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Das Geheimnis von Aabatyron Buch 3 Kapitel 15/05 - von Aabatyron, 30.08.2008
Das Geheimnis von Aabatyron Buch 3

Kapitel 15/03 Unendlichkeit der Zeit
(Fortsetzung)

Langsam erholte sich sein Körper wieder von dem Angriff dieser unbekannten Abwehrwaffe. Erst jetzt wurde er sich bewußt, dass dieses seltsame Gefühl, müde zu werden, schon wenige Meter nach dem Betreten des Eingangportals angefangen hatte. Irgendwie aber mußte es doch einen Zugang zu dieser unterirdischen Zentralrechneranlage geben. Aber klar – die Zuleitungen zu den Antennen – die mußten doch zwangsläufig in die unterirdische Anlage führen. Die Leitungen in dem Drehturm waren in Kabelschächten verlegt, da konnte nicht einmal eine Ratte durchkriechen – unmöglich, für einen Menschen über diese Kanäle in die Anlage zu gelangen wo diese Kabelkanäle endeten.
Für einen Menschen war es wohl völlig unmöglich – nicht für einen Körper aber, der jede beliebige Form und jeden beliebigen Zustand annehmen konnte. Vermutlich hätte sich selbst Christina gewundert, wenn sie gesehen hätte, wie eine Schlange aus reiner Energie in den Kabelkanal kroch – aber es war für Alexander die einzigste Möglichkeit, vielleicht an dem unheimlichen Kraftfeld vorbeizukommen, das seinem Körper langsam jegliche Energie entzog. Diesesmal darauf vorbereitet, wieder „müde“ zu werden, trat er den Weg durch den Kabelkanal nach unten in die Zentralrechneranlage an.
Offensichtlich hatten die Erbauer dieser Anlage wirklich nicht damit gerechnet, dass ein Eindringling diesen Weg des illegalen Zugangs wählen würde – es erfolgte keinerlei Abwehrreaktion dieser seltsamen Kraftfelder wie zuvor. Unten angekommen, stand Alexander in einem großen Raum, der mit Technik vollgestopft war bis in jeden kleinsten Winkel. Von hier aus wurde also das Geschick vieler Millionen Qwuaahls, die in den bionischen Körpern steckten, gelenkt und gesteuert. Es gab Grafiken, auf den man sehen konnte, wer im Moment gerade in der „Regenerationsklinik“ neue Ersatzorgane bekam, die Anzahl eintreffender neuer Spender war astronomisch hoch, Anzahl derer, die von dem Übergangslager des Gefängnisturmes in die Organbanken verschleppt wurden, Restverwertung in der Nahrungsmittelfabrik, freiwerdende bionische Körper der Qwuaahls, deren Gehirne aufgrund des Alters oder sonstiger „Schädigungen“ nicht mehr funktionsfähig waren und ..und...und.
Alexander hatte nie zuvor so eine detaillierte Dokumentation des Schreckens gesehen. Hier unten hatte man offensichtlich nie mit einem Eindringling gerechnet - es gab deshalb auch keinerlei weiteren Abwehrreaktionen. Alexander versuchte durch Abruf weiterer Daten Aufschluß darüber zu bekommen, welche Abwehrkräfte ihn zuvor in dem Zugangsschacht fast ums Leben gebracht hatten. Die detaillierten Baupläne verrieten endlich das Geheimnis dieser Kräfte. Der gesamte Zugangsschacht war umgeben von diesen Drafftkristallen – sie hatten praktisch jedem der versuchte, sich Zugang zu verschaffen, sämtliche Lebensenergien entzogen. Trotz allem mußte es möglich sein. Diese Wirkung zu neutralisieren – warum auch hätte man sonst diesen Schacht gebaut wenn niemals jemand durch ihn nach unten steigen konnte. Das ganze ergab keinen logischen Sinn. Ausserdem fiel Alexander auf, dass dieser Raum seltsamerweise aussah, als ob sich ab und zu jemand in ihm zu schaffen gemacht hätte – die deutlichen Spuren auf dem Boden verrieten, dass er recht hatte. Diese Spuren führten in einen Nebenraum – der sich überraschenderweise als eine Art Kleiderkammer entpuppte. Die ganze Sache wurde immer rätselhafter. Im Hintergrund dieses Raumes war eine Tür mit demselben Codeschloss wie auf der Planetenoberfläche am Eingang des Schachtes. Alexander hatte vorher den Bauplan dieser Anlage gesehen – ja, diese Türe führte eindeutig in den Zugangsschacht. Also gab es doch zumindest ein Wesen, das den Schacht unbeschadet begehen konnte ohne von den Kräften der Drafftkristalle ausgezehrt zu werden.
