meine Nahrungsaufnahme nicht anders als Fressen bezeichnen.
Am nächsten Morgen rief ich in der Kanzlei an und meldete mich krank. Ina wünschte mir gute Besserung wobei ihre Stimme sehr besorgt klang. Dann beschaffte ich mir alles, was für ein ordentliches Frühstück nötig war. Nach einer kurzen Pause machte ich mich auf den Weg zum Park. Ich setzte mich in die Sonne und steckte eine Zigarette an, um nicht wieder einzuschlafen. Aber ich wartete umsonst. Sie kam nicht.
Sie kam auch nicht am nächsten Tag und auch nicht am übernächsten.
Mein neues Eßverhalten blieb nicht ohne Folgen. Mein Körper veränderte sich. Ich wurde dicker und dicker. Sooft ich mir neue, größere Hosen kaufte, am nächste Tag schon quoll mein Bauch erneut über den Hosenbund. Die Zahl der Speckwülste nahm zu. An meinem Arbeitsplatz ließ ich mich nicht mehr sehen, seitdem ich von Ina, meiner ehemaligen Freundin, und Claudia erheblich gedemütigt worden war. Ich hatte Unterlagen vergessen und war unerwartet im Büro aufgetaucht. Bei meinem Anblick hatten die beiden gestutzt und die Hand vor den Mund gehalten, um nicht laut los zu lachen. Sie flüsterten kichernd miteinander und ich hörte Wortfetzen wie "fette Sau, Zeit zum Schlachten". Als ich mich verabschiedete, machte Claudia "oink, oink" und Ina formte den Mund zu einer Schnute und grunzte wie eine Sau. Wenn ich nicht gerade Essen in mich hinein stopfte, saß ich auf meiner Bank. Die Sonne tat mir gut. Ich quoll in der Wärme regelrecht auf wie ein Hefeteig - und fühlte mich auch so.
So vergingen Tage und Wochen. Als ich an einem sonnigen Augustmorgen erwachte, war der Schokoladegeschmack nicht mehr da. Ich hatte mich inzwischen so sehr an ihn gewöhnt, daß mich dieser Verlust erheblich beunruhigte. Verwirrt machte ich mich auf meinen Weg zum Park. Und wer saß da auf meiner Bank und schien nur auf mich zu warten?
"Schön, daß du endlich kommst, ich habe schon seit Stunden auf dich gewartet. Aber die Warterei hat sich gelohnt. Laß dich mal ansehen."
Sie strich mit der Hand über meinen Bauch. Dann betastete sie prüfend mein Hinterteil.
"Toll, wie schön dick du geworden bist!"
Ich wußte nicht recht, wie ich mich verhalten oder was ich sagen sollte. Ihr Benehmen berührte mich irgendwie unangenehm. Ich kam mir vor, wie ein Mastschwein auf einer Viehauktion. So stand ich einfach nur vor ihr und starrte sie blöde an. Sie trug knallenge Jeans, die den prallen Po und die strammen Schenkel stark betonten. Und bei der Furche im Schritt konnte es sich nur um ihr gierendes Geschlecht handeln, das den dünnen Stoff einzusaugen schien. Mit Genugtuung bemerkte ich den dunkeln Fleck, der zusehends größer wurde. Mein gemästeter Körper schien sie also tatsächlich sexuell zu erregen. Und jetzt nahm ich auch den feinen Geruch nach Banane und Vanille wahr, den ihre Lustgrotte verströmte. Ich blähte die Nasenflügel und sog begierig den betörenden Duft tief in mich ein. Ich genoß seine berauschende Wirkung, die mir jeglichen Willen zum Widerstand raubte und mich völlig wehrlos machte. Ich fühlte, wie ich unter ihren Händen wie Wachs dahin schmolz. Hilflos stand ich vor ihr und wartete, was mit mir geschehen würde.
"Jetzt suchen wir uns erst einmal einen gemütlichen Platz, wo uns niemand stört."
Sie nahm meine Hand und zog mich mit sich fort. Wie im Traum folgte ich ihr. Gleich würden meine größten Wünsche wahr werden, gleich würde ich ihren herrlich üppigen Körper nackt bewundern, ihre Liebesäpfel oder besser: Liebesmelonen nach Herzenslust kneten und walken können! Und schließlich würde ich in sie eindringen und in ihr zerfließen. Meine Männlichkeit versteifte sich und bildete eine ansehnliche Beule in der Hose. Bald gelangten wir an die Stelle, wo ich damals die Kleidung ihres Freundes gefunden hatte. Sie blieb stehen. Wir waren am Ziel.
"Das brauchst du jetzt nicht mehr", lachte sie, während sie mich aus Hemd und Hose pellte und meine Kleidung achtlos in die Büsche warf. Dann schlüpfte auch sie aus ihrer Jeans und knöpfte die Bluse auf. Die mühsam gebändigten, gigantischen Brüste quollen durch nichts mehr gehindert ins Freie und schaukelten träge hin und her. Ich konnte mich nicht satt sehen.
"Das gefällt dir wohl, du geiles Schweinchen", kicherte sie und wippte provozierend mit den Lustbällen. "Ich habe aber noch viel mehr zu bieten. Runter mit dir auf die Knie."
War es der gebieterische Ton ihrer Stimme, war es das kalte Leuchten in ihren Augen oder der berauschende Geruch ihrer Weiblichkeit - sosehr ich mich dagegen wehrte, es zog mich förmlich vor ihr auf den Boden. Sie bückte sich zu mir nieder und knetete roh meine Pobacken.
"Fett genug bist du schon, jetzt mache ich ein richtiges Schwein aus dir."
Sie riß eine Gerte von einem Haselnußstrauch und strich damit über meinen ganzen Körper. Dabei murmelte sie undeutliche Sätze vor sich hin. Das ging dann doch ein wenig zu weit. Normalerweise wäre ich aufgestanden, hätte mich angezogen und hätte die Dame mit einem passenden Spruch ihrem Schicksal überlassen. Aber irgend etwas hinderte mich daran. Wie wohl Claudia und vor allem Ina reagieren würden, wenn sie mich in dieser Lage sehen könnten. Aber seltsam! Anstelle von Scham fühlte ich plötzlich ein unendliches Lustgefühl, ja, tierische Geilheit und Wollust. Ich dachte an Circe, jene Zauberin aus der griechischen Mythologie, die bekanntlich auch Männer in Schweine verwandelt hatte. Und jetzt kroch ich auf allen Vieren vor meiner vollbusigen Circe auf der Erde umher und quiekte wie ein Schwein. Sie hielt immer noch den Stecken in der Hand und stand mit gespreizten Beinen über mir.
"Ja, grunze, du Sau, grunze laut", befahl sie höhnisch und hieb mit der Gerte auf mein Hinterteil. Der Geruch ihrer Geilheit wurde stärker und stärker und benebelte meine Sinne. Ich richtete mich auf und begann, an ihrem Honigtopf zu lecken. Sie stöhnte laut und drückte mein Gesicht zwischen die Schamlippen. Dann ließ sie sich langsam auf den Rücken fallen.
"Du bist ein so leckeres Schweinchen, daß ich dich verschlingen werde, am Stück, gleich roh, ohne dich vorher zu braten."
Sie preßte meinen Kopf fest auf ihre Scham und schloß die Schenkel um meinen Hals. Ich fühlte, wie ich von dem Sog ihres kochenden Schlundes ergriffen und unerbittlich in die Tiefe gezogen wurde.
"Ich fresse dich", keuchte sie mit lustverzerrtem Gesicht, "ich fresse dich bei lebendigem Leib."