Diese Anzüge – drei Stück – waren so groß, dass so ein Dreimeterriese von den Qwuaahls-Bionikkörpern bequem hineinpasste. Der Anzug konnte eigentlich nur dazu dienen, den Träger vor den Strahlen der Drafftkristalle zu schützen. Alexander nahm einen der Anzüge aus der Halterung und versuchte, ihn zu analysieren. Der Anzug war so schwer, dass man fast glauben konnte, dass seine dicke Auffütterung mit Steinen gefüllt war. Nicht mit Steinen war die Auffütterung gefüllt – sondern mit vielen Kristallnadeln der Drafftkristalle. Das war also das Geheimnis: Eigentlich einfach und simpel. Die Kristallnadeln der Drafftkristalle neutralisierten die Wirkung der um den Zugangsschacht angebrachten Drafftkristalle und der Träger des Anzugs konnte sich unbeschadet in deren Kraftfeld bewegen. Raffiniert aber äusserst effektiv und wirksam. Dieser Anzug war praktisch wie ein faradaischer Käfig. Jetzt nachdem Alexander dieses Geheimnis kannte, wollte er natürlich wissen, wer sich an den Anlagen zu schaffen machte, und vor allen Dingen warum.
Der Abruf der geschichtlichen Bibliotheken benötigte seine Zeit, aber die Informationen, die Alexander dort gewinnen konnte, waren mehr als überraschend und aufschlussreich.
Die Anfangsentwicklung des Volkes der Qwuaahls hatte er ja schon von Reegnamzoon ausführlich erfahren. Allerdings hatte der Fehlschlag, künstliche Organe herzustellen, die Wissenschaftler nicht abgehalten, ihre Versuche trotzdem weiterzuführen. Während das normale Volk der Meinung war, dass es keine Möglichkeit gab, so etwas technisch zu bewerkstelligen und sie deshalb Unsummen für natürliche Organe bezahlten, hatten die Wissenschaftler bereits eine Methode entdeckt, biologisches Gewebe künstlich zu züchten und daraus die benötigten Organe zu formen. Als der namhafteste der Wissenschaftler durch einen Unfall gezwungen war, sein Gehirn auch in eines dieser bionischen Maschinenkörper verpflanzen zu lassen, entschied er sich kurzerhand, den Versuch zu wagen, sein Gehirn in einen vollkommen neuartigen synthetischen Körper aus einer speziell gezüchteten Biomasse einsetzen zu lassen. Dies war der erste Prototyp von einer völlig neuartigen Struktur mit der dreifachen Anzahl DNS-Informationsketten und einer weit höheren Elementzusammensetzung wie das natürliche Gewebe eines Qwuaahls. Der Versuch schien gelungen. Das Gehirn zeigte keinerlei Abstoßreaktionen auf das neue künstliche Blut – im Gegenteil – die Kreativität des Geistes schien um mehrere Potenzen gewachsen zu sein. Dieser Körper hatte ungeahnte Kräfte und war praktisch unzerstörbar. Das einzigste, was ihm schadete, war die Einwirkung der Strahlung von Drafftkristallen. Nach einem routinemäßigen Check kam die Überraschung für alle Wissenschaftler. Nicht nur, dass dieser neue Körper hervorragende Eigenschaften besaß, und absolut keine der zuvor befürchteten Abwehrreaktionen eingetreten waren – im Gegenteil war die Gehirnsubstanz inzwischen fast auf das doppelte angewachsen. Da der Wissenschaftler zuvor schon für seine Exzentrizität und Launenhaftigkeit bekannt war, bemerkte so gut wie keiner die drastischen Veränderungen, die in der Psyche des Wissenschaftlers stattfanden. Eine erneute Untersuchung zeigte, dass die Gehirnsubstanz weiter gewachsen war, aber die Substanz des ursprünglichen Gehirns immer weiter abgebaut und abgestoßen wurde. Nach zwei Jahren war dieser Körper nur noch mit einem „synthetischen“ Gehirn ausgestattet, das mit einer allen überlegenen Intelligenz ausgerüstet schien. Leider besaß der neue Geist auch einen nie zuvor gekannten Machthunger und die Gier alles nach seinen Regeln bestimmen zu wollen. Wer nicht spurte, wurde unbarmherzig bestraft. Dieser Geist war es auch, der die Zentralüberwachung einführte. Das Geheimnis, einen völlig synthetischen Körper funktionsfähig herstellen zu können blieb ein Geheimnis des Erfinders – er konnte keine ebenbürtige Existenz neben sich dulden. Er war praktisch dazu auserlesen, Herrscher über die Ewigkeit der Zeit zu sein und das Geschick eines Volkes lenken und steuern zu können. Die Qwuaahls in ihren stählernen Körpern waren praktisch wie Marionetten seine „Spielfiguren“ mit denen er tun und lassen konnte, was er wollte.