Das war kein Spaß mehr, das war Ernst, tödlicher Ernst! Mit einem Mal wurde mir bewußt, was mit dem dicken Bengel geschehen war. Und mir blühte jetzt das gleiche Schicksal! Ich versuchte zu schreien, brachte aber nur ein undeutliches Stammeln über die Lippen. Sofort füllte sich mein Mund mit ihrem Liebessaft. Ich zappelte, versuchte, mich mit den Armen abzustützen, vergeblich. Unaufhaltsam glitt ich in sie hinein, wie ein riesiger Phallus, hinein in die dunkle, weiche Höhle ihres Leibes. In der Tat fühlte ich mich wie ein lebender Penis, mit dem Unterschied, daß ein solcher nach Beendigung seiner biologischen Aufgabe, sprich nach der Ejakulation, wieder aus der Lusthöhle herausrutschte. Mir dagegen war ein anderes Los beschieden. Der schleimige Gang war eine Einbahnstraße an einen Ort, von dem es für mich kein Zurück gab. Tiefer und tiefer ging es hinein, hinein in die unheimliche, feuchtwarme Dunkelheit. Stück für Stück verschwand ich in ihrer Vulva wie in dem zahnlosen, schlürfenden Maul eines gefräßigen Ungeheuers. Glaubte ich noch am Anfang, daß anotomische Verhältnisse dem "großen Fressen" Einhalt gebieten würden, so mußte ich mich nun eines anderen belehren lassen. Ihr dehnbarer Bauch ging auf wie Hefeteig in der Wärme. Er wölbte sich in die Höhe, quoll nach allen Seiten auseinander und blähte sich auf zu einer Kugel, die wuchs und wuchs, bis sie eine gigantische Größe erreicht hatte. Die weiche Schleimhaut ihrer Gebärmutter hüllte mich wie ein Mantel ein. Peristaltische Wellen liefen über das muskulöse Hohlorgan, erst in größeren, dann in immer kürzeren Abständen. Es tat gut, so am ganzen Körper sachte durchgeknetet zu werden. Auch meiner Wirtin schien es zu gefallen. Sie stöhnte und wälzte sich wollüstig von einer Seite auf die andere, wobei der riesige Bauch ihren Bewegungsumfang allerdings erheblich einschränkte. Durch die Uteruskontraktionen wurde ich wie eine Schnecke zusammengerollt. Die gleichförmigen Bewegungen und auch die chemische Wirkung ihres Lustschleims machten meine Körpersubstanzen weich und biegsam. Bis auf eine Ausnahme: mein Glied hatte nichts von seiner Härte verloren und verursachte dadurch ein äußerst unangenehmes Druckgefühl. Ich wand und drehte mich so gut es mir in meinem engen Gefängnis möglich war. Plötzlich ließ der Druck nach. Mit einem Seufzer der Erleichterung stellte ich fest, daß mein Penis zufällig an die Öffnung des Muttermundes geraten war und nun durch die Scheide in die Freiheit drängte. Das Mädchen stieß einen lauten Überraschungsruf aus, als sich mein Glied in der verkehrten Richtung seinen Weg nach draußen bahnte. Schade! Zu gerne hätte ich gesehen, wie mein Glied dick und steif zwischen ihren Schamlippen in die Höhe ragte. Sie erholte sich schnell von ihrer Verblüffung. Ich fühlte, wie sie ihn packte und gefühlvoll mit der Hand bearbeitete. Eines mußte man ihr lassen: Sie hatte Routine. Und so dauerte es gar nicht lange, bis ich in hohem Bogen abspritzte. Sie molk den letzten Tropfen aus meinem schnell erschlaffenden Penis, zog ihn lachend in die Länge, ließ los und schwupp schnellte er in ihren Bauch zurück. Die Fremdmasturbation hatte ihre Libido merklich angeregt. Die Kontraktionen ihrer Gebärmutter folgten nun unmittelbar aufeinander und nahmen an Intensität ständig zu. Ich wurde durchgewalkt, gedrückt, gerollt und bearbeitet wie Teig in einer Knetmaschine. Ich hörte sie heftig keuchen. Noch einmal schüttelte mich ein nicht endend wollender Orgasmus. Dann schwanden mir die Sinne.
Zufrieden strich sie mit der Hand über den zu einer gewaltigen Kugel aufgeblasenen Leib und fühlte mit großem Vergnügen, wie ich mich in ihr bewegte. Um ihre Lippen spielte ein triumphierendes Lächeln. Sie war wieder schwanger...



©2012 by Alexander. Jegliche Wiedergabe, Vervielfaeltigung oder sonstige Nutzung, ganz oder teilweise, ist ohne vorherige schriftliche Genehmigung des Autors unzulaessig und rechtswidrig.

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