Alexander grauste es bei dem Gedanken daran, dass ein einziger eines Volkes nur um für die Ewigkeit zu überleben so viel Leid über sein Volk und viele andere Spezies gebracht hatte. Wenn er sich vorstellte, in einem stählernen Körper eingesperrt zu sein, und entgegen dem eigenen Gewissen solche Dinge ausführen zu müssen wie es die Qwuaahls mit den vielen armen gefangenen Wesen taten – das war mehr als grausam.
Leider gab die Bibliothek keinerlei Aufschluss darüber, wo er diesen „synthetischen“ Schreckensherrscher finden konnte. Auf jeden Fall änderte er zuerst einmal nach diesen Erkenntnissen alle Basisprogramme der Zentralrechnereinheit, dass die roboterartig gesteuerten Qwuaahls nicht mehr auf die anderen Lebewesen schossen. Die nächste Programmänderung galt den Organbanken – der sofortige Stopp aller Aktivitäten würde jede weitere Organverpflanzung verhindern. Die Umprogrammierung der Nahrungsmittelfabrik auf die Produktion rein synthetischer Nahrung war mit dieser Technologie sehr aufwändig – aber machbar.
Fast hätte Alexander aufgrund seiner Geschäftigkeit nicht bemerkt, dass seine Aktivitäten in den Grundprogrammen der Zentralrechnereinheit einen Alarm ausgelöst hatten und er jetzt nicht mehr nach diesem synthetischen „Superqwuaahl“ suchen mußte – der war nämlich bereits auf dem Weg zu ihm. Als alle Programme gespeichert waren, gab Alexander noch einen Code ein, der bei einem weiteren Zugriff sämtliche Daten sofort unwiederbringlich löschen, und alle Energieanbindungsstellen des Rechners zerstören würde.
Diese Anzüge mußte er noch entfernen. Wenn der Qwuaahltyrann schon auf dem Weg zu ihm hier unten war, würde er ihm einen gebührenden Empfang bereiten. Alexander hatte schon einen Plan, wie er dieses Monster „kaltstellen“ konnte. Die Splitter der Drafftkristalle waren schnell aus den Anzügen entfernt. Aus dem Kabelkanal, der noch tiefer in die Energiezentrale führte, konnte sie nicht einmal mehr ein Zauberer herausholen. Es war höchste Zeit – der Bewegungsmelder des Rechners meldete, dass sich im Zugangsschacht zur Zentralrechnereinheit ein Qwuaahl auf dem Weg nach unten befand. Alexander brauchte erst gar nicht zu rätseln, wer ihm da einen Besuch abstatten wollte. Der oberste selbsternannte „Diktator“ der stählernen Qwuaahlsarmee war höchstpersönlich auf dem Weg in die Station der Zentralrechnereinheit – natürlich mit dem Schutzanzug der mit den Drafftkristallen ausgepolstert war. Da Alexander jede beliebige Körperstruktur und Form annehmen konnte, wählte er genau die gleiche Form wie die des Qwuaahls – nur ein klein wenig größer.

Sorr war seit über 1200 Jahren uneingeschränkter Herrscher über das Volk der Qwuaahls. Ein Wissenschaftler hatte seinen Körper geschaffen um darin sein Gehirn einbetten zu lassen. Dieses Gehirn besaß wenig Intelligenz und hatte den Körper sehr stümperhaft hergestellt. Also entschied Sorr, das lästige schwache Gehirn zu absorbieren und dann seinen Körper zu optimieren. Diese dummen Qwuaahls waren sehr primitiv und zu fast nichts nütze. Aber immerhin konnte sich Sorr mit ihnen durch allerlei Spielchen die Zeit vertreiben. Es war schon leidig – immer mußten diese nichtsnutzigen Qwuaahls „repariert“ werden und keiner von ihnen war in der Lage, sich mit seinem Intellekt zu messen. Dann entdeckte Sorr die Eigenschaft der Drafftkristalle, Materie dimensional versetzen zu können. Jetzt machte das Dasein erst richtig Spaß – viele der eingefangenen Wesen waren intelligenter und stärker als die Qwuaahls. Sorr lies eine großen Gefängnisturm bauen, in dem er alle gefangenen Individuen einsperrte um zu testen, welche er von ihnen auswählen konnte, mit ihm zu kämpfen. Dass er natürlich bei allen Kämpfen Sieger blieb, wußte er eigentlich schon im Voraus. Wenn er manchmal ein besonders intelligentes Exemplar erwischen konnte, lies er dessen Gehirn in einen der bionischen Körper der Qwuaahls einsetzen – das nutzlose Qwuaahlsgehirn war eine willkommenen Masse für die Nahrungsmittelfabrik. Sein Zentralrechner sorgte immer dafür, dass es keinen Aufstand unter den „Robotern“ gab. Viel hatten es schon auf die raffinierteste Art und Weise probiert, aus dem Gefängnis zu entfliehen – bisher aber war noch keinem letztendlich ein Erfolg beschieden gewesen. Dann dieser Alarm – ausgerechnet von einer Gefängniseinheit, in dem eine Spezies gefangen war, die nur der Nahrungsmittelfabrik dienen konnte. Anscheinend hatte sich bei dieser Spezies ein Körperwandler versteckt der jetzt durch den Nahrungsmittelgang versuchte zu fliehen. Das war ein schönes Spiel – zehn Meter – allerhöchstens – weiter würde dieser Körperwandler nicht kommen – dann würden seine Einzelteile in dem Gang liegen. Die Laserwaffen waren sehr effektiv und wirksam. Die zertrennten alles, was ihnen in die Quere kam. Die nächste Meldung war allerdings verblüffend. Dieser Körperwandler hatte in dem Versorgungsraum seine Wachen überwältigt und war danach geflohen. Endlich hatte er anscheinend einen ebenbürtigen Gegner gefunden. Sofort gab er Order, diesen wehrhaften Körperwandler zu ihm zu bringen. Sie mußten nicht einmal sonderlich nach ihm suchen. Er tauchte freiwillig in einer der Regenerationskliniken auf um dort ein anderes Wesen zu befreien, das auch im gleichen Raum mit ihm zuvor gefangen gewesen war. Der war richtig gut dieser Körperwandler – der hatte es sogar fertiggebracht, alle Wachen der Regenerationsklinik zu neutralisieren. Den mußte er unbedingt zu fassen kriegen – endlich ein Wesen, das vermutlich nicht schon in den ersten paar Sekunden reif für die Nahrungsmittelfabrik war. Dann kam die Meldung, dass er nicht mehr zu orten war. Sorr gab den Befehl, dass der Körperwandler spätestens bis zum Abend gefangen sein mußte – sonst würde es drastische Bestrafungen für das dumme Wachpersonal geben.
Die Suche konnten sich die Wachen allerdings sparen. Der Körperwandler war in der Nähe der Antennenanlagen der Zentralrechnerstation aufgetaucht und anschließend in dem Einstiegsschacht verschwunden. Sorr war einerseits erfreut, so einen intelligenten Gegner gefunden zu haben – bis jetzt hatte noch nie jemand es fertiggebracht seinen Zahlencode zu knacken – anderseits war er enttäuscht darüber, dass dieser Fremde in die tödliche Falle der Drafftkristallstrahlung getappt war. Sehr schade – mit diesem Wesen hätte er gerne einen Zweikampf ausgefochten. Missmutig ließ er seine Wut über den entgangenen Zweikampf an einem seiner „Diener“ aus. Weil der gerade den Raum ohne Aufforderung betreten hatte bekam er von der Faust des Herrschers einen Schlag auf den Brustpanzer, der die sechs Zentimeter dicke Stahlplatte zerschmetterte wie eine dünne Glasscheibe und die dahinterliegende Steuereinheit für die Bionikfunktionen in Rauch und Flammen aufgehen lies. Sofort kamen zwei andere Diener, die den „Müll“ abräumen mußten.
Er mußte unbedingt herausfinden, von welchen Planetensystem dieser Körperwandler gekommen war. Seine Überlegung wurde von einem weiteren Alarm unterbrochen – das konnte doch nicht wahr sein. Wie um alles in der Welt konnte dieser Körperwandler die Strahlung der Drafftkristalle überlebt haben. Dass er es konnte, bewies seine Anwesenheit in der Zentralrechnereinheit tief unter der Erde. Jetzt war aus dem Spiel Ernst geworden – diese Kreatur musste schnellstens vernichtet werden, bevor es ihr gelang, an seinen „Programmen“ herumzuspielen.
Sorr war sich sicher, den Körperwandler mit seinen Kräften zerquetschen zu können – egal was auch immer dieser für eine Körperform angenommen hatte. Schnell zwängte er sich in seinen Schutzanzug um die, auch für ihn, tödlichen Strahlen der Drafftkristallummantelung des Einstiegschachtes neutralisieren zu können. Unten angekommen sah er sich zum erstenmal seinem „Gegner“ direkt gegenüber. Imposant – der hatte fast erwartungsgemäß eine Körperform gewählt, die den Qwuaahls in ihren bionischen Körpern sehr nahe kam. Ja er hatte anscheinend sogar den fatalen Fehler gemacht, mit seiner Größe Angst hervorrufen zu wollen. Sorr hatte schon oft mit Körperwandlern zu tun gehabt – je größer sie eine Körperform wählten, umso mehr kostete es sie Kraft und Anstrengung, diese Form beizubehalten. Dies war sehr oft entscheidend, einen Kampf gegen einen Körperwandler schnell gewinnen zu können. Hätte er in diesem Moment gewußt, wie sehr er sich diesesmal täuschte, vermutlich hätte er sofort die Flucht angetreten, solange er noch konnte.
Als sich die Türe zu dem Raum der Zentralrechnereinheit öffnete stand ein Dreimeterriese von der Rasse der Qwuaahls vor Alexander. Allerdings erkannte Alexander sofort, dass dessen Körper nicht aus der bekannten Metallpanzerung bestand, sondern aus einem Gewebe ähnlich dem Biometall, zu dessen Wandlung bisher nur die Trinos die Fähigkeit besaßen. Er selbst hatte eine Körperzustandsform gewählt, die ebenfalls der eines Körpers mit den Biometalleigenschaften entsprach. Allerdings gab es noch einen entscheidenden Unterschied: Die Energiezustandsform erlaubte es ihm, bei Berührung von jedem Organismus psionische Energien abführen zu können – das machte seinen Körper praktisch unverwundbar.
Der Qwuaahl ging ohne Vorwarnung sofort zum Angriff über. Hatte er allerdings gedacht, Alexander mit nur einem einzigen Schlag seiner Fäuste zu Boden schicken und ausser Gefecht setzen zu können, so wurde er jetzt davon mehr als überrascht, dass sich dieser angebliche Körperwandler nicht nur absolut nicht von seinem Angriff beeindruckt fühlte, sondern ihn mühelos ohne große Kraftanstrengung in die andere Ecke des Raumes beförderte. Die Erkenntnis, diesen Körperwandler völlig unterschätzt zu haben kam viel zu spät. Seltsam war nur, dass ihn dieser Körperwandler – oder was sonst auch dies für ein Geschöpf war – nicht versuchte zu töten, sondern nur daran hinderte, die Flucht anzutreten um den Raum wieder zu verlassen. Bei der nächsten Kontaktierung fehlte die eine Hälfte seines Schutzanzuges – ungeschickt hatte der Körperwandler nur seinen Anzug zu fassen bekommen anstatt seinen Körper zu erwischen. Nach zwei weiteren „erfolglosen“ Angriffen dieses Körperwandlerwesens hatte der Qwuaahl seinen gesamten Schutzanzug eingebüßt. Die Drafftkristalle lagen im gesamten Raum verstreut und der Anzug selbst war total zerfetzt worden. Die automatische Reinigungsvorrichtung hatte sich aktiviert und beseitigte die Überreste des Kampfes während die beiden Gegner sich aufmerksam belauerten. Alexander wußte, dass der Qwuaahl nur auf eine Gelegenheit wartete, ihn angreifen zu können. Er selbst hatte seinen Plan, wie er den Qwuaahl für seine Taten bestrafen konnte, bereits ausgeführt. Mit der Vernichtung des Schutzanzuges, den der Qwuaahl getragen hatte, war diesem die Rückkehr auf die Planetenoberfläche für immer abgeschnitten. Dass die anderen drei Anzüge ebenfalls unbrauchbar waren, würde er bestimmt noch früh genug entdecken. Die Programme konnte er auch nicht mehr manipulieren ohne dass alles zerstört wurde. Der Qwuaahl hatte jetzt buchstäblich für alle Ewigkeit die Zeit, in seiner eigenen Schreckenszentrale über seine Taten nachzudenken. Alexander wandelte seinen Körper in eine Halbenergieform zurück um den Rückweg durch den Kabelkanal der Antennenleitung anzutreten. Jetzt sah der Qwuaahl seine Chance, den Gegner bezwingen zu können. So ein kleiner zierlicher Körper hatte bestimmt keine besonderen Kräfte – den würde er zermalmen und ihm alle Knochen brechen. Blitzschnell sprang er auf Alexander zu und versuchte mit seinen sechs Armen den Körper von Alexander zu umfassen. Ein nie zuvor gekannter Schmerz breitete sich in all seinen Armen aus. Das Gefühl verbrennen zu müssen hatte ihn nicht getrügt. Überall dort, wo er den Körper dieses Fremdlings berührt hatte zeugten die noch rauchenden Brandstellen davon, dass tatsächlich Teile seiner Biostruktur vernichtet worden waren. Er kannte zwar das Gefühl nicht, das bei ihm plötzlich aufkam – die Menschen hätten es mit Sicherheit als Panik bezeichnet. Als dieser Fremdling ein paar Schritte auf ihn zuging, machte er automatisch ein paar Schritte rückwärts. Diesen Gegner hätte er gründlicher nicht unterschätzen können.
Alexander erkannte jetzt sogar in den Gedanken seines Gegenübers, dass er mächtig Eindruck hinterlassen hatte. Die Angriffslust dieses Dreimeterriesen war inzwischen der Überlegung gewichen, wie er diese Situation überleben konnte. Die Verbrennungen an seinen Händen und Armen würden sich sehr schnell wieder regenerieren, aber er hatte noch nie zuvor erlebt, dass er sich nur durch bloße kurzzeitige Berührung eines Gegners solche Verletzungen zugezogen hatte. Als sich dieses wehrhafte Wesen umwandte um den Raum zu verlassen, war er sicher, noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen zu sein. Auf jeden Fall mußte er unbedingt herausfinden, von welchem Planetensystem dieses Wesen stammte, wenn er wieder an die Oberfläche hochgestiegen war. Die Heimatwelt dieser Wesen mußte als Fanggebiet unbedingt gesperrt werden – eine weitere Kontaktierung mit so einer Spezies war selbst für ihn viel zu gefährlich. Das Wesen war in den Raum mit den Kabelverteilern gegangen – und verschwunden? Tatsächlich, der Raum war leer – wie wenn sich dieser Fremdling in Luft aufgelöst hätte.
Sorr eilte in den Raum mit den Ersatzschutzanzügen – er mußte so schnell wie möglich an die Planetenoberfläche zurück. Mit Entsetzen sah er, dass alle drei Ersatzschutzanzüge offenbar von dem fremden Körperwandler vernichtet worden waren. Erst jetzt wurde ihm bewußt, dass er hier unten in eine Falle gelockt worden war und dieser Raum nicht für einen Kampf dienen sollte, sondern für ihn als ewiges Gefängnis.
Alexander verließ die Zentralrechnerstation auf dem gleichen Weg wieder, wie er sie „betreten“ hatte. Auf halbem Weg hörte er einen markerschütternden Schrei der ohnmächtigen Wut des Qwuaahls, der jetzt die zerstörten Schutzanzüge entdeckt hatte und dem mit Sicherheit jetzt klargeworden war, dass er dort unten für immer ein Gefangener sein würde.

Gleichzeitig mit der telepathischen Botschaft Alexanders, dass die Qwuaahlswächter quasi deaktiviert seien, hörte das Abwehrfeuer der Qwuaahls schlagartig auf. Manche der Flüchtlinge trauten dem Frieden noch nicht so richtig und versteckten sich immer noch vor den zuvor von den Qwuaahls abgegebenen Energieschüssen. Es war schon seltsam, als Christina mit ihrer Truppe unbehelligt mitten zwischen den Wächtern durchlief, und von diesen keinerlei Reaktionen mehr erfolgten. So rasch sie konnten, folgten die anderen ihrem Beispiel. Wer konnte schon wissen, ob es sich diese Stahlmonster nicht doch wieder anders überlegten und anfingen alles niederzuschießen. Aber nichts geschah. Unbehelligt konnten alle ihre Zellen verlassen und den Weg in die Freiheit antreten. Christina führte die Gruppe der Menschen in die tote Stadt – sie mußten dort Sonika abholen – und dann sollte es weitergehen zu einem der Landeplätze mit den Raumschiffen.
Sonika bemerkte, dass es bei den Qwuaahls plötzlich große Hektik und Aufregung gab. Irgend etwas mußte geschehen sein, das sie so aus dem Häuschen brachte. Leider verstand sie so gut wie nichts von dem, was ihr Reegnamzoon versuchte mühsam zu erklären. Kurzerhand deutete er ihr an, ihm einfach zu folgen. So schnell wie er durch die Gänge eilte, konnte sie ihm und seiner Mannschaft gar nicht folgen. Sie war es nicht gewöhnt, in Rennsportmanier durch irgend welche Gänge zu rennen und blieb deshalb nach Atem ringend stehen. Es gab aber nur eine kurze Rast. Reegnamzoon drängte sie immer weiter, ihm zu folgen. Als sie endlich oben ankamen, war sich Sonika sicher, dass sie weit weniger Zeit für den mehr als anstrengenden Aufstieg gebraucht hatten als vormals für die Strecke nach unten. Allerdings wurde sie für diese Anstrengung mehr als belohnt. In der kleinen Gruppe Menschen, die von Christina Freiberg angeführt wurde, befand sich auch ihre Mutter. Glücklich dass ihr nichts passiert war, nahm Sonika ihre Mutter in die Arme. Christina klärte Sonika darüber auf, dass es Alexander gelungen war, quasi alle zu befreien – auch all die anderen Gefangenen in dem Turmgefängnis wären durch seine Aktion freigekommen. In der Qwuaahlssprache klärte sie Reegnamzoon darüber auf, dass die Verfolgung durch die in Bionikkörper verpflanzten Qwuaahls jetzt endgültig vorbei sei. Die Kultur der Qwuaahls mußte jetzt wieder neu aufgebaut, und viele Schäden repariert werden. Bestimmt war es viel mühevoller, alles wieder neu aufzubauen, als sich zuvor vor den Stahlmonstern zu verstecken – aber es lohnte sich auf jeden Fall, wieder an der Oberfläche des Planeten frei von Verfolgung leben zu können und den Kindern eine neue gute Zukunft zu schaffen. Die Stahlkolosse würden sie nicht mehr belästigen – Alexander hatte die Programme so geändert und dann unwiderruflich gegen jede weitere Änderung gesperrt, dass die erste Direktive für die Stahlkolosse jetzt hieß, Leben zu retten und zu erhalten, sowie überall dort mitzuhelfen wo viele kräftige Hände gebraucht wurden. Reegnamzoon konnte es kaum fassen dass seine Generation es erleben durfte, endlich wieder in Freiheit leben zu können.
Inzwischen hatte er auch die anderen „Untergrundkämpfer“ verständigt und sie kamen an der Oberfläche an. Vor allem die Kinder waren noch nie an der Planetenoberfläche gewesen und hatten die Schönheit des blauen Himmels gesehen und die wärmenden Sonnenstrahlen auf ihrer Haut gefühlt. Sonika verabschiedete sich von der Familie Reegnamzoons sehr herzlich – sie hatte alle in der kurzen Zeit ihres Aufenthalts bereits in ihr Herz geschlossen. Von der Frau Reegnamzoons bekam sie zum Abschied einen kleinen Beutel geschenkt. Auf dem Weg zu dem Landeplatz der Raumschiffe wollte natürlich jeder wissen, was sich in dem Beutel befand. Es waren die Sämlinge von einer ganz speziellen Pilzsorte – den Hrieems.

Während die Menschen unter der Führung von Christina den Marsch zu dem Landeplatz der Raumschiffe durchführten, wollte sich Alexander noch um ein ganz spezielles Problem kümmern. Die Drafftkristalle lockten nach wie vor überall dort wo sie verstreut und ausgelegt worden waren, weitere Lebewesen an und beförderten sie bei Berührung auf den Planet der Qwuaahls. Alexander hatte bis jetzt noch nicht herausfinden können, wie diese Kristalle in der Lage waren solche Kräfte zu transformieren. Eines hatte er aber doch herausgefunden – man konnte die Kräfte der Kristalle teilweise durch die Zusammenbringung mit anderen Kristallen neutralisieren. Wenn es ihm gelang, die Dimensionstransformenergieen auf die gleiche weise zu neutralisieren wie man mit einem Schutzanzug, der mit den Splittern der Drafftkristalle angefüllt war, das Kraftfeld um den Schachttunnel der Zentralrechnereinheit neutralisieren konnte, dann war der Spuk der plötzlichen Entführung ganzer Raumschiffe mit Sicherheit vorbei.
Alexander wußte von Reegnamzoon, dass es irgendwo auf dem Planeten eine riesige Anlage geben sollte, in der die Drafftkristalle geteilt wurden und während man die eine Hälfte auf dem Planeten beließ, wurde die andere Hälfte mit speziellen Sucherschiffen ins Weltall geschickt. Diese Sucherschiffe hatten ein spezielles Bioortungssystem an Bord und sobald ein Planet mit biologischem Leben entdeckt wurde, setzte das Sucherschiff zur Landung an und verstreute seine gefährliche Fracht. Jedes Lebewesen, das so einen Kristall berührte – und je nach Größe des Kristalls auch die Materie aus seiner näheren Umgebung, wurde nach wenigen Augenblicken zu dem Heimatplanet der Qwuaahls teleportiert. Warum es diesen Effekt der Drafftkristalle gab, konnte niemand beantworten. Er war nur durch Zufall entdeckt worden als man den ersten Kristall fand und ihn geteilt hatte. Der Wissenschaftler hatte nach der Entdeckung des ersten Drafftkristalls ein winziges Stückchen mit nach hause genommen, und als er es berührte um es seiner Familie zu zeigen, stand er mitsamt seiner gesamten Familie plötzlich von einem Augenblick auf den anderen in seinem Labor. Er probierte diesen Effekt über größere Distanzen noch ein paarmal aus - jedesmal mit dem gleichen Erfolg. Durch Berührung wurde offensichtlich ein Kraftfeld geschaffen, das in der Lage war, riesige Mengen Materie einfach räumlich zu versetzen. Seine Familie hatte den Kristall gar nicht selbst berührt gehabt, sie war nur in den Wirkungsbereich des Kraftfeldes geraten. Mit einem größeren Drafftkristall gelang sogar der Transport eines großen Raumschiffes über eine große Distanz. Da seltsamerweise alle Lebewesen, egal welcher Spezies sie angehörten, Gefallen an diesen grünen Kristallen fanden, waren sie das ideale Lockmittel, um für biologischen Nachschub für die Organbanken der Qwuaahls zu sorgen.
Alexander überlegte fieberhaft welche Kräfte so etwas bewirken konnten, fand aber leider keine Antwort. Er wußte inzwischen, dass wenn diese Drafftkristalle ringförmig um ein Lebewesen angeordnet waren, wurde diesem allmählich sämtliche psionische Energie entzogen - was unweigerlich zum Tod des Lebewesens führte. Der Anzug, in dessen Innern viele kleine Splitter dieser Drafftkristalle eingebettet gewesen waren, hatte wiederum diesen Effekt wirksam verhindert. Also war es doch möglich, die Wirkung der Drafftkristalle durch eine besondere Anordnung gegenseitig zu neutralisieren.
Wo konnte er den Ort finden, wo es diese Drafftkristalle gab, die für die "Anlockung" tausender fremder Individuen verantwortlich waren? Ausserhalb des Planeten gab es diesen "Raumschiffsschrottplatz" in dessen Bereich auch die Tyron47 und das Containerschiff gezogen worden war. Also schloß Alexander der Logik folgend, dass sich die Kraftquelle, die dies bewirkt hatte, in der verlängerten Achse dieses Raumschiffsfriedhofes zu dem Planeten befinden müßte. In der unterirdischen Leitzentrale hatte er alle geographischen Aufzeichnungen über den Heimatplanet der Qwuaahls sehr aufmerksam studiert und in seinem Gedächtnis eingeprägt. Demzufolge müßte dieser Ort mit der geheimnisvollen Kraftquelle in knapp 120 Kilometern Entfernung zu finden sein. Seinen Körper in eine Energieform gewandelt, konnte sich Alexander mit der Geschwindigkeit eines Gedankens fortbewegen. Am Ziel angekommen, wußte er sofort, dass er tatsächlich fündig geworden war. Das gesamte Gebiet war über hunderte Quadratkilometer hinweg mit einer Art Lagerhalle bebaut. Als er diese Halle betrat, wußte Alexander jetzt ganz sicher, den Ort dieser Drafftkristalle gefunden zu haben. Er mußte vorsichtig sein - noch warnte ihn sein Verstand vor den Folgen, wenn man sich den Drafftkristallen zu sehr näherte. Das Erlebnis in dem Zugangsschacht des Zentralrechners war tief im Unterbewußtsein eingeprägt. Da, für einen winzig kurzen Moment hatte er das Gefühl, dass einer der Drafftkristalle kurz aufgeblitzt hätte - vermutlich eine Täuschung durch das einfallende Sonnenlicht. Diese Kristalle waren in der Lage, das Sonnenlicht wie ein Diamant zu brechen und als buntes Farbmuster zu projizieren. Schon wieder - ein kurzes Aufblitzen , nur war es diesesmal an einem anderen Platz. Jetzt konzentrierte sich Alexander auf eine der unendlich lang erscheinenden Reihen der gelagerten Drafftkristalle. Tatsächlich, wieder blitzte einer der Drafftkristalle kurz auf - und diesesmal bestimmt nicht von den durch das verglaste Dach einfallenden Sonnenstrahlen. Gleichzeitig mit dem Aufblitzen dieses Drafftkristalls hatte Alexander auf telepathischem Weg die Panik eines Lebewesens gespürt, das sich offensichtlich in Todesangst wähnte. Beim nächsten Aufblitzen eines dieser Kristalle war sich Alexander sicher, dass mit jedem Aufblitzen signalisiert wurde, dass irgend ein angelocktes Lebewesen so einen Drafftkristall irgendwo auf seinem Heimatplaneten gefunden und berührt hatte. Die Panik in den Gedanken dieser Lebewesen war erklärbar - plötzlich befanden sie sich an einem ihnen völlig fremden Ort und wußten nicht, wie sie dorthin gekommen waren.
Wie aber konnte man die Wirkung dieser Drafftkristalle neutralisieren? Bestimmt lagen in dieser gigantischen Halle mehrere Millionen dieser Kristalle fein säuberlich in einem Abstand von 45 Zentimeter zueinander wie mit dem Maßstab ausgerichtet.
Der Abstand der Drafftkristalle zueinander - vielleicht war dies das Geheimnis. Vorsichtig näherte Alexander sich den am nächsten auf dem Hallenboden liegenden Drafftkristall. Keine Anzeichen beginnender Müdigkeit oder sonstiger Effekte. Die Kristalle waren alle gleich groß - circa zwanzig Zentimeter und man sah deutlich, dass sie zuvor in zwei Hälften getrennt worden waren. Das was hier gelagert war, war immer nur die eine Hälfte eines Kristalls. Alexander entschied sich dazu, einen Versuch zu wagen. Vorsichtig schob er einen der Kristalle näher an den neben ihm liegenden heran. Abstand noch 20 Zentimeter - nichts passierte. Zehn Zentimeter - leider nicht die geringste Reaktion. Alexander hatte gehofft, dass sich vielleicht die Kräfte dieser Drafftkristalle gegenseitig neutralisieren würden - leider nur eine vage Hoffnung, so wie es schien. Noch vier Zentimeter Abstand. Erschrocken sprang Alexander zurück, als plötzlich von dem Kristall, den er mit seinen Händen berührte um ihn näher an den anderen zu schieben, ein gewaltiger Energieüberschlag erfolgte.


Fortsetzung folgt



